Bieneninstitut warnt: Apitraz wirkt schlecht

27. September 2016

Das seit diesem Jahr zugelassene Präparat Apitraz zur Bekämpfung der Varroa-Milben zeigte an Versuchsvölkern eine unzureichende Wirkung. Experten raten nun, die Bienenvölker auf Milbenbefall zu prüfen.

Die Landesanstalt für Bienenkunde der Universität Hohenheim
bienenkunde.uni-hohenheim.de hat das seit diesem Jahr zur Varroabekämpfung neu zugelassene Präparat Apitraz mit dem Wirkstoff Amitraz an stark befallenen Bienenvölkern getestet und kommt zu keinem gutem Ergebnis. Das Urteil: „eine unzureichende Wirkung“.

Apitraz: Behandlungserfolg prüfen

„Bei zahlreichen Versuchsvölkern der Landesanstalt konnte trotz einer 6-wöchigen Behandlungsdauer mit Apitraz-Streifen der Varroabefall nicht ausreichend reduziert werden“, melden die Wissenschaftler. Sie raten Imkern, die das Präparat verwendet haben, unbedingt eine Kontrolle des Milbenbefalls durchführen, um den Behandlungserfolg zu überprüfen.

Das Mittel ist in Deutschland erst seit diesem Jahr zugelassen und damit später als in einigen anderen Ländern, wo es seit mehreren Jahren angewendet wird. Bisher sind keine weiteren Probleme mit Apitraz bekannt geworden. Das Mittel ist verschreibungspflichtig.

Behandelt werden die Bienen dann, wenn sie noch keine Wintertraube gebildet haben. Dazu werden zwei Plastikstreifen mit dem Wirkstoff die für sechs Wochen zwischen die Waben gehängt.

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2. Honigernte

Der Honig soll aus den Völkern heraus, die ansitzenden Bienen hingegen am Stand bleiben. Wir stellen die gängigsten Methoden vor, mit denen Imkerinnen und Imker ihre Honigwaben von den Bienen befreien.

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Die Verleihung des Titels „Bienenfreundliche Gemeinde“ durch den Bezirk Oberbayern belohnt Kommunen mit besonders gelungenen Maßnahmen zum Schutz von Bestäuberinsekten. Wir zeigen, was die Gemeinden auszeichnet, die gewonnen haben und wie andere Gemeinden mitmachen können.

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