Salbe gegen Kopfschmerzen selber machen

05. März 2020

Eine Salbe gegen Kopfschmerzen selber machen? Aus Bienenwachs und pflanzlichen Ölen für den Eigenbedarf geht das ganz einfach. Die Wirkung bekommt die Salbe durch die Zugabe von unterschiedlichen ätherischen Ölen. So können Lavendel- oder Pfefferminzöl bei Kopfschmerzen helfen. Hier gibt es das Rezept.

Zutaten (für etwas 200 g)

  • 160 g Mandelöl; alternativ sind auch andere Öle möglich, eine Auswahl finden Sie im Kasten unten
  • 45 g Bienenwachs
  • 60 Tropfen Lavendelöl, alternativ lassen sich auch Pfefferminzöl oder eine Mischung (1:1) aus beiden Ölen verwenden

Sie brauchen außerdem

  • eine Digitalwaage
  • einen Topf für das Wasserbad
  • eine Schüssel
  • verschließbare Behältnisse für die fertige Salbe

Zubereitung

salbe gegen kopfschmerzen selber machen
1. Messen Sie mit einer Digitalwaage die benötigte Menge an Bienenwachs und Öl ab.
Fotos: Suzanna Lauterbach
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2. Erwärmen Sie das Öl zusammen mit dem Wachs vorsichtig und unter regelmäßigem Umrühren im Wasserbad, bis das Wachs vollständig geschmolzen ist.
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3. Nehmen Sie den Topf vom Herd, und geben Sie die ätherischen Öle hinzu. Sie können die Menge je nach Belieben erhöhen. Anschließend rühren Sie alles noch einmal gut durch.
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4. Füllen Sie die noch flüssige Salbe in die Gefäße. Damit alle Döschen gleichmäßig gefüllt sind, empfiehlt es sich, die genaue Menge abzuwiegen. Wir haben uns für eine Füllmenge von 35 g pro Behälter entschieden.

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Anwendung

Massieren Sie die selbstgemachte Salbe bei Kopfschmerzen auf Nacken und Schläfen. Der angenehme Geruch des Lavendelöls wirkt beruhigend, während Pfefferminzöl eine kühlende Wirkung hat.

Salbe gegen Kopfschmerzen selber machen: Diese Öle eignen sich

  • Aprikosenkernöl: stark feuchtigkeitsspendend
  • Rizinusöl: wirkt antimikrobiell und antimykotisch
  • Kokosnussöl: stark feuchtigkeitsspendend, duftet angenehm nach Kokos
  • Jojobaöl: reich an Vitamin E, verleiht der Salbe dadurch eine lange Haltbarkeit
  • Olivenöl: feuchtigkeitsspendend
  • Sonnenblumenöl: reich an Vitamin A, B, D und E
  • Mandelöl: reich an Vitamin E, lange haltbar

Alternativen

Probieren Sie auch Mischungen anderer ätherischer Öle aus. Jede hat ihre eigene Wirkung.

  • Wärmend: Eine Ölmischung aus Eukalyptus, Rosmarin und Pfefferminze hilft in der Winterzeit. Sie fördert die Durchblutung und wärmt beim Auftrag, zum Beispiel kalte Füße.
  • Pflegend: Ringelblumen-, Wegerich- und Schwarzwurzöle pflegen trockene und gereizte Haut.
  • Beruhigend: Eine Salbe mit Lavendel-, Kamille- und Majoranöl wirkt beruhigend und kann, auf die Brust aufgetragen, beim Einschlafen helfen.
  • Heilend: Aus Ölen von Rosmarin, Lavendel und Teebaum entsteht zusammen mit einem halben Teelöffel Propolisextrakt ein Wundbalsam für schnelle Hilfe bei kleineren Verletzungen.

Tipp: Die Idee für die Salbe stammt aus dem Buch Wertvolles von unseren Bienen von Stephanie Bruneau, Verlag Eugen Ulmer, 160 Seiten, Preis: 19,90 Euro, Bestellnummer im dbj-Shop: 04028

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Der österreichische Imker Johannes Gruber hat zusammen mit dem Autor Dominik Flammer und dem Fotografen Sylvan Müller ein Buch über die Vielfalt der alpinen Honige verfasst. Darin plädiert er dafür, neben Sortenhonigen auch Vielblütenhonige als Besonderheit zu vermarkten. Ein Bericht über die Sortenhonige der Alpen.

3. Drohnenbrut als Lebensmittel

Drohnenbrut ist eine reichhaltige Proteinquelle und somit zu schade für den Müll. Magdalena Ulmer berichtet über ihre Untersuchungen dazu, wie sich die Brut am besten gewinnen und zu einem wertvollen Lebensmittel verarbeiten lässt.

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