Schlagwort: Apitherapie

Propolis.
10. März 2021

Propolisverdampfer für bessere Raumluft

Propolisverdampfer sollen die trockene Heizungsluft mildern und sogar Viren bekämpfen. Die Nachfrage nach den kleinen Geräten für eine bessere Raumluft steigt. Aber was können sie wirklich?

Nachdem wir in der März-Ausgabe des Deutschen Bienen-Journals eine Meldung vom Netzwerk der Fachberaterinnen für Bienenprodukte zur besseren Raumluft durch Propolisverdampfer veröffentlicht haben, erreichten die Redaktion einige Anfragen. Propolisverdampfer sind kleine Geräte, in die man meist vorgefertigte Kapseln aus Propolis und Wasser füllt. Die Geräte heizen auf und verdampfen mit der Flüssigkeit auch das Propolis.

Von Propolis, dem Kittharz aus dem Bienenstock, ist bekannt, dass es gegen Bakterien, Viren und Entzündungsprozesse wirken und das Immunsystem beeinflussen kann. Daher erhielt Propolis auch die gewisse Aufmerksamkeit in der Wissenschaft als mögliches Mittel gegen COVID-19