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  • 2016
  • 27.09.
  • 2016.27.09.

Süßes für die Süßen

Verlagsbiene

Foto: Henrike Lüderitz

Dieses Verlagsbienchen war besonders hungrig.

Es wird Herbst und die Bienen finden immer weniger Futter auf ihren Sammelflügen. Höchste Zeit also, mit dem Einfüttern unserer Verlagsbienen zu beginnen.

Um Räuberei zu vermeiden und sicher zu gehen, dass auch wirklich jede Biene etwas von dem süßen Saft abbekommt, haben wir beschlossen, dieses Jahr jede Biene einzeln zu füttern.

Ganz schön anstrengend, wenn man bedenkt dass sich in jedem Volk zurzeit noch bis zu 30.000 Bienen aufhalten. Aber die Arbeit lohnt sich. Denn durch die Einzelfütterung baut man zu jedem Tier eine intensive und persönliche Bindung auf. Das kennt man ja auch von anderen Haustieren, die man mit der Flasche aufzieht ...

Verlagsbiene mit verletztem Bein

Aber Spaß bei Seite: Natürlich haben unsere Völker, wie üblich, Zuckersirup im Futtergeschirr erhalten – ungefähr zwölf Kilo pro Volk. Das geschah bereits letzte Woche Donnerstag am späten Nachmittag als kaum mehr Flugbetrieb herrschte.

Dieses Foto entstand übrigens nachdem wir eine unserer Verlagsbienen mit lahmem Bein auf dem Bürgersteig fanden. Wir beschlossen, sie mit ein bisschen Zuckerlösung aufzupäppeln. Nachdem sie alles gierig aufgesogen hatte, flog sie aus dem Fenster und hoffentlich zurück in ihr Volk. Das ist doch echter Mitarbeiterservice!

Saskia Schneider


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