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Wachsmotte - Gespinst der Wachsmotten. Foto: Sebastian Spiewok

Wachsmotte

Bei der Wachsmotte handelt es sich um einen Schmetterling, dessen Raupen die Honigbienen schädigen. Sie fressen die Nymphenhäutchen und die Pollenbestände in den Waben. Dabei zerstören sie diese. Von diesem Vorratsschädling gibt es zwei Arten – die Kleine Wachsmotte (Achroea grisella) und die Große Wachsmotte (Galleria mellonella). In der freien Natur nehmen die Wachsmotten eine wichtige Funktion ein. Sie zerstören bebrütete und mit Krankheitserregern belastete Waben.

Die Vermehrung der Wachsmotten

Die Wachsmotten fliegen in den Bienenstock und legen dort ihre Eier ab. Aus den Eiern schlüpfen die Raupen. Sie fressen sich durch die Brut- und Pollenwaben. Dabei ernähren sie sich von dem Pollen und den Nymphenhäutchen der geschlüpften Brut. Das Wabenwerk zerstören sie dabei und hinterlassen ein Gespinst aus weißen Fäden. Auch Holz und Stypropor zerfressen sie, wenn sie sich verpuppen.

Häufig kommen Wachsmotten im Wabenlager der Imker vor, weil sie auf unbesetzten Waben nicht an der Vermehrung gehindert werden. Im Bienenstock entfernen die Bienen die Eier und reinigen die Waben,

Die Waben kann der Imker nach einem Befall häufig nicht mehr verwenden. Die Wachsmottenlarven zerstören die Waben, fressen das Wachs und verbreiten dort auch Krankheitserreger.

Vorkehrung gegen den Schädling: Wachsmotten bekämpfen

Der Imker sollte prinzipiell nur starke Völker einwintern und sie auf angemessenem Raum halten.…

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