Honigkontrollnummer

03. März 2021

Bei der Honigkontrollnummer handelt es sich um eine eindeutige Identifikationsnummer auf dem Etikett des Honigglases. Mithilfe dieser Nummer kann man den Honig einer Charge identifizieren. Sie wird als Losnummer bezeichnet. Grundlage für ist die „Los-Kennzeichnungs-Verordnung“. Abgekürzt wird sie mit „LKV“.

Was ist die Honigkontrollnummer?

Honigkontrollnummer. Foto: Sabine Rübensaat

Die Honigkontrollnummer dient der Identifizierung verschiedener Honigchargen. Sie wird regulär als Losnummer bezeichnet. Foto: Sabine Rübensaat

Die Losnummer ist eine Kombination aus Buchstaben und/oder Zahlen denen der Buchstabe „L“ vorangestellt ist. Wenn der Imker oder Honigabfüller auf dem Etikett das genaue Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) im Format „Tag.Monat.Jahr“ aufdruckt, kann er auf eine solche Nummer verzichten. In diesem Fall kann man den Honig über das Datum einer bestimmten Charge zuordnen. Werden allerdings zwei oder mehr verschiedene Chargen mit dem selben Aufdruck auf dem Etikett abgefüllt, ist dies nicht mehr der Fall. Dann sollte man eine Losnummer verwenden.

Welcher Honig fällt unter ein Los?

Es handelt sich um ein Los, wenn das Lebensmittel unter fast den gleichen Bedingungen erzeugt, verpackt oder hergestellt wurde. In der imkerlichen Praxis bekommt der Honig eines Bienenstandes mit dem selben Abfülldatum eine Losnummer. Imkereien mit wenigen Völkern an zwei oder mehr Standorten fassen diese unter der selben Nummer zusammen, sofern sie ihn am selben Tag abfüllen.

Wozu braucht man die Losnummer?

Die Honigkontrollnummer soll dem Imker und dem Verbrauchenden mehr Sicherheit verschaffen. Wenn ein Lebensmittelkontrolleur seitens des Imkers einen Mangel festgestellt, kann man gezielt nur die betroffene Charge untersuchen. Gegebenenfalls kann man sie auch aus dem Handel entfernen. Andernfalls müsste die Behörde den gesamten Honig vom Verkauf ausschließen.

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