Schlagwort: Bienenvergiftung

Bienenvergiftung

Verdacht auf Bienenvergiftung: Das ist z...

Ob im Frühling bei den ersten Blüten oder auch im Sommer, wenn auf den Äckern bald die Ernte ansteht: Viele Landwirte spritzen Pflanzenschutzmittel. Imker, die Schäden feststellen, die auf eine Bienenvergiftung hinweisen, sollten eine Bienenprobe untersuchen lassen. So funktioniert’s.

Landwirte dürfen Pflanzenschutzmittel im Prinzip nicht ohne Rücksicht auf die Bienen versprühen. So schreibt die Bienenschutzverordnung vor, dass nur die Mittel die als bienenungefährlich eingestuft sind – sie tragen die Bezeichnung B4 – in die Blüten gespritzt werden dürfen. Einige der Pflanzenschutzmittel dürfen Landwirte zudem nur in den Abendstunden und bis spätestens 23 Uhr ausbringen. So spät, damit keine Biene mehr unterwegs ist und Nektar oder Pollen sammelt.

Ausgabe 5/2022

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Bieneninstitut im Notbetrieb

Bieneninstitut im Notbetrieb wegen Coron...

Das Institut für Bienenschutz des Julius-Kühn-Instituts arbeitet aufgrund der Corona-Krise zurzeit nur im Notbetrieb. Wie in anderen Instituten arbeiten viele Mitarbeiter im Homeoffice, einige Personen sitzen an Einzelarbeitsplätzen. Bieneninstitut im Notbetrieb – was heißt das für Proben zu Bienenvergiftungen?

Corona-Epidemie: Untersuchungen wegen Bienenvergiftungen aufschieben

Zum Institut gehört auch die Untersuchungsstelle von Bienenvergiftungen. Aufgrund der aktuellen Situation bittet das Institut darum, dass Imker zurzeit keine Proben zuschicken, und diese zu Hause zunächst eingefroren zu lagern. Andernfalls sollte man das Institut in jedem Fall vor einer Einsendung unbedingt kontaktieren.

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bienen vergiftet obstbauer muss ins gefaengnis
19. Oktober 2018

Bienen vergiftet: Obstbauer muss ins Gef...

Das Landesgericht Klagenfurt hat einen Obstbauern zu einer Haftstrafe und über 20.000 Euro Schadenersatz verurteilt, weil er ein Insektizid falsch angewendet hat. Mehrere Bienenvölker wurden getötet.

Der Obmann des Kärntner Landesobstbauverbandes hätte sich besser an die Vorschriften gehalten, die für das Spritzen des Insektizids Chlorpyrifos in Bezug auf gelten. Da er das nicht tat, wurde er Ende September von den Richtern des Landesgerichts Klagenfurt zu zwölf Monaten Haft, davon vier unbedingt, verurteilt. Zusätzlich muss er eine Summe von insgesamt 20.300 Euro Schadenersatz an zwei Imker bezahlen, da diese durch die falsche Anwendung mehrere Bienenvölker verloren haben.

Zwar ist das Urteil noch nicht rechtskräftig, da die Verteidigung des Angeklagten in Berufung gehen möchte. Für das Gericht hat es dennoch generalpräventive Wirkung, da dem Angeklagte die Gefahr für die Tier- und Pflanzenwelt bewusst gewesen sein müsse.

Bienen vergiftet: Sie waren orientierungslos und aggressiv

Wie das Portal kaernten.orf.at berichtet, hat er das Mittel während des Bienenflugs ausgebracht. Auch wenn die Hauptblüte der Obstbäume schon vorbei war und die Temperaturen an den betreffenden Tagen nur sieben Grad Cesius betragen haben, hätte der Obstbauer auf den Bienenflug achten müssen. Um die Obstbäume blühte nämlich Löwenzahn, der Bienen anlockt.

So kam es auch dazu, dass durch das Spitzen mit Chlorpyrifos rund 800.000 Bienen getötet wurden.…

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