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Der Wert des Wachses

Dr. Sebastian Spiewok Redakteur

Der Wert des Wachses

Die Zeit der Rückblicke ist zwar schon wieder vorbei, aber ich möchte Sie an dieser Stelle dazu einladen, sich Ihre letzte Wachsernte zu vergegenwärtigen. Wieviel Zeit haben Sie dafür investiert? Wie hoch war Ihr Energieverbrauch, bis Sie einigermaßen sauberes Wachs hatten? Und wie sah Ihre Wachsbilanz aus, sprich: Wie viel gekauftes oder umgearbeitetes Wachs hatten Sie im Laufe der Saison in die Bienenvölker gegeben, und wie viel Wachs haben Sie am Ende geerntet? Nach einer ehrlichen Einschätzung werden vermutlich die meisten von Ihnen die Wachspreise noch als zu niedrig empfinden. Deren Anstieg ist übrigens nicht der steigenden Zahl an Imkern geschuldet, wie oft geschrieben wird, sondern vor allem einer erhöhten Nachfrage aus derKosmetik- und Pharmaziebranche. Dort ist Bienenwachs ein zunehmend beliebter Ersatz für mineralische Öle. Es gibt also durchaus auch einen finanziellen Anreiz, sich über den Wert des Wachses und dessen Produktion Gedanken zu machen.

Vielleicht wird der eine oder andere in der obigen Rechnung vor allem den Honigverbrauch der Bienen für die Wachsproduktion als Minuspunkt vermisst haben. In den meisten Köpfen hat sich die Vorstellung festgesetzt, dass der Wabenbau der Bienen vor allem ein Verlust für den Imker sei. Das Interview mit dem Demeter-Fachberater Michael Weiler in dieser Ausgabe wirft darauf einmal ein anderes Licht.Nach wie vor zeigen die Anfragen, die uns erreichen, eine starke Verunsicherung, wenn es um den Kauf von Mittelwänden oder die Umarbeitung von Wachs geht. Wir haben einen kleinen Umarbeiter besucht, um die dortigen Vorgänge verständlich zu machen – auch wenn diese von Anbieter zu Anbieter variieren. Doch Sie erfahren unter anderem, was sich hinter dem Begriff „Schmelzverlust“ verbirgt und dass am Ende immer Restwachs übrigbliebt. Sie sollten also durchaus nachfragen, wenn Sie Ihr komplettes Wachs in Mittelwänden zurückbekommen oder wenn Sie weniger Mittelwände, aber kein Restwachs erhalten.

Ihre Ihr Dr. Sebastian Spiewok,
Redakteur

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Im Oktober wird es Zeit, die beim Einengen der Alt- und der Brutvölker angefallenen Altwaben einzuschmelzen. Außerdem steht das Vereinigen der Völker an und einige bekommen eine neue Königin.

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