Verlagsbienen

Es summt und brummt auf der Dachterrasse des Verlagshauses in Berlin-Wilmersdorf. Seit 2009 hält dort die Redaktion des Deutschen Bienen-Journals mehrere Bienenvölker. Auch mitten in der Stadt finden die Bienen reichlich Nektar und Pollen. Vom Dach aus starten sie zu ihren Sammelflügen zu den vielen Alleebäumen. Vor allem Rosskastanien, Robinien und Linden liefern viel Nektar für den leckeren Verlagsbienenhonig. Doch auch in einer nahen Parkanlage, einem Friedhof und einer Kleingartenkolonie werden die Bienen fündig. Kittharz, die sogenannte Propolis, halten wiederum die benachbarten Pappeln parat.

Über Blog, Webcam und Stockwaage erfahren Sie, was am Bienenstand gerade los ist. Sie können die Bienen beim Ausfliegen beobachten, an der Waage überprüfen, ob Nektar eingetragen wird, und nachlesen was die Bienen sonst noch den lieben langen Tag über so machen.

Sebastian Spiewok

Verlagsbienen Webcam: live aus Berlin

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Winterbehandlung der Verlagsbienen

Verlagsbienen bekommen Winterbehandlung

Der wohlverdiente Weihnachtsurlaub der Redaktion rückt näher. Aber einen letzten Termin galt es an den Verlagsbienen noch wahrzunehmen: die Winterbehandlung mit Oxalsäure.

Noch zehn Tage bis Heiligabend und zwei Tage bis zum neuen Corona-Lockdown, aber wirklich kalt war es bisher nicht. Doch gab es schon ein paar knackig kalte Frostnächte, sodass wir davon ausgehen konnten, dass unsere Verlagsbienen brutfrei sind. Trotz Plusgraden und Sonnenschein waren vor unserer Webcam keine fliegenden Bienen zu sehen. Und tatsächlich hatten sich die Bienen aller Völker dicht zur Wintertraube zusammengezogen, wie wir später beim Öffnen feststellten.

Herstellung der Oxalsäuredihydrat-Lösung 3,5%

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Verlagsbienen 2020

Verlagsbienen 2020: Was dieses Jahr noch...

Letzte Honigernte, Ameisensäurebehandlung und eine böse Überraschung. Das geschah bei den Verlagsbienen 2020 noch alles.

Die Zeit für die Ameisensäurebehandlung bei den Verlagsbienen war Mitte August gekommen. Zuvor wollten wir noch einmal schauen, ob unsere Bienen doch noch die eine oder andere volle Honigwabe entbehren könnten. Mit einer leeren Sammelzarge stiegen wir auf das Dach.

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Verlagsbienen wie alles begann Foto: Sabine Rübensaat

Verlagsbienen: Wie alles begann

Zurzeit stehen fünf Bienenvölker auf der Dachterrasse des Verlagshauses. Dort fliegen die Bienen bereits seit über zehn Jahren ein und aus. Doch wie hat mit den Verlagsbienen alles begonnen? Ein Rückblick.

Am 28. April 2009 war es so weit: Das erste Bienenvolk zog auf das Dach unseres Verlagshauses. Bereits am frühen Morgen brachte Dr. Benedikt Polaczek, heutiger Vorsitzender des Berliner Imkerverbandes, ein Bienenvolk zu uns, das wir mit dem Fahrstuhl auf die Dachterrasse im fünften Obergeschoss transportierten. Seither machen uns die Verlagsbienen viel Freude. Sie stehen uns immer wieder als Fotomodelle zur Verfügung, schenken uns leckeren Honig und liefern so manche Anekdote.

Unvergesslich ist der Tag, an dem das erste Mal ein Schwarm abging und sich die Kolleginnen und Kollegen der anderen Redaktionen und Abteilungen die Nasen an den Fensterscheiben platt drückten. Wir mussten damals einigen Aufwand betreiben, um den Schwarm wieder einzufangen, der sich in einer hohen Linde niedergelassen hatte.

Honig der Verlagsbienen als Weihnachtsgeschenk

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Schwarm Verlagsbienen

Verlagsbienen: Der fremde Schwarm

Ein aufgeregter Anruf, ein Schwarm und die Feststellung, dass dieser nicht vom Verlagsdach kommt: Bei den Verlagsbienen war viel los. Doch unsere wöchentliche Kontrolle sorgte für Entwarnung.

Am Freitag, den 19. Juni 2020, stellten wir bei unserer wöchentlichen Kontrolle erfreut fest: Wir waren es nicht!

Bienenschwarm per Anruf: Was war geschehen?

