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Der Anbrüter

29.04.2014

© Sebastian Spiewok

Anbrüter

Der Anbrüter kombiniert den kurzfristigen Effekt der Weisellosigkeit mit der drangvollen Enge und dem Futtersaftstau eines schwarmreifen Volkes. Er pflegt schnell bis zu 60 Weiselzellen an. Ein Volk, welches den Anbrüter liefert, sollte volksstark sein und die Pflegebienen gut im Futtersaftstrom stehen. Die mit jüngsten Larven versehenen Näpfchen werden von den Pflegebienen mit Gelée royale bespuckt. Die Zellränder werden von den Bienen bearbeitet und verlängert, siehe Fotos. Der Imker erkennt an dem spiegelnden Boden die angepflegten Zellen.

Ein Anbrütekasten hat Platz für drei Waben. Er benötigt kein Flugloch. Statt des Bodens, besitzt er ein Fliegennetzgitter und steht zur besseren Belüftung auf höheren Kufen. Unter den Rähmchenunterträgern sollte noch Platz von etwa vier Zentimeter sein. Er besitzt meist einen Innendeckel mit Löchern für die Zuchtstopfen. Der Abstand zwischen den Rähmchenoberträgern bis zu den Zuchtleisten beträgt etwa vier Zentimeter. Die Bienen ketten sich dann unterhalb der Stopfen auf.

Andreas Le Claire

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