Honigschein

25. März 2021

Den „Honigschein“ benötigen Imker und Abfüller, die ihren Honig im Glas unter dem Etikett des „Deutschen Imkerbundes“ (DIB) verkaufen möchten. Vom DIB wird dieser als „Fachkundenachweise Honig“ bezeichnet. Manche nennen ihn auch „Honigkurs“.

Honigschein: Was ist das und was macht man da?

Honigschein Urkunde Fachkundenachweis Honig Foto vom DIB

Nach dem Lehrgang zum Honigschein (Fachkundenachweis Honig) erhält der Imker diese Urkunde. Foto: DIB

Der Fachkundenachweis Honig ist ein ein bis zweitägiger Vortrag, bei dem man durch den DIB geschult wird. Es wird grundlegendes Wissen zum Honig allgemein sowie zur Verarbeitung wie dem cremig Rühren und der Abfüllung vermittelt. Bestandteil sind unter anderem das Eichgesetz und die Hygienemaßnahmen. Ferner erklärt der Vortragende die Regeln des DIB hinsichtlich der Verwendung des DIB-Glases und des DIB-Gewährverschlusses. Auch die Kriterien für einen Honigwettbewerb werden den Teilnehmenden vorgestellt.

Abgeschlossen wird der Honigschein mit einer kurzen Prüfung.

Fachkundenachweis Honig: Wann brauche ich den Fachkundenachweis Honig?

Vorgeschrieben ist dieser Nachweis nur, wenn man seinen Honig in die Gläser des Deutschen Imkerbundes füllen und mit dessen Etikett und den entsprechenden Wortmarken verkaufen möchte. Der DIB trägt das Recht an der Wortmarke „Echter Deutscher Honig“. Zudem muss der Imker oder Abfüllbetrieb zusätzlich Mitglied im Deutschen Imkerbund sein.

Die Etiketten müssen über den DIB bestellt werden. Die Gläser bekommt man im Imkerei-Fachhandel.

Fachkundenachweis Honig: Auch sinnvoll, wenn ich das DIB-Glas und Etikett nicht nutzen möchte?

Es ist empfehlenswert, dass alle Imker diesen Lehrgang mitmachen. Man erlangt damit  Kenntnisse über offizielle Regelungen und die richtige Verarbeitung des Honigs. Alternativ kann man sich die Kenntnisse auch durch die entsprechende Fachliteratur selber aneignen.

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