Bodenschieber: Was die Kontrolle aussagt

15. März 2020

Der Frühling startet langsam, die Temperaturen sind noch meist einstellig. Doch die ersten Blüten sind zu sehen und die Bienensaison beginnt. Nun sollten die Bodenschieber kontrolliert werden. Man kann vieles von ihnen ablesen.

Ausgabe 12/2020

dbj20_12Titel

Top-Themen:

  • Vereine und Corona
  • Volksinitiativen Artenschutz
  • Winterbehandlung
  • Honigjäger von Bangladesch

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Ob die Bienenvölker gut durch den Winter gekommen sind, ist jedes Jahr eine spannende Frage. Doch zu früh Waben zu ziehen und die Bienen zu stören, sollte man sich gut überlegen. Vieles kann man auch an den Bodenschiebern ablesen.

So erkennt man am Bodenschieber folgendes:

  • Wo das Volk sitzt: Man erkennt es an dunklem Wabenschrot in den Wabengassen, die sich auf dem Bodenschieber abbilden.
  • Ob schon Brut vorhanden ist: Dann sind auf dem Schieber Zelldeckel zu sehen.
  • Ob sich das Bienenvolk Vorräte aus den Randbereichen holt: In diesem Fall erkennt man Zuckerkristalle am Rand des Bodenschiebers. Dann könnte das Futter bald knapp werden.
  • Ob Randwaben verschimmelt sind: Man erkennt dunkel-graue Spuren auf den Randwaben, die sich ebenfalls auf dem Schieber abbilden. 
  • Ab der Weidenblüte kann man feststellen, wie viele oder wenige Milben vorhanden sind. Wenn die Weide blüht und die Bienen aktiv werden, reinigen sie auch Zellen unter dem Bienensitz. Aus den Zellen fallen möglicherweise Milben. Dann sollte man im Wochenabstand über drei Wochen hinweg kontrollieren, wie viele Milben abfallen. Sind das weniger als eine Milbe pro Tag könne man von normalem Milbenbesatz ausgehen. Liegt der Abfall deutlich darüber, sollte man diese Völker genau im Auge behalten und möglicherweise früh im Jahr gegen die Varrose behandeln.

Mehr zu den Arbeiten, die am Bienenstand anfallen, lesen Sie in den Monatshinweisen des Deutschen Bienen-Journals.>>>

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