Bieneninstitute sagen Jahrestagung ab

12. März 2020

Die 67. Jahrestagung der Institute für Bienenforschung e.V. ist aufgrund des Corona-Virus abgesagt. Eigentlich sollte die Tagung vom 24. bis 26. März 2020 in Halle stattfinden. „Aufgrund der aktuellen Gesundheitslage müssen wir die Tagung leider absagen!“, teilen die Organisatoren allerdings nun auf ihrer Website mit. Zur Zeit werden viele Großveranstaltungen in Deutschland abgesagt. Die Ausbreitung des Corona-Virus soll so eingedämmt werden

Jahrestagung dient als Informationsaustausch zwischen Wissenschaftlern und Imkern

Organisiert hätte die Tagung in diesem Jahr das Team der Allgemeinen Zoologie der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Sie sollte sowohl Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen als auch Imkern und Imkerinnen aus Deutschland und seinen Nachbarländern einen Informationsaustausch bieten. Die Eröffnungsrede au der Jahrestagung sollte Markus Leber, Kanzler der Universität Halle-Wittenberg halten. Als Gastrednerin war Prof. Dr. Catrin Westphal geladen.

Lesen Sie hier, was Sie in der aktuellen Ausgabe des Bienenjournal-Hefts erwartet:

» Inhaltsverzeichnis der aktuellen Ausgabe

TOP-THEMEN im Oktober-Heft

1. Tierwohl in der Imkerei

Bioland hat für seine Imkerinnen und Imker einen verbindlichen Leitfaden zum Tierwohl entwickelt. Ist der Verband damit auf dem Holzweg, oder kann er eine längst überfällige Debatte über mehr Tierethik in der Imkerei anstoßen? Wir zeigen, wie unterschiedlich Imker dies bewerten.

2. Melezitosehonig

Melezitosehaltige Tracht kann Imkerinnen und Imkern die Ernte verhageln. Dr. Victoria Seeburger von der Universität Hohenheim ist der Frage nachgegangen, welche Faktoren das Auftreten dieser Tracht beeinflussen.

3. Verdampfer statt Smoker?

Seit jeher verbrennen Menschen Holz und getrocknetes Kraut, um Honigbienen in die Wabengassen zurückzutreiben. Wir klären, ob dieser alte Brauch mit der Entwicklung des E-Smokers Apisolis zu Ende gehen könnte.

4. Vertriebene Honigjäger

Honig spielte eine zentrale Rolle im Leben der Ogiek im kenianischen Mau-Wald. Doch die starke Bindung wurde durch Vertreibung und Umweltzerstörung zerbrochen. Eine Reportage.

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