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  • 2016
  • 04.07.
  • 2016.04.07.

Viel zu tun…

Schwarm im Flug

Foto: Sebastian Spiewok

Die Verlagsbienen sind geschwärmt.

Nicht nur bei den Imkern herrscht jetzt Hochsaison. Auch in der Redaktion vom Deutschen Bienen-Journal haben wir alle Hände voll zu tun. Deshalb kommt der Blogeintrag vom Juni mit reichlich Verspätung. Dabei ist seitdem so viel passiert bei den Völkern.

Aus zwei mach vier: Wenn Bienen ins Schwärmen geraten

Unsere Verlagsbienen haben Zuwachs bekommen. Schon Anfang Mai kündigte es sich an: unser Stockwaagen-Volk wollte sich vermehren. Zu eng war es ihnen in den drei Zargen geworden. Zahlreiche Spielnäpfchen hingen an der Unterseite der Waben, die wir vorsorglich entfernten. Trotz größter Sorgfalt beim Durchsehen entging uns aber die eine oder andere Weiselzelle.

(Zuwachs Nummer Eins: Brutableger vom 27. Mai. Fotos: Henrike Lüderitz)

Die Bienen waren so geschickt darin, diese an den unmöglichsten Stellen zu verstecken, dass wir sie erst entdeckten, als sie schon fast verdeckelt waren. Also bildeten wir Ende Mai einen Brutableger und setzten einen zweiten Honigraum auf. Die Bienen hatten wieder viel Platz, wurden aber nicht müde weiter Näpfchen zu fabrizieren – von denen wir dann wieder eins übersehen haben müssen.


(Der Schwarm suchte sich eine kleine Kiefer auf dem Dachgarten als Sammelplatz aus.)

Am 8. Juni war es dann soweit. Mitten während einer Redaktionssitzung rief ein lieber Kollege an, weil vor seinem Fenster ungewöhnlich viele Bienen herumschwirrten. Alle befürchteten das Schlimmste: Schwarm in Linde – Leiter – dreistündige Schwarmfangaktion. Aber die Bienen machten es uns diesmal leicht: Statt sich einen hohen Stadtbaum an der Straße zu suchen, wählten sie eine kleine Konifere, die nur ein paar Meter von den Völkern entfernt auf dem Hochbeet unseres Dachgartens steht.


(Ab in den Eimer. Schwarmfang kann so einfach sein.)

So konnte Redakteur Sebastian Spiewok den Schwarm bequem vom Bäumchen in den Eimer schütteln. Wohin nun damit? Zum Glück hatten wir noch eine Dadantbeute vorrätig, in die die Bienen sofort einziehen konnten. Die neue Wohnung gefiel ihnen gut. Binnen weniger Tagen waren alle Brutwaben ausgebaut und auch schon Tracht eingetragen.


(Einzug in die Dadantbeute.)

Laut unserer Stockwaage gingen beim Schwärmen am 8. Juni über sechs Kilo Bienen ab. Mittlerweile ist das Schwarmvolk so stark, dass sogar ein zweiter (halber) Honigraum aufgesetzt werden konnte. Auch das Muttervolk ist wieder zufrieden: Nach der Schwarmaktion legten die Arbeiterinnen keine weiteren Weiselnäpfchen mehr an.

Saskia Schneider


(Zuwachs Nummer Zwei: Das Schwarmvolk produziert fleißig Nachwuchs.)

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