Honig statt Zucker: Ist das gesünder?

06. Oktober 2020

Honig statt Zucker zu verwenden, bringt in der Tat Vorteile. Honig enthält viele gesunde Inhaltsstoffe. Dennoch gilt: Es kommt auf die Menge an.

Honig hat den Ruf, gesünder als Zucker zu sein. Und das stimmt in der Tat, denn Honig enthält viel mehr als nur verschiedene Zuckerarten. Und auch diese machen den Unterschied zu Haushaltszucker aus.

Während der Zucker, den wir im Supermarkt als Haushaltszucker kaufen, nur aus reiner Saccharose besteht, kann Honig vor allem mit den Einfachzuckern Traubenzucker (Glukose) und Fruchtzucker (Fruktose) aufwarten. Saccharose ist ein sogenannter Doppelzucker. Der Körper kann Einfachzucker aber besser direkt nutzen. Außerdem macht die höhere Menge an Fruchtzucker den Honig auch für viele Diabetiker als Alternative nutzbar. Mehr zu diesen Vorteilen von Honig statt Zucker lesen Sie hier.>>>

Honig und Zucker: Die Menge macht’s

Ausgabe 11/2020

Titelbild Ausgabe 11/2020 DBJ

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  • Schwerpunkt Imkergesundheit
  • Honig cremig rühren
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Uneingeschränkt sollte dennoch niemand Honig essen, denn in großen Mengen bringt er natürlich auch einiges an Kalorien mit sich – wenn auch die Kalorienzahl pro 100 Gramm im Vergleich zum Zucker niedriger liegt. Er hat etwa 20 Prozent weniger Kalorien auf 100 Gramm. Das kommt daher, dass in Honig nur ca. 80 Prozent Zucker und 20 Prozent Wasser enthalten sind.

Unterschiede gibt es auch bezüglich der Wirkung auf die Zähne: Zwar ersetzt der Verzehr von Honig nicht eine gute Mundhygiene und man sollte sich die Zähne putzen, wenn man Honig gegessen hat. Doch die Forschung hat auch bereits gezeigt, dass Honig prinzipiell gegen Karies und Zahnfleischentzündungen helfen kann. So besitzt Honig eine wachstumshemmende Wirkung auf verschiedene Streptokokken-Stämme wie das kariogene Bakterium Streptokokkus mutans. Mehr dazu lesen Sie hier.>>>

Diese Inhaltsstoffe bringt Honig mit sich

Betrachtet man nun die Inhaltsstoffe genauer, so bringt Honig einiges mit sich. Neben Vitaminen und Mineralstoffen sind es vor allem Antioxidantien und Flavonoide, Aminosäuren und Aromastoffe, die sich hierbei als besonders zeigen.

Möchte mit Honig Zucker als Süßungsmittel ersetzen bzw. dabei die gesunden Inhaltsstoffe erhalten und für seine Gesundheit nutzen, muss man allerdings beachten, den Honig nicht über 40 Grad Celsius zu erhitzen – etwa im Tee oder als Zutat in warmen Speisen. Die meisten der gesunden Inhaltsstoffe verlieren bei wärmeren Temperaturen ihre Wirkung.

Weitere ausführliche Informationen zu „Honig statt Zucker“ lesen Sie in unserem Beitrag zu den Inhaltsstoffen von Honig und zu den wichtigsten Fragen und Antworten über die gesundheitsfördernde Wirkung von Honig.

jtw

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