Die ganze Geschichte begann schon vier Tage zuvor. Am Montagnachmittag kontaktierte mich unsere Redaktionsassistentin Gesine Beuge im Homeoffice. Sie hatte gerade einen aufgeregten Anruf des Umweltbundesamts bekommen. Die Bewohner eines Hauses in der Wilhelmsaue, gegenüber unseres Verlagsgebäudes, hätten einen Bienenschwarm gefunden, der an einem Straßenpoller vor einem Hauseingang hing.

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Verlagsbienen Stockwaage

Verlagsbienen: Stockwaage sorgt für Sch...

Überraschung beim Besuch der Verlagsbienen: Die Stockwaage zeigte einen starken Verlust. Wir vermuteten, dass ein Schwarm abgegangen war. Doch in Wirklichkeit war etwas ganz anderes passiert.

An diesem Montag, den 8. Juni 2020, erwartete uns eine böse Überraschung: Wir waren im Verlag, um die Artikel der Juliausgabe des Bienen-Journals zu kontrollieren, bevor sie am folgenden Tag in die Druckerei gehen sollten. Während einer kurzen Pause warfen wir eher zufällig einen Blick auf die Stockwaagendaten. Vor Schreck sind wir fast vom Stuhl gekippt. Ein Gewichtsverlust von fast 6,5 Kilogramm war da am 4. Juni 2020 verzeichnet, nur einen Tag nach unserem letzten Besuch am Stand. Was war da nur passiert? War da etwa ein Schwarm abgegangen? Was muss das für ein Schwarm gewesen sein: 6,5 Kilo Bienenmasse aus einem Volk mit nur einem Brutraum. Da müssten ja fast alle Bienen ausgezogen sein!

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Verlagsbienen Durchsicht

Verlagsbienen: Durchsicht und Wabentausc...

An diesem Freitag hatten wir zunächst die Befürchtung, es würde zu kalt und windig sein, um nach unseren Bienen zu schauen. Glücklicherweise kam am frühen Nachmittag doch noch die Sonne raus und die Temperaturen stiegen auf knapp 16 °C. Leider frischte auch der Wind etwas auf. Die Durchsicht gestalteten wir daher so langsam wie nötig und so schnell wie möglich. Auch dieses Mal hielt sich die Schwarmstimmung unserer Immen in Grenzen.

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Verlagsbienen

Verlagsbienen: Putzen und Erweitern

Nach der ersten Kontrollen standen bei den Verlagsbienen die ersten Erweiterungen mit Brut- und Honigräumen an. Doch zuerst mussten wir putzen. Ein neuer Blogeintrag zum 9. und 17. April 2020.

Erst das Vergnügen: Verlagsbienen bekommen Honigraum

Bei unserer ersten Frühjahrsdurchsicht hatten wir schon festgestellt, dass Volk D der Verlagsbienen als stärkstes aus dem Winter hervorgegangen ist. Daher erhielt es als Erstes in diesem Jahr einen weiteren Brutraum. Durch das neue Platzangebot und die nötigen Ausbauarbeiten im Brutraum sind unsere Bienen hoffentlich lange genug beschäftigt, bis wir die Honigräume für unsere Völker hergerichtet haben und denken gar nicht daran zu Schwärmen.

Volk E in der Dadant-Beute wurde heute um seine Halbzarge mit Futterwaben vom Winter erleichtert. Zum Austausch konnten wir hier jetzt den ersten Honigraum des Jahres aufsetzen.

…dann die Arbeit an den Verlagsbienen: Rähmchen putzen

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Frühjahrskontrolle Verlagsbienen

Frühjahrskontrolle bei den Verlagsbienen

Trotz Ausgangsbeschränkung und Homeoffice haben wir natürlich unsere Verlagsbienen nicht vergessen. Nachdem wir schon einen ersten Ausflug unserer Verlagsbienen beobachten konnten, stand nun die Frühjahrskontrolle an.

Frühjahrskontrolle: Fleißige Bienen und viel neue Brut

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Ester Ausflug der Bienen

Erster Ausflug der Bienen: Hurra, unsere...

Strahlende Sonne, blauer Himmel und milde Temperaturen luden Mitte Januar in Berlin zu einem Spaziergang nach dem Mittagessen ein. Ähnliche Gedanken schienen unsere Verlagsbienen auch gehabt zu haben. Ein erster Ausflug der Bienen stand an. Schon in den vergangenen Tagen hatten wir immer wieder einmal auf die Webcambilder geschaut, ob wir eines unserer Bienchen beim Ausfliegen beobachten können. Und wir hatten Glück. Der Blick auf die Bilder unserer Webcam verriet uns: Hurra, sie fliegen wieder!

