Seit zwei Jahren bereiten mit Stearin versetzte Mittelwände Imkern in Deutschland und anderen Ländern Probleme. Nun zeigen Feldstudien in Belgien, dass Stearin alleine ausreicht, um die Bienenbrut zu schädigen.

Die Versuche wurden mit weitgehend rückstandsfreiem afrikanischen Wachs durchgeführt, das mit 15 bis 35 Prozent Stearin versetzt wurde. Schon bei 15 Prozent Stearinzusatz beobachteten die Forscher, dass im Schnitt die Hälfte der Brut abstarb. Sie vermuten zudem, dass eine Kombination von Stearin mit weiteren Rückständen, wie sie in manchen Mittelwänden vorkommen, zu noch höheren Verlusten führt.

Das dbj bereitet zurzeit mehrere Beiträge zum Thema Wachs vor. Lesen Sie hier: Wachsanalyse – Künftig günstig für Imker?