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Augen auf und durch!

Xandia Stampe
Redakteurin Xandia Stampe

Augen auf und durch!

"Heute schien die Sonne, die Bienen müssen geflogen sein", meint der Holde und rennt nach der Arbeit ungeduldig in den Imkergarten, um noch einen Blick auf ein fliegendes Bienchen zu erhaschen. Meist ist es am Abend zwar schon wieder zu kalt – aber mit der Sommerzeit bekommt man ja jetzt eine helle Stunde mehr.

Hier in Berlin ist der Frühling noch nicht so richtig angekommen, bei unbeständigem Wetter mit Temperaturen um die 10 °C ist noch kein großer Flugbetrieb zu erwarten. Da müssen wir uns in Geduld fassen.

Vor ein paar Tagen, sonntags um die Mittagszeit, Klärchen stand am Himmel, besuchten wir unseren Bienenstand zur Fluglochkontrolle. Es sah nicht schlecht aus: Von unseren 14 eingewinterten Wirtschaftsvölkern und Ablegern flogen zwölf und trugen dicke Pollenhöschen ein.

Ein gutes Zeichen: Sie haben noch ihre Königin und sind in Brut gegangen. Ein Blick unter die Folie zeigte uns aber, dass sie noch recht schwach zu sein schienen. Neu war für uns die große Menge an Totenfall in den Böden, die wir leerten und abflammten. Ein zu spät und zu schwach gebildeter Ableger hatte es nicht geschafft, ein anderes Volk scheint weisellos. "Der Raps braucht ja in diesem Jahr auch ein bisschen länger um in die Gänge zu kommen. Bis dahin sind die Völker sicher stark genug", hofft mein Lieblingsimker.

Der April bringt es an den Tag: Spätestens jetzt sehen die Imker was ihnen nach der Überwinterung geblieben ist. Quer durchs Land wird von Völkerverlusten berichtet. Aber in derselben Gegend gibt es Imker mit hohen Verlusten, hinter denen bei genauer Betrachtung meist die Varroa steckt, und solche mit fast keinen Verlusten.

Da hilft jetzt kein Jammern, sondern nur dazuzulernen. Ableger sind leicht zu bilden, also greifen Sie Ihren Kollegen unter die Arme. Die Vereine sollten in ihren Versammlungen und Schulungen das Hauptaugenmerk auf die Erhaltung der Bienengesundheit richten – dann klappt's auch mit den Bienen.

Ein sonniges Osterfest mit vielen fleißigen Bienen wünscht Ihnen

Ihre Xandia Stampe
Redakteurin

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