Schlagwort: Bienenweide

Bienenfreundliche Blumen

Bienenfreundliche Blumen: So erkennt man...

Nicht die vollsten Blüten sind es, nicht die sattesten Farben und auch nicht Pflanzen, die man aus der Gratis-Blühmischung vom Baumarkt bekommt, die die wirklich bienenfreundlichen Blumen bilden. Wir zeigen, was Hobbygärtner stattdessen beachten sollten.

„Ich werde Ihnen jetzt nicht die Top-Ten der besten Blumensorten nennen, die jeder in seinen Garten pflanzen soll“, sagt Dr. Matthias Wucherer vom Netzwerk Blühende Landschaft gleich zu Beginn des Gesprächs über bienenfreundliche Blumen. Die Erklärung dieser Absage kommt gleich hinterher: „Jeder Garten ist anders, jeder Gärtner hat unterschiedlich viel Zeit und Muße für die Pflege der Pflanzen und es kommt auch darauf an, in welcher Region der Garten liegt, welches Klima hier herrscht.“ Dennoch hat der Leiter des Netzwerks viele Tipps parat zum Pflanzen von bienenfreundlichen Blumen.

Bienenfreundliche Blumen: Züchtungen sind oft optische Attrappen

Ausgabe 5/2022

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Linde

Bienenweide Linde: Wann welche Lindenart...

Die Linde sorgt vor allem in Städten für ein langes Trachtband. Über den Sommer hinweg blühen nacheinander verschiedene Arten. Doch wann blüht welche bei uns typische Lindenart und wie unterscheiden sie sich?

Im Juni und Juli steht die Linde in voller Blüte. Erst die Sommerlinde, dann die Winterlinde gefolgt von Krimlinde und Silberlinde. Die Linde gilt – zumindest in Norddeutschland – nach dem Raps als zweitwichtigste Bienentracht. In den Städten mit ganzen Straßenzügen voller Linden, stellen sie nahezu die einzige Möglichkeit dar, Sortenhonig zu ernten. Nicht selten wandern Imker dafür vom Land in die Stadt.

Trachtband Lindenblüte: Diese Arten gibt es

Die gesamte Trachtzeit der Linde teilt sich in die verschiedenen Blühphasen der einzelnen Lindenarten auf:

  • Sie beginnt mit der Sommerlinde (Tilia platyphyllos), die meist im Juni blüht.
  • Ihr folgt die Blüte der Winterlinde (Tilia cordata). Sie blüht etwa bis Mitte Juli.
  • Die Holländischen Linde (Tilia x europaea bzw. vulgaris) begleitet die Winterlinde. Sie ist eine Kreuzung zwischen Sommer- und Winterlinde.

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Bienenweide Pflanzzeit Herbst AdobeStock/coco

Herbst: Pflanzzeit für frühe Bienenweide

Jetzt schon an den nächsten Frühling denken? Wer seinen Bienen schon im Frühjahr eine satte Bienenweide anbieten möchte, sollte im Herbst winterharte Stauden und Zwiebelblumen pflanzen. Das ist dabei zu beachten.

„Grundsätzlich wachsen alle winterharten Stauden und Zwiebelblumen, die in der ersten Saisonhälfte blühen, im Herbst besser an, da sie sich allein aufs Anwachsen und Überwintern konzentrieren können und keine Energie für Blüten- und Samenbildung aufwenden müssen“, erklärt Achim Werner, Diplom Gartenbauingenieur und Fachredakteur der Zeitschrift GartenFlora. Die Energie für die Blüten stehe den Pflanzen dann im Frühling zur Verfügung. „Setzt man frühjahrsblühende Stauden nach dem Winter, erfolgen Blüte, Samenbildung und Anwachsen innerhalb kurzer Zeit“, sagt Werner.

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Glockenblume

Bienengarten: Im Herbst die neue Saison ...

Nahrhafter Bienengarten: Im Interview berichtet Gärtnerin und Imkersfrau Franziska Heuvel, was man im eigenen Garten jetzt für die Bienen tun kann und warum der Herbst eine wichtige Jahreszeit ist, um die neue Gartensaison vorzubereiten.

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Beedabei Foto: Marika Kapitza/Stadt Stein
18. Juli 2020

Dritte Kunstaktion von Beedabei im Fußba...

220 gelbe Blumenkästen erleuchteten am Weltbienentag diesen Jahres den Nürnberger Hauptmarkt. Dahinter steckt die Initiative Beedabei, die sich für ein breites Nahrungsangebot für Bienen in Städten stark machen will. Das Projekt soll im Rahmen der Bewerbung Nürnbergs für die „Kulturhauptstadt Europas“ im Jahr 2025 auch europaweit bekannt werden. Am Samstag, 18. Juli 2020, startet die dritte Kunstaktion von Beedabei im Max-Morlock-Stadion in Nürnberg.

„Wenn ich ein Bild male, dann hängt das an der Wand. Wenn ich eine Skulptur baue, dann steht sie rum. Das hilft den Bienen nicht“, erzählt Peter Kalb im Video zu Beedabei. Zusammen mit Autorin Gisela Bartulec reichte der Künstler im Jahr 2018 das Projekt Beedabei bei der Stadt Nürnberg ein. Die Idee dahinter: Gelbe Blumenkästen, bestückt mit bienenfreundlichen Pflanzen, sollen als Kunstaktion in europäischen Städten aufgestellt, danach verteilt werden und so ein Bewusstsein für artenreiche und bienenfreundliche Bepflanzung schaffen.

Die Kästen kommen den Stadtbienen dabei aktiv zugute. Die Stadt Nürnberg hatte 2018 in einem „Open Call“ dazu aufgerufen, spannende soziale, kulturelle oder ökologische Projekte einzureichen, welche die Stadt später für die „Kulturhauptstadt 2025“ qualifizieren könnten. Unter den etwa 150 eingereichten Projekten wurden in einer Abstimmung mit 14.000 Menschen insgesamt 11 Projekte ausgewählt, darunter auch Beedabei, die nun realisiert werden.…

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Landwirtschaft und Bienen

Landwirtschaft und Bienen: So entstehen ...

Doreen Riske führt in Mecklenburg-Vorpommern einen konventionell arbeitenden Landwirtschaftsbetrieb, in dem sich auch Bienen wohlfühlen. Landwirtschaft und Bienen – wie geht das zusammen? Holen Sie sich hier Anregungen, worüber Sie mit Ihrem benachbarten Landwirt reden könnten!

Beim Raps haben wir in diesem Frühjahr ganz auf Spritzung verzichtet“, sagt Doreen Riske. „Das traust du dich? Ich könnte nicht mehr schlafen!“, habe ein Kollege gesagt. Nun blickt die 48-jährige Landwirtin aus Mecklenburg-Vorpommern auf die Ölfrucht, die mit dicken Halmen auf dem Feld steht. „Hier sind ein paar Schoten abgefressen“, sagt sie und zupft an einer Pflanze, „Aber ich glaube, das wäre genauso, wenn wir gespritzt hätten.“

2.400 Hektar bewirtschaftet Riske gemeinsam mit zwei Kollegen. Die Flächen gehören zur Agrar GbR Groß Kiesow in der Nähe von Greifswald. Der Betrieb arbeitet konventionell, und dennoch ist er in vielerlei Hinsicht besonders. Landwirtschaft und Bienen schließen sich hier nicht aus. Geschäftsführerin Riske ist nicht nur Agraringenieurin, sondern auch Biologin, und sie blickt mit für eine Landwirtin ungewöhnlicher Empathie auf die Insektenwelt, die sich auf ihren Ackerflächen tummelt. Auf ihren Flächen forschen Studenten der Universitäten Greifswald und Ulm, gerade hat ein Wildbienenexperte dort eine Art entdeckt, die zuvor noch nie in Mecklenburg-Vorpommern gesichtet wurde. Konventionelle Landwirtschaft und solcher Artenreichtum – wie geht das zusammen?…

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Glockenblume

Bienengarten: Im Herbst die neue Saison ...

Möglichst unbehandelte Bienenweide pflanzen: Im Interview berichtet Gärtnerin und Imkersfrau Franziska Heuvel, was man im eigenen Garten jetzt für die Bienen tun kann und warum der Herbst eine wichtige Jahreszeit ist, um die neue Gartensaison vorzubereiten.

DBJ: Nicht nur die Landwirte können auf Ihren Äckern für mehr Bienenweide sorgen – wie derzeit oft gefordert. Auch im heimischen Garten kann man den Bienen etwas Gutes tun. Wird dies Ihrer Meinung nach zu oft vernachlässigt?

Franziska Heuvel mit ihrer Tochter. Foto: privat

Heuvel: Da ich in einer Gärtnerei arbeite, berate ich sehr viele Kunden, die spezielle Insektenpflanzen suchen. Das Interesse daran hat stark zugenommen, seitdem der Bienenschutz in den Medien so aktuell ist. Vor einigen Jahren waren noch Kunden, die Angst vor Insekten hatten, deutlich in der Überzahl. Nun werden bereits in Kindergärten und Grundschulen Insektenhotels gebaut oder Blühwiesen angelegt. Die Kinder bringen ihre Hotels stolz mit nach Hause und so beschäftigt sich auch gleich die ganze Familie mit dem Thema. Es gibt aber leider auch Kunden, die berichten, mit welchen Mitteln sie „Ungeziefer“ an ihren Pflanzen bekämpfen. Auch im Bereich der Privatgärten klaffen da noch erschreckende Lücken, sowohl beim Kunden als auch bei den Händlern, die diese Mittel verkaufen. Ein Besuch auf der Internationalen Pflanzen Messe in Essen hat mir gezeigt, dass die Pflanzenproduzenten mittlerweile zwar verstärkt das Bienenthema aufgreifen.…

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Bienenweide
09. September 2019

Bienenweide auf der Bushaltestelle

Die niederländische Stadt Utrecht hat es vorgemacht und Dächer von Bushaltestellen mit Bienenweide bepflanzt. Mehrere deutsche Städte ziehen nun nach.

Auf gut 300 Dächern von Bushaltestellen in Utrecht blühen Pflanzen, die Insekten Nahrung bieten. Diese kleine Wiesen hat die Stadt mit mehrjährigen, winterharten Pflanzen bestückt. Sie sind gut für das Klima der Stadt, sie filtern Feinstaub und speichern Regenwasser. Die „Bee-Stops“ helfen gezielt Bienen und Hummeln, hier Pollen und Nektar zu finden.

Bee-Stops: Bienenweide auf dem Dach

Die Idee, Dächer der Bushaltestelle zu nutzen, greifen nun auch mehrere deutsche Städte auf. Wie das Portal „Utopia.de“ berichtet, gibt es schon in Bremen, München, Düsseldorf und Münster Pläne, dem Vorschlag der „Bee-Stops“ nachzugehen. Auch die Hamburger CDU hat angekündigt, einen Bürgerschaftsantrag vorzulegen für bepflanzte Bushaltestellendächer. In Leipzig sind Gründächer mit Bienenweide dagegen bereits fest im Umbaukonzept von neuen Haltestellen integriert.

jtw

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Wildblumenwiese

Deutschland summt! Info zum Projekt

Wenn Deutschland ordentlich summen soll, müssen Lebensräume für Wild- und Honigbienen erhalten und geschaffen werden. Um die vielbeschworene „Biologische Vielfalt“ der heimischen Blühpflanzen und Bienen aber überhaupt fördern zu können, müssen die Menschen Bienen zunächst einmal wertschätzen lernen! Dazu müssen sie auch deren unterschiedliche Bedürfnisse kennenlernen. Die Biologin Dr. Corinna Hölzer und der Geograph Cornelis Hemmer stellten für diesen Zweck im Frühjahr 2011 zusammen mit vielen Berliner Imkern Honigbienenvölker auf ausgewählten prominenten Dächern auf. Die Idee dahinter: eine neue Nähe zu den Honigbienen und zur Stadtnatur schaffen – und über die Stadtimker die Faszination „Biene“ auch auf die Wildbienen überspringen zu lassen.

deutschland summt

Die Einweihungsfeiern mit den Hausherren vom Berliner Dom, dem Abgeordnetenhaus, dem Haus der Kulturen der Welt und anderer prominenter Häuser Berlins lieferten damals ansprechende Bilder für die Medien. So gewann die Initiative „Berlin summt!“ viel Aufmerksamkeit in der breiten Öffentlichkeit, bei den Hausherren und ihren Mitarbeitern.

Immer mehr Städtepartner

„Deutschland summt! Wir tun was für Bienen“ erfreut sich einer stetig wachsenden Zahl an Städtepartnern. Mittlerweile sind es 35 Städte und vier Landkreise, die Teil der Initiative sind. Jung und Alt gewinnen die Bienen lieb und sorgen sich um die Bestäuber, die mit vielen Problemen zu kämpfen haben. Um die Bevölkerung zu motivieren, selbst aktiv zu werden, hat die Initiative einen bundesweiten Pflanzwettbewerb ausgerufen, bei dem Gruppen aller Art Flächen und Gärten insektenfreundlich gestalten und gemeinsam etwas bewirken.…

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Rapsfeld weniger Winterraps
12. Juni 2019

Fast ein Drittel weniger Winterraps auf ...

Die Anbaufläche von Winterraps in Deutschland ist im Vergleich zum vergangenen Jahr um rund 28 Prozent gesunken.

Ersten Schätzungen des Statistischen Bundesamts zufolge gibt es auf den Äckern in diesem Jahr fast ein Drittel weniger Raps. So haben die Landwirte in Deutschland zur Ernte 2019 auf 886.700 Hektar Winterraps angebaut. Im vergangenen Jahr waren es noch 336.800 Hektar mehr. Damit gibt es auch weniger Nahrungspflanzen für Bienen auf den landwirtschaftlich genutzten Flächen. Der Rückgang ist nach Angaben der Behörde in allen Bundesländern zu beobachten.

Negativ-Rangliste: Raps auf Platz eins

Der Grund für den Rückgang liegt im sehr trockenen und heißen Sommer und Herbst 2018. Der Winterraps wird im Herbst ausgesät. Da die Saat in der langanhaltende Trockenheit nicht keimen konnte, haben viele Landwirte auf den Anbau verzichtet.

In der Statistik der Aussaatflächen für das Erntejahr 2019 führt der Winterraps die Negativ-Rangliste mit dem Minus von 27,5 Prozent an. 

Autor: jtw

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erste blüten biene an blüte
28. Februar 2019

Erste Blüten – Wo zeigen sie sich?

Wann zeigen sich die ersten Blüten von Kornelkirsche oder Ahorn? Wo blüht bereits die Salweide? Antworten gibt das Blühphasenmonitoring. Die Initiatoren bitten um Mithilfe.

Hasel, Salweide und Kornelkirschen zeigen an vielen Orten Deutschlands schon erste Blüten. Für die Bienen ergeben sich die ersten Möglichkeiten, Pollen und Nektar zu sammeln. Der Beginn der Blühphasen ist jedoch regional sehr unterschiedlich und verschiebt sich von Jahr zu Jahr.

Um den Blühbeginn wichtiger Trachtpflanzen nicht zu verpassen und um einen Überblick über deren Entwicklung und damit auch über die Entwicklung der Bienenvölker zu haben, haben das Fachzentrum für Bienen und Imkerei in Mayen und die Agrarmeteorolgie Rheinland-Pfalz das bundesweite „Blühphasenmonitoring“ initiiert.

Fleißige Naturbeobachter

Unter bienenkunde.rlp.de gibt es sowohl eine Übersichtskarte als auch eine Tabelle mit einzelnen Blühphasen der aktuell blühenden Trachtpflanzen. Eine ausführliche Phänologie gibt zudem Informationen zu den Pflanzen und zeigt deren Blüten anhand von Fotos.

Die Daten stammen von fleißigen Naturbeobachtern, die die Trachtpflanzen in ihrer Umgebung und deren Entwicklung über die Internetseite gemeldet haben. Jeder kann mitmachen – per Computer oder Smartphone.

Eine Blüh-Meldung können Sie hier eingeben.>>>

Hier finden Sie die Übersichtskarte. >>>

jtw

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Frühjahrsblüher für Bienen

Frühblüher für Bienen pflanzen und helfe...

Im zeitigen Frühjahr brauchen Bienen dringend Nektar und Pollen für sich und ihren Nachwuchs Honigbienen genauso wie Wildbienen. Wann ist der richtige Zeitpunkt um die Frühjahrsblüher zu pflanzen  zum Beispiel Weiden?

Schneeglöckchen, Winterling, Weide oder Kornelkirsche – Pflanzen und Bäume, die bereits sehr früh im Jahr Nektar und Pollen bieten, helfen den Bienen, gleich im Frühjahr viele starke Nachkommen aufzuziehen. Die „Initiative Deutschland summt“ gibt Tipps, wie man jetzt mit dem Pflanzen von heimischen Frühjahrsblühern und Blühgehölzen den Wildbienen etwas Gutes tut.

„Im Herbst schon an das Frühjahr denken“ lautet dabei das Motto. So sind viele Wildbienenarten auf einzelne Pflanzen spezialisiert und benötigen dessen Pollen. So etwa die Frühe Sandbiene (Andrena praecox), die als eine der ersten Wildbienenarten des Jahres unterwegs ist – bereits Ende Februar oder Anfang März. Sie benötigt den eiweißreichen Blütenpollen von Weidengewächsen.

Diese nutzen auch andere der artenreichen Wildbienengattung Andrena. Die Bezeichnung Sandbienen verweist darauf, dass alle diese Arten ihre Nester im Erdreich anlegen. Dies hängt damit zusammen, dass auch Weidenbäume feuchte Sand- und Sandlehmböden als Wuchsstandort bevorzugen und Wildbienen ihre Nester meist in unmittelbarer Nähe ergiebiger Nahrungsquellen anlegen.

Wildbienen: Mangelernährung hat Folgen

Ausgabe 5/2022

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Monatshinweise Februar Theorie

Februar – Aus dem Vollen schöpfen

Es geht nicht ohne Theorie

Auf Dauer wirklich erfolgreich kann ein Imker nur sein, wenn er sich an der Biologie der Bienen orientiert. Nicht umsonst prägte der „Bienenbaron“ August von Berlepsch bereits 1860 den nach wie vor gültigen Satz: „Vor allem lernt Theorie, sonst bleibt Ihr praktische Stümper Euer Leben lang.“ Seit jener Zeit haben die Erkenntnisse zur Biologie wesentlich zugenommen – es gibt viel zu lernen. Hier kann ich jedoch nur auf einige Gesichtspunkte der Lebensweise eingehen.

Am Honigkranz kann die Leistung abgelesen werden
Honigkranz. © Sabine Rübensaat

Gesundheit und Leistungsfähigkeit gehören unzertrennlich zusammen. Darum sei es noch einmal wiederholt: Aufgabe des Imkers ist es, die Bienenvölker in ihrer Entwicklung zu unterstützen und die volle Entfaltung ihrer Leistungsfähigkeit zu fördern. Denn erst eine hohe Leistungsfähigkeit des Bienenvolkes ermöglicht einen schnellen Bienenumsatz – verbunden mit einem schnellen Abgang möglicher Träger von Krankheitserregern, einem guten Putztrieb, einer stetigen Erneuerung des Wabenbaus, der erfolgreichen Verteidigung des Stockes gegen Räuber und nicht zuletzt einem ansehnlichen Ertrag.

Grundsätze der Bienenhaltung beachten

Wie viele Bienenvölker verhungern im Frühjahr, wenn das Brutgeschäft richtig in Gang kommt? Nicht die Notfütterung ist der Schlüssel zur erfolgreichen Durchlenzung, sondern die ausreichende Bevorratung des Volkes im vorangegangenen Sommer. Als oberster Grundsatz gilt: Das Bienenvolk soll ständig aus dem Vollen schöpfen können.…

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