Bienenpollen

14. Dezember 2021

Bienenpollen, auch manchmal im Handel Blütenpollen genannt, sind die von Bienen gesammelten Pollen, welche sie mit Speichel und gelegentlich etwas Nektar vermengt in ihren „Pollenhöschen“ an den Hinterbeinen als Futter für ihre Brut zum Bienenstock transportieren. Die Herkunft der Pollen sind für Imker besonders für die Bestimmung von sortenreinem Honig interessant. Zudem werden sie als Nahrungsergänzungsmittel verkauft.

Ausgabe 6/2022

Top-Themen:

  • Neue Gentechnik
  • Bestäubungsimkerei
  • Blühmischungen

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Zusammensetzung

Biene beim Pollensammeln

Biene beim Pollensammeln (Foto: Myriams-Fotos @ Pixabay)

Bienenpollen enthalten sowohl die Nährstoffe, welche die originalen Blüttenpollen beinhalteten, als auch Enzyme aus dem Speichel der Bienen und zum Teil auch Milchsäurebakterien. Der Imker kann die Pollen sowohl durch ein kleines Gitter im Flugloch „abstreifen“ und sammeln, als auch aus den Waben herauslösen (da sie dort verschlossen unter einem Propolisdeckel liegen, werden sie auch „Bienenbrot“ genannt.).

Nutzung von Bienenpollen

Da Bienenpollen eine grosse Menge an Vitaminen und Mineralstoffen enthalten werden sie in verschiedenen Formen als Nahrungsergänzungsmittel für die Förderung der Gesundheit, als Abhilfe bei Verdauungsbeschwerden und auch als natürliches Anti-Allergetikum verkauft. Da je nach Herkunft der Pollen die Inhaltsstoffe in ihrer Menge und Verteilung sehr unterschiedlich sind, ist es wenig erforscht, wie stark und ob die Pollen überhaupt einen (positiven) Einfluss auf den menschlichen Körper haben.