Schlagwort: Jakobskreuzkraut

Jakobskreuzkraut

Pyrrolizidinalkaloide im Honig verringer...

Das Vorkommen von Pyrrolizidinalkaloiden im Honig hat für Aufregung gesorgt. Untersuchungen zeigen jedoch, dass deren Gehalt im Honig mit der Zeit deutlich abnimmt. Aber was genau passiert dabei? Und wie lange dauert es?

Es ist selten, aber möglich: Wenn Bienen an Pflanzen wie dem Jakobskreuzkraut oder an Wasserdost Nektar sammeln, tragen sie Pyrrolizidinalkaloide (PAs) in den Honig ein. Wie aktuelle Untersuchungen zeigen, verringern sich die giftigen Verbindungen zum Teil aber wieder.

Dr. Aiko Huckauf vom Jakobs-Kreuzkraut-Kompetenzzentrum in Schleswig-Holstein erklärt die Hintergründe der Forschungsergebnisse.

PA-Gehalt im Honig sinkt um 70 Prozent

Jetzt das Bienen-Journal lesen

DBJ Ausgabe 3/2024

Aktuelle Ausgabe

Weiterlesen >>
Jakobskreuzkraut Honig

Jakobskreuzkraut im Honig: Giftig oder n...

Jakobskreuzkraut im Honig: Bis das Jakobskreuzkraut in dicker Blüte steht, dauert es meist bis Mitte Juli. Doch dann sollten Imker wissen, wie die Pflanze aussieht: Ihre Inhaltsstoffe finden sich im Honig wieder.

Die einen sprechen von Panikmache und die anderen von „Gift im Honig“, wenn Bienen nahe an Wiesen und Weiden stehen, auf denen das Jakobskreuzkraut wächst. Immer mehr davon wächst in Deutschland – vor allem in Schleswig Holstein, aber auch in anderen Bundesländern. Das Jakobskreuzkraut – auch Jakobs-Greiskraut und Jakobskraut genannt – ist in der Tat giftig, weil es sogenannte Pyrrolizidinalkaloide (PAs) enthält.

So gefährlich ist Jakobskreuzkraut

Weil diese giftige Pflanze für Pferde schädlich ist, fand das Jakobskreuzkraut seinen Weg in die Schlagzeilen. Die Pyrrolizidinalkaloide wirken in großen Mengen tödlich auf Pferde und Rinder. Auch für den Menschen sind sie mit einer möglichen Leberschädigung gefährlich. Bislang sind aus Europa noch keine Fälle bekannt, in denen es durch Jakobskreuzkraut zu Leberzirrhosen kam. Allerdings stellten Forscher bei Tierversuchen mit Ratten fest, dass einige Pyrrolizidinalkaloide krebserregend wirken können.

Für die Bienen selbst stellen die Pyrrolizidinalkaloide kein Problem dar. Das ergaben Untersuchungen des Instituts für Bienenkunde in Celle. Eine Verunreinigung durch diese Alkaloiden über den Nektar der Pflanzen ist jedoch möglich.

Jakobskreuzkraut Honig und Co.: Kein Grenzwert für Pyrrolizidinalkaloide im Honig

Auch der vergiftete Honig fand seitdem – entgegen der bekannten wissenschaftlichen Ergebnisse – seine Weg in die Medien.…

Weiterlesen >>