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  • 2016
  • 06.09.
  • 2016.06.09.

Die Milben sind gefallen

Ameisensäure-Verdunster

Fotos: Henrike Lüderitz

Die Verdunster müssen raus. Die Wespe (mittig rechts) nutzt diese Gelegenheit, um ins Volk zu schlüpfen.

Heute mussten die Verdunster aus den Völkern. Mitte August hatten wir diese nach der Honigernte auf zwei Zargen eingeengt. Nach der ersten Behandlung mit Ameisensäure waren reichlich Milben von den Verlagsbienen gefallen.

In einem Volk waren es fast 350 Stück in einer Woche. Schon Anfang Juli hatten wir begonnen die Bodeneinschübe wöchentlich auf Milben zu kontrollieren. Seitdem sind in den größeren Völkern insgesamt 800, in den Ablegern ein bisschen mehr als 100 Milben pro Volk gefallen.

(Foto: Zum Einengen der Fluglöcher eignen sich hervorragend Küchenschwämme, die man in passende Streifen schneidet.)

Auch die Fluglöcher hatten wir Anfang August eingeengt. Zeichen von Räuberei, wie abgerissene Beine oder Flügel auf den Bodeneinlagen oder aufgefressene Honigwaben haben wir nie entdeckt. Aber die Räuberei muss nicht immer aus den eigenen Völkern kommen.

Wespen besuchen die Verlagsbienen

Momentan bekommen unsere Verlagsbienen viele Besuche von ihren schwarz-gelben Verwandten, den Wespen. Diese versuchen immer wieder einen Weg ins Volk zu finden und beim Öffnen der Beuten waren sofort einige Exemplare in den Wabengassen verschwunden.

(Foto: Milben einzeln zählen ist sehr mühselig – vor allem wenn es draußen windig ist. Bei so viel Totenfall, schätzt man die Zahl lieber.)


Auch im Honigraum bekommen wir beim Lüften immer mal wieder Wespenbesuch. Noch sind die kleinen Jägerinnen hinter eiweißreicher Nahrung her, aber bald kommt die Zeit, wo man vom Frühstücks- oder Kaffeetisch vertreiben muss.

Saskia Schneider

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