Um uns zu überzeugen, dass nicht nur unser Filmstarvolk einen ersten Ausflug gewagt hat, sind wir aber doch noch auf das Dach des Verlagshauses gestiegen. Zu unserer großen Freude scheinen alle unsere fünf Völker den kaum wahrnehmbaren Winter gut überstanden zu haben.

Wir freuen uns auf ein erfolgreiches neues Bienenjahr.

Bzzz zum nächsten Mal!

Franziska Weber

Erster Ausflug der Bienen auf dem Dach des Bauernverlags

Lesen Sie hier, was Sie in der aktuellen Ausgabe des Bienenjournal-Hefts erwartet:

» Inhaltsverzeichnis der aktuellen Ausgabe

TOP-THEMEN im Mai-Heft

1. Imkerei und Landwirtschaft

Noch immer bildet Raps die wichtigste Frühtracht. In fast jedem in Deutschland gewonnenen Frühlingshonig ist Raps enthalten – das macht den Dialog mit Landwirten besonders wichtig. Wie Imker und Landwirte gut zusammenarbeiten, zeigen die neue Ausgabe und ein Gemeinschaftsprojekt des Deutschen Bienen-Journals mit dem Deutschen Imkerbund.

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Oxalsäurebehandlung im Winter

Oxalsäurebehandlung im Winter

Bevor sich die Redaktion in den wohlverdienten Weihnachtsurlaub verabschieden konnte, stand noch ein letzter Termin in unserem Imkerkalender für die Verlagsbienen: die Oxalsäurebehandlung im Winter.

Das Wetter war ungünstig oder, um ehrlich zu sein, es hätte kaum schlechter sein können. Mit etwa 10 °C viel zu warm. Windig war es außerdem. Ausgerechnet als wir um kurz nach eins mit der Oxalsäurebehandlung beginnen wollten, kam auch noch die Sonne raus. Ein Blick auf die Webcambilder zeigte allerdings: Die Bienen fliegen nicht. Was blieb uns also übrig, wir mussten es wagen.

Oxalsäurebehandlung im Winter: Herstellung der Oxalsäuredihydrat-Lösung 3,5%

Zunächst mussten wir die circa 300 g Zucker (Saccharose) in der Oxalsäuredihydrat-Lösung auflösen. Wir erwärmten die Mischung im Wasserbad in unserer Verlagsküche. Gelegentliches Schütteln half den Zucker zu verteilen. Da wir mit der Aktion zur Mittagszeit begonnen hatten, gab es natürlich hin und wieder die Zwischenfrage von Kollegen, was wir uns denn da Gutes zum Essen mitgebracht hätten.

Kennen Sie noch den Spruch aus dem Chemieunterricht: „Erst das Wasser dann die Säure …“?

Oxalsäure träufeln gegen die Milbe

Um zu verhindern, dass eine mögliche Unruhe im Bienenvolk bei der Oxalsäurebehandlung von einem Volk auf den direkten Nachbarn übergreift, planten wir die Behandlung wie folgt: Beginnen wollten wir mit Volk A auf dem Waagstock.…

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Nassenheider Verdunster

Verlagsbienen bekommen Ameisensäure

Nach der letzten Honigernte und einer ersten Portion Futter, wurde es Zeit für die erste von zwei Ameisensäurebehandlungen gegen die Varroa. Da ich zu der Zeit noch im Urlaub war, musste Saskia die Behandlung alleine durchführen. Ein Blick in die Futtertröge verriet ihr, dass alle fünf Völker das Futter gut abgenommen hatten.

Vorbereitung der Verdunster mit der Ameisensäure

Befüllen der Säureflaschen mit Ameisensäure
Beim Befüllen der Säureflaschen ist ein Trichter sehr nützlich.

Für die Behandlung nahm sie wie immer den Nassenheider Verdunster Professional, die sie vorab im Honigraum befüllte. Das Fenster muss dabei groß geöffnet sein, damit der Säuredampf schnell abziehen kann. Mit einem Marker markierte sie sich auf den Flaschen die Füllhöhe für 180 ml – das macht das Befüllen leichter. Wichtig: Immer mit Trichter arbeiten, damit nichts danebengeht! Jeder Verdunster wurde außerdem so beschriftet, dass immer klar ist, welcher zu welchem Volk gehört. Je nach Volksgröße (1 oder 2 Zargen, Deutsch Normalmaß oder Dadant) erhielten die Völker die passende Verdunstungsmenge sowie die passende Dochtgröße.

Für unsere Völker hatte Saskia folgende Maße gewählt:

– Volk A (Stockwaagenvolk, 1 Zarge): 120 ml, kleinster Docht
– Volk B (eingefangener Schwarm neben Stockwaagenvolk, 1 Zarge): 120 ml, kleinster Docht
– Volk C (größtes Volk in der Mitte vom Stand, 2 Zargen): 180 ml, mittlerer Docht
– Volk D (Ableger, den wir im Mai/Juni gebildet hatten, 1 Zarge): 120 ml, kleinster Docht
– Volk E (Schwarm in Dadantbeute): 120 ml, mittlerer Docht

Mit Ameisen behandeln: Bienen kennen kein Varroawetter

Varroawetter
Das Wetter für eine Ameisensäurebehandlung war an diesem Tag für unsere Region hervorragend.

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Einfüttern der Verlagsbienen

Einfüttern: Die Verlagsbienen brauchen W...

Nach der letzten Honigernte und dem Abfüllen des Honigs brauchen die Verlagsbienen Futter. Das Einfüttern mit Zuckersirup stand an.

Vor dem Einfüttern Honig abschleudern

Einen Tag nach unserer Honigernte schleuderten wir den Honig. Um uns den Arbeitsablauf zu optimieren, bauten wir uns eine kleine Schleuder-Straße auf und teilten die Arbeitsschritte auf: Aus den Zargen kamen die Honigwaben auf das Entdeckelungsgeschirr. Saskia entdeckelte die Waben und reichte sie dann an mich weiter. Vorsortiert nach dem geschätzten Gewicht, stellte ich die Waben dann in unsere Vier-Waben-Tangential-Schleuder mit Handbetrieb. Das Kurbeln übernahm dann auch ich. Die leeren Waben reichte ich an Saskia zurück, die diese dann zurück in die Zargen hängte.

Zum Glück waren unter den 18 zum Teil recht unterschiedlich dicken Honigwaben fast immer zwei ähnlich schwere Waben zu finden, sodass unsere Schleuder nicht durch die Unwucht durch den Honigraum hoppelte. Nur beim letzten Schleudergang mit nur zwei Waben, mussten wir unsere Schleuder doch ordentlich festhalten. Insgesamt liefen an dem Tag fast 30 kg Honig durch das Honigdoppelsieb in die Honigeimer.

Bienen durften Honigwaben ausschlecken

Mit Hilfe eines Honigglases, welches wir unter eines der Füße der Schleuder stellten, konnte der Rest des Honigs durch die Schräglage ablaufen. Das Entdeckelungsgeschirr haben wir auch erst einmal zum Abtropfen stehen lassen.…

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honigschleuder teil zwei erste honigernte 2019

Teil 2: Erste Honigernte 2019

Unsere Honigschleuder kommt zum Einsatz:

refraktometer teil zwei erste honigernte 2019
Mit einem Teelöffel entnahmen wir Proben, um mit dem Refraktometer den Wassergehalt des Honigs zu ermitteln. Foto: dbj

Frisch gestärkt gingen wir am Nachmittag ans Honigschleudern, wieder unter den interessierten Blicken unserer Gäste. Zunächst stellten wir die Waben auf das Gestell über die Wanne und das Tropfblech unseres Entdeckelungsgeschirr. Mit einem Teelöffel entnahmen wir Proben, um mit dem Refraktometer den Wassergehalt des Honigs zu ermitteln. Eine gute Gelegenheit für unsere Gäste, um ein wenig Honig direkt aus der Wabe zu naschen. Bei einem Wassergehalt von 17,4 % war der Honig, trotz nur teilweise verdeckelter Waben, erntereif. Mit der Entdeckelungsgabel entfernten wir die Bienenwachsdeckel von zunächst vier Waben. Auch einige unserer Gäste wagten einmal den Versuch, eine Honigwabe von den kleinen Deckeln aus Bienenwachs zu befreien. 

Die Honigwaben hängten wir in unsere Vier-Waben-Tangential-Schleuder mit Handbetrieb. Unsere Gäste durften kurbeln und als der erste Honig in die Honigschleuder regnete, war die Begeisterung groß. Die Luft unseres kleinen, von der Hitze der letzten Wochen aufgeheizten Honigraums duftet schon nach kurzer Zeit nach warmen, malzigem Honig. Bei insgesamt acht Honigwaben war die Arbeit schnell erledigt. Den Honig ließen wir aus der Schleuder durch ein Doppelsieb aus Edelstahl direkt in einen Honigeimer laufen.…

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