Schlagwort: Wildbiene des Monats

Große Zottelbiene
27. Dezember 2021

Große Zottelbiene: Wildbiene des Monats ...

In den meisten Regionen Deutschlands gilt die Große Zottelbiene als gefährdet. Doch jeder kann in seinem eigenen Garten etwas für sie tun. Tipps gibt die Initiative „Deutschland summt!“. Sie hat die Große Zottelbiene zur Wildbiene des Monats für Januar 2022 ernannt.

Die zottigen Schienenbürsten an den Hinterbeinen der Weibchen sind es, die der Großen Zottelbiene (Panurgus banksianus) ihren Namen gegeben haben. Damit sammelt sie Pollen vor allem an Korbblütlern wie dem Gewöhnlichen Bitterkraut, der Wegwarte oder dem Löwenzahn. Dabei hat sie eine ganz besondere Art und Weise, wie sie den Pollen sammelt: in gekrümmter Körperhaltung, so als wolle sie in der Blüte baden.

Ausgabe 6/2022

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Wildbiene des Monats - Zweifarbige Sandbiene, Foto: Albert Krebs

Wildbiene des Monats der Stiftung für Me...

Die Zweifarbige Sandbiene wurde von der Stiftung für Mensch und Umwelt zur „Wildbiene des Monats“ ernannt. Die Stiftung verleiht den Titel achtmal im Jahr an bekannte und weniger prominente Wildbienenarten.

Acht Mal im Jahr kürt die Stiftung für Mensch und Umwelt, die auch Deutschland summt initiiert hat, die „Wildbiene des Monats“ und stellt sie in einem ausführlichen Artenporträt auf deutschland-summt.de vor. Oberstes Kriterium bei der Auswahl der Wildbiene ist, dass ihre Flugsaison auf den jeweiligen Monat fällt. Weiter berücksichtigt werden Besonderheiten beim Pollen sammeln, im Nestbau, beim Nestmaterial sowie in der Lebensweise. Nicht nur selten gewordene Arten bekommen einen Monatstitel verliehen: Die Stiftung will einen Überblick über alle Gattungen geben.

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AdobeStock/Hans-Jürgen Meinel

Imkerverein: Ein Amt für Wildbienen

In Imkervereinen werden neben dem Vorsitzenden auch oft Obfrauen und –männer für spezielle Themen wie Trachtbeobachtung, Honig oder Bienengesundheit gewählt. Wildbienen spielen dabei kaum eine Rolle, dabei steigt das Interesse an ihnen zunehmend – nicht nur unter Imkern. Wir sprachen mit Mandy Fritzsche, der Wildbienenbeauftragten vom Imkerverein Dresden e. V., über dieses noch seltene Amt.

Amt für Wildbienen: Bislang selten vorzufinden

Frau Fritzsche, sie sind Wildbienenbeauftragte des Imkervereins Dresden e. V.. Ein Amt, das man noch relativ selten in den Vereinen vorfindet. Wie kam es dazu?

Fritzsche: Die Idee hatte unser Vereinsvorsitzender Tino Lorz. Damals kamen immer wieder Anfragen zu Wildbienen bei ihm an. Wenn Bewohner Probleme mit Bienen oder Wespen haben, nehmen sie eher selten Kontakt mit dem zuständigen Umweltamt auf, sondern wenden sich zuerst an den örtlichen Imkerverein. So entstand der Wunsch nach Ansprechpartnern im Verein, die sich mit der Thematik auseinandersetzen. Ich hatte mich bereits im Vorfeld mit dem Thema Wildbienen beschäftigt und engagierte mich damals in einer Arbeitsgruppe für Wildbienenschutz und naturnahe Bienenhaltung, aus der später auch mehrere Ämter entstanden, zum Beispiel Beauftragte für Schwärme, Wespen und Hornissen und eben auch für Wildbienen.

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