Forschungsprojekt zur Biodiversität: Imker sollen mitmachen

28. Juni 2020

Das Julius Kühn-Institut ruft Imker zur Teilnahme an einem Forschungsprojekt auf. Dabei steht die Biodiversität im Mittelpunkt. Ein Modul des Projekts richtet sich an die Honig- und Wildbienen. Das steckt im Detail dahinter.

Sie sind Imkerin oder Imker und haben privat oder in Ihrem Verein Daten zu Ihren Honigbienenvölkern und Ihrem Bienenstand gesammelt? Denkbar wären aktuelle und historische Stockwaagendaten, gesundheitsrelevante Daten (Krankheitsanalysen, Varroazählungen), Ein- und Auswinterungserfolg, Honig- und Pollenanalysen, Rückstandsanalysen oder auch Trachtbeobachtungen sowie Wetterbeobachtungen. Wenn das so ist, würde das Julius Kühn-Institut sich über die Teilnahme an einem Forschungsprojekt freuen.

Möglicherweise geht Ihr Interesse auch über die Honigbiene hinaus und Sie sammeln Daten zu Wildbienen. Hatten Sie sich schon einmal gewünscht, diese Daten wissenschaftlich auswerten zu lassen? Auch dann sollten Sie sich bei den Projektinitiatoren melden. Sie sind dann Teil eines Moduls des Forschungsprojekts MonViA zu Honig- und Wildbienen. Ihre Angaben bleiben dabei anonym.

Ausgabe 7/2020

DBJ Juli 2020 Titel

Top-Themen:

  • Fahrradimker
  • Umsatzsteuer für Imker
  • Imkerei in Georgien

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Forschungsprojekt zur Biodiversität: Darum geht es

Das Modul ist Teil des vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft geförderten Verbundprojekts „Monitoring der biologischen Vielfalt in Agrarlandschaften“ (MonViA). Verbundpartner sind das Thünen – Institut, das Julius Kühn – Institut sowie die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung. MonViA wurde ins Leben gerufen, um die Veränderung der Biodiversität in der Agrarlandschaft wissenschaftlich zu untersuchen.

Strukturiert ist das Verbundprojekt in ein generelles Trendmonitoring, ein vertiefendes Monitoring und in ein Citizen-Science basiertes Monitoring. Für das Modul „Honigbienen- und Wildbienenmonitoring“ sollen durch den Bezug zur Vergangenheit und Gegenwart mit modernen Auswertungsmöglichkeiten und großen Datensätze neue Ansätze für die Zukunft unserer Honig- und Wildbienen in der Agrarlandschaft erarbeitet werden.

So können Imker mitmachen

Das Projekt wird organisiert vom Institut für Bienenschutz des Julius Kühn-Instituts in Braunschweig.

Kontakt: Dorothee Lüken / Harmen Hendriksma (Honigbienen), Henri Greil (Wildbienen)

Telefon: +49 (0)531 299 – 4215 oder – 4214 (Anrufbeantworter bei Abwesenheit)

Fax: +49 (0)531 299 – 3028

E-Mail: bienendaten@julius-kuehn.de

Weitere ausführliche Infos gibt es unter agrarmonitoring-monvia.de/monvia

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