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Tote Hummeln unter Linden AdobeStock/michiel

Tote Hummeln unter Linden: Was steckt da...

Tote Hummeln, erschöpfte Bienen – unter Lindenbäumen ergibt sich im Sommer oft ein trauriges Bild. Die Ursache hierfür blieb lange unbekannt. Was ist der Grund für tote Hummeln unter Linden? Und warum kommen Honigbienen tendenziell besser weg als sie? Mehr dazu im Artikel.

Vermehrt haben wir in letzter Zeit Nachrichten von besorgten Imkerinnen und Imkern erhalten: Warum liegen so viele tote Hummeln unter Lindenbäumen? Auch Honigbienen seien dort zu finden – viele wirkten erschöpft, einige seien bereits tot. Gerade die Linde! Die, die unseren Bienen im Sommer als eine der letzten Trachtpflanze dient. Tatsächlich lässt sich das Phänomen des Hummelsterbens nur unter zwei Lindenarten beobachten, unter der Silberlinde (Tilia tomentosa) am häufigsten, an der Krimlinde (Tilia x euchlora) etwas weniger. Forscherinnen und Forscher aus Münster zählten im Jahr 1990 etwa 200 tote Hummeln pro Tag und Baum. Unter Sommerlinde (Tilia plataphyllos), Winterlinde (Tilia cordata) und Holländischer Linde (Tilia x europaea) finden sich dagegen keine toten Hummeln und Bienen. Was stimmt da nicht?

Mannose: Gefährlich für Bienen und Hummeln, aber keine Ursache für Hummelsterben

Ausgabe 6/2022

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