Schlagwort: Deutsche Wespe

Unterschiede zwischen Wespen und Bienen gibt es einige.

Unterschied Biene und Wespe: Wem unser E...

In diesem Sommer gibt es scheinbar Massen an Wespen. Warum ist das so? Warum haben Wespen noch immer so einen schlechten Ruf? Und wie kann der Laie den Unterschied zwischen Biene und Wespe erkennen?

Das milde Frühjahr 2020 mit einem sonnigen Mai hat dafür gesorgt, dass die Wespen gute Startbedingungen hatten. „Überwinterte Wespenköniginnen konnten schon früh im Jahr aus der Winterstarre erwachen und mit Nestbau und Aufbau des Volkes beginnen“, erklärt Claudia Wild vom Naturschutzbund (NABU) Baden-Württemberg. Die Völker haben jetzt, zum Höhepunkt des Wespenjahrs, stattliche Größen entwickelt. „Bei der Deutschen Wespen, die sich auch gern am Kaffee- und Grilltisch bedient, können das bis zu 7.000 Tiere sein“, so die Sprecherin des NABUs Baden-Württemberg.

Die Deutsche Wespe und die Gemeine Wespe sind die beiden verbreitesten Arten hierzulande und die, die sich gerne auch mal an unserem Esstisch bedienen. Es gibt allerdings noch zahlreiche andere – staatenbildende und solitär lebende.

Ausgabe 6/2022

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  • Neue Gentechnik
  • Bestäubungsimkerei
  • Blühmischungen

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Jetzt noch Wespen: Ist das normal? Foto: AdobeStock/Daisy Daisy

Wespen im November – ist das normal?

Auch jetzt, im November, kann man in bestimmten Gegenden noch Wespen beobachten. Sind Wespen im November als normal zu betrachten?

Es war Ende Oktober, um die 12 Grad, da sehe ich, wie sich eine Wespe den Weg in den Bienenstock bahnt. Sie wirkt träge und verwirrt. Dennoch findet sie den Eingang. Die Bienen sind alarmiert, schaffen es nur unter großer Anstrengung, die Wespe draußen zu halten. Es gelingt ihnen.

Wespen im November: Nicht ungewöhnlich

„Es ist nicht ungewöhnlich, dass es um diese Jahreszeit noch Wespen gibt“, erklärt Diplombiologe Rolf Witt. „Allerdings sind nur zwei Arten der Kurzkopfwespen, die Gemeine Wespe und die Deutsche Wespe sowie die Hornisse, bis in den Spätherbst und Frühwinter hinein aktiv – wenn es die Witterung und die Nahrungsversorgung zulassen.“ Langkopfwespen, die Rote Wespe (Kurzkopfwespe) und die Feldwespen würden dagegen schon früher ins Winterquartier ziehen, so Witt.

Wir kennen die Bilder zu gut aus dem Sommer – Wespen, die vermehrt ins Bienenvolk eindringen wollen, aber mit den Gegenangriffen der Wächterinnen zu kämpfen haben. Jetzt, im November, gibt es diese Gemetzel nicht mehr, aber immer noch einzelne Wespen, die unterwegs auf Nahrungssuche sind. Die Gegenangriffe seitens der Honigbienen streben dagegen gegen Null. Sollten sich die Wespennester um diese Jahreszeit nicht längst aufgelöst haben?…

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