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Beutenkäfer in Kontrollvölkern gefunden

29.04.2016

Kleiner Beutenkäfer

Foto: Sebastian Spiewok

Der Kleine Beutenkäfer legt seine Eier gerne in verdeckelte Brutzellen.

In Kalabrien gibt es den ersten offiziellen Käferfund dieses Jahres. Der Kleine Beutenkäfer ist dort noch immer nicht verschwunden.

Bereits auf der Berufsimkerkonferenz Anfang Februar in Kalabrien zeigte sich, dass der Kleine Beutenkäfer immer noch da ist. In der April-Ausgabe des Deutschen Bienenjournals gibt es einen ausführlichen Bericht dazu sowie über das Vorgehen der Behörden und den Schaden, den die Imker vor Ort erleiden.

Fünf Käfer in Kontrollvolk

Nun gab es den ersten offiziellen Fund in einem Überwachungsvolk. Am 21. April 2016 wurden fünf Käfer gefunden. Bei den Überwachungsvölkern handelt es sich um Ableger, die an verschiedenen Stellen in der Region aufgestellt wurden, um das mögliche Vorkommen von Kleinen Beutenkäfern zu überprüfen. Die zuständige italienische Behörde ist vonseiten der EU dazu verpflichtet, solche Überwachungsvölker regelmäßig zu kontrollieren.

Schon im März wurden zudem die Kontrollen einzelner Bienenstände wieder aufgenommen. Im Internet unter izsvenezie.com kann man den aktuellen Stand der Funde einsehen. Auf der Seite sieht man die offiziellen Funde aus diesem Jahr und den Jahren zuvor sowohl in Listen als auch auf Karten eingezeichnet.

Bienenstände vernichtet

Der Kleine Beutenkäfer kam einst über Importe von Bienenvölkern aus Afrika in die USA und richtete dort großen Schaden an. Seitdem er Europa erreicht hat, werden an den Fundorten in Kalabrien und auf Sizilien immer wieder ganze Bienenstände – unter staatlicher Aufsicht – vernichtet.

Der Kleine Beutenkäfer schädigt Bienen und Honig. Genau genommen sind es nicht die Käfer selbst, sondern deren Larven, die den Schaden anrichten. Diese werden etwa einen Zentimeter lang und ernähren sich unter anderem von Bienenbrut.

Zugleich sorgen ihre Ausscheidungen dafür, dass der Honig gärt und aus den Waben tropft. Beutenkäfer vermehren sich rasant, fliegen von Beute zu Beute und können rund 100 Eier pro Tag legen.

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