Türkischer Honigkürbis

16. Dezember 2019 125 views

Türkischer Honigkürbis (Kaymaklı Kabak Tatlısı) steht in der Türkei öfter als Nachtspeise auf dem Tisch als Baklava. Der Grund dafür ist einleuchtend: Türkischer Honigkürbis ist sehr viel einfacher in der Zubereitung. Hier gibt es das Rezept.

Rezept Türkischer Honigkürbis

Zutaten:

  • 1 Kilogramm geschälter Kürbis oder Hokkaidokürbis mit Schale
  • 600 Gramm Honig
  • 2 Tassen Walnusskerne

Zubereitung

  1. Den Kürbis gründlich waschen.
  2. Hokkaidokürbis kann mit der Schale verarbeitet werden, bei anderen Sorten muss diese entfernt werden.
  3. Nun den Kürbis in 3-4 cm große Stücke schneiden.
  4. Kürbis in eine ofenfeste Form geben und mit dem Honig bedecken.
  5. Im Kühlschrank über Nacht ziehen lassen. Der Kürbis gibt so etwas Wasser ab.
  6. Am nächsten Tag den Honigkürbis bei 180 Grad ca. 50-55 Minuten backen, bis der Kürbis weich und der Honig eingedickt ist.
  7. Leicht abgekühlt kann dieser Nachtisch auf Tellern angerichtet und abschließend mit gehackten Walnüssen bestreut werden.

Tipps für die Zubereitung

  • Abweichend vom Originalrezept passt auch Joghurt mit einem hohen Fettgehalt gut zum Honigkürbis. Dieser muss nicht zusätzlich gesüßt werden, da die Nachspeise selbst durch den Honig schon sehr süß schmeckt.
  • Auch Vanilleeis oder Walnusseis ist eine tolle Ergänzung zu diesem Nachtisch – besonders, wenn der Honigkürbis noch heiß ist!
  • Wer dieses Gericht besonders hübsch anrichten möchte, halbiert für vier Portionen zwei kleinere Kürbisse und höhlt diese aus. Türkischer Honigkürbis kommt in den Kürbisschalen dann besonders gut zur Geltung.
  • Traditionell wird türkischer Honigkürbis mit Kaymak, einer Art Rahm, serviert. Wer keinen türkischen Supermarkt in der Nähe hat, kann auch auf Crème fraîche zurückgreifen.
  • Die Kürbissaison ist vorbei? Kein Problem: Es gibt in einigen Supermärkten im Tiefkühlregal bereits portionierten Kürbis. So lässt sich der Honigkürbis das ganze Jahr über genießen und das Zerlegen und Schälen fällt praktischerweise ebenfalls weg.
  • In die Herbst- und Adventszeit kann die Nachspeise abschließend noch mit etwas Zimt oder Kardamon bestreut werden – ganz nach Geschmack.

TOP-THEMEN im Januar-Heft

1. Honig vom Planeten Erde?

Kunden und Imker wundern sich immer wieder über die ungenaue Angabe der Herkunftsländer auf Honiggläsern in Supermärkten. „Mischung von Honig aus EU-Ländern und Nicht-EU-Ländern“ steht dort zum Beispiel auf dem Etikett.“ In einigen EU-Ländern ist diese ungenaue Herkunftsangabe nicht erlaubt. Andere Länder wollen hinsichtlich der Angaben auf den Etiketten sogar noch viel weiter gehen. Lesen Sie die Ergebnisse unserer spannenden Recherche in der Januarausgabe – der Beitrag bietet eine gute Grundlage, um das Thema auch hierzulande zu diskutieren.

» Inhaltsverzeichnis der aktuellen Ausgabe

2. Der internationale Honigmarkt

Passend zum obigen Thema haben wir einige Daten des weltweiten Honighandels für Sie aufbereitet. Welche Länder liegen weltweit bei der Honigproduktion vorne? Aus welchen Ländern importiert die EU den meisten Honig? Wie viel kostet der Importhonig, und wie hoch liegen im Vergleich die Produktionskosten in den EU-Staaten? Die Antworten finden Sie im Detail in der neuen Ausgabe des dbj.

3. So imkern die Niederländer

Werfen sie mit uns einen Blick über die Grenze zu unseren Nachbarn, und erfahren Sie, wie die Imkerei in den Niederlanden aussieht. Dort sind beispielsweise die traditionellen Bienenmärkte immer noch große Anziehungspunkte für Imker, aber auch Touristen.

Neugierig geworden?

Bestellen Sie das Testabo