Schlagwort: Bienengarten

Bienen und Natur

Bienen und Natur: So wild darf der Garte...

Englischer Rasen, Steine und ausschließlich Grün statt Blüten. Bienen wollen es aber lieber wild und bunt. Aber sollte man deshalb einfach alles wachsen und wuchern lassen? So schaffen Sie Platz für Bienen und Natur in Ihrem Garten.

Möchte man seinen Garten bienenfreundlich umgestalten, kann man auf der Suche nach Tipps schnell auf die Idee kommen, dass man einfach nichts mehr tut. Bienen und Natur einfach sich selbst überlässt. Denn über einen naturnahen Garten mit Totholz, blühenden Kräutern und abgestorbenen Pflanzenstängeln freuen sich Bienen und dabei vor allem die Wildbienen. Diese Aussage ist allerdings nicht pauschal richtig. Auch ein naturnaher Bienengarten braucht Pflege.

Bienen und Natur: Nahrung und Nistplätze anbieten

Ausgabe 6/2022

DBJ Ausgabe 6/2022

Top-Themen:

  • Neue Gentechnik
  • Bestäubungsimkerei
  • Blühmischungen

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Glockenblume

Bienengarten: Im Herbst die neue Saison ...

Nahrhafter Bienengarten: Im Interview berichtet Gärtnerin und Imkersfrau Franziska Heuvel, was man im eigenen Garten jetzt für die Bienen tun kann und warum der Herbst eine wichtige Jahreszeit ist, um die neue Gartensaison vorzubereiten.

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Wildbienen-Schaugarten, Copyright: Frank Sorge

Der Wildbienen-Schaugarten

Markus Bollen ist Fotograf und stellvertretender Vorsitzender vom Bienenzuchtverein Bergisch Gladbach e.V.. Im dbj veröffentlicht er regelmäßig Rezensionen. Sein neuester Fund: Das Buch Der Wildbienen-Schaugarten von Mandy Fritzsche.

Imkerinnen und Imker kennen ihre Honigbienen sehr gut und wissen, welche Trachtpflanzen für sie gut und wichtig sind. Der Wildbienen-Schaugarten erweitert nun ihr Wissen und führt sie zu den Wildbienen und deren Futterpflanzen. Die Autorin Mandy Fritzsche ist Imkerin und Wildbienenbeauftragte im Imkerverein Dresden. In ihrem mit viel Liebe gemachten Büchlein sortiert sie Wildbienen und Pflanzen nach den verschiedenen Gartenbereichen.

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Glockenblume

Bienengarten: Im Herbst die neue Saison ...

Möglichst unbehandelte Bienenweide pflanzen: Im Interview berichtet Gärtnerin und Imkersfrau Franziska Heuvel, was man im eigenen Garten jetzt für die Bienen tun kann und warum der Herbst eine wichtige Jahreszeit ist, um die neue Gartensaison vorzubereiten.

DBJ: Nicht nur die Landwirte können auf Ihren Äckern für mehr Bienenweide sorgen – wie derzeit oft gefordert. Auch im heimischen Garten kann man den Bienen etwas Gutes tun. Wird dies Ihrer Meinung nach zu oft vernachlässigt?

Franziska Heuvel mit ihrer Tochter. Foto: privat

Heuvel: Da ich in einer Gärtnerei arbeite, berate ich sehr viele Kunden, die spezielle Insektenpflanzen suchen. Das Interesse daran hat stark zugenommen, seitdem der Bienenschutz in den Medien so aktuell ist. Vor einigen Jahren waren noch Kunden, die Angst vor Insekten hatten, deutlich in der Überzahl. Nun werden bereits in Kindergärten und Grundschulen Insektenhotels gebaut oder Blühwiesen angelegt. Die Kinder bringen ihre Hotels stolz mit nach Hause und so beschäftigt sich auch gleich die ganze Familie mit dem Thema. Es gibt aber leider auch Kunden, die berichten, mit welchen Mitteln sie „Ungeziefer“ an ihren Pflanzen bekämpfen. Auch im Bereich der Privatgärten klaffen da noch erschreckende Lücken, sowohl beim Kunden als auch bei den Händlern, die diese Mittel verkaufen. Ein Besuch auf der Internationalen Pflanzen Messe in Essen hat mir gezeigt, dass die Pflanzenproduzenten mittlerweile zwar verstärkt das Bienenthema aufgreifen.…

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Bienen im Garten als Grund für Nachbarschaftsstreit
30. Mai 2016

Bienen im Garten: Streit mit dem Nachbar...

Einen Imker zum Nachbarn zu haben, erfreut nicht jeden. Immer wieder kommt es deshalb zum Rechtsstreit. Es geht um die Frage, wann Bienen im Garten zur Belästigung werden. In einem Fall in Troisdorf gewann eine Imkerin vor Gericht.

Meist geht es um den Paragraph 906 im Bürgerlichen Gesetzbuch
 (BGB), wenn sich Nachbarn vor Gericht treffen und um die Bienenhaltung des einen streiten, die den anderen stört. In § 906 sind zwar nicht explizit „Bienen“ erwähnt, doch diese werden in diesem Fall Gasen, Dämpfen, Gerüchen, Rauch, Ruß, Wärme, Geräuschen, Erschütterungen und ähnlichen von einem anderen Grundstück ausgehenden Einwirkungen – wie es im BGB heißt – gleichgesetzt.

Konkret geht es um die Bienen, die im Garten des Nachbarn Nektar und Pollen sammeln, diesen beim Anflug des Bienenstocks überqueren und im Frühjahr eventuell dort ihren Darm entleeren. Das mag manch ein Nachbar als Belästigung empfinden.

Bienen im Garten dürfen Nachbarn nicht „wesentlich beeinträchtigen“

§ 906 legt fest, dass die Nutzung des Nachbargrundstücks durch die Bienen wesentlich beeinträchtigt sein muss, damit sie verboten werden kann. Zudem darf die Bienenhaltung in der Gegend, in der sich der Garten befindet, nicht ortsüblich sein. Was genau nun als „wesentlich beeinträchtigt“ gilt, muss im Einzelfall entschieden werden.

Und hierbei haben Imker meist gute Karten, denn bereits in vielen Fällen haben Richter in ihrem Sinne geurteilt, wenn es tatsächlich wegen der Bienenhaltung im Garten zum Rechtsstreit kam.…

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