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Oxalsäure: 2016 alle Völker behandeln

15.11.2016

Oxalsäure-Behandlung

Foto: Henrike Lüderitz

In diesem Jahr steht die Oxalsäure-Behandlung wetterbedingt voraussichtlich sehr früh an.

Das Bieneninstitut in Celle empfiehlt in diesem Jahr ausnahmsweise alle Bienenvölker mit Oxalsäure zu behandeln. Der richtige Zeitpunkt für die Restentmilbung könnte schon bald sein.

Die vergangenen Tage waren kalt, es gab den ersten Frost und in einigen Regionen Deutschlands auch schon Schnee. Doch das ändert sich nun nochmals. Wie das LAVES Institut für Bienenkunde Celle meldet, wird es tagsüber wieder milder, da atlantische Tiefausläufer das Wetter bestimmen. Vorhergesagt ist Regen.

Flächendeckende Behandlung nötig

Durch den Frost sind die meisten Bienenvölker wahrscheinlich bereits aus der Brut gegangen und so in etwa zwei bis drei Wochen brutfrei. "Wenn dann die Temperaturen immer noch kalt sind, steht spätestens Ende November bzw. Anfang Dezember die Restentmilbung der Völker an", meldet das Bieneninstitut und verweist darauf, dass kleine Brutmengen für den Erfolg der Behandlung nicht nachteilig sein müssen.

Wichtig sei jedoch, dass die Bienen eng beieinander sitzen. Am besten behandelt man deshalb frühmorgens nach einer kalten Nacht und verwendet für diese Restentmilbung Oxalsäure.

Da die Bienenvölker in diesem Jahr einen stark unterschiedlichen Befall mit Varroa-Milben zeigen, empfehlen die Bienenforscher ausnahmsweise alle Völker zu behandeln und nicht nur diejenigen mit einem sehr hohen Befall (Schadschwellenprinzip). Sie berufen sich auf Meldungen aus der Praxis, die zeigen, dass eine flächendeckende Restentmilbung 2016 nötig sei.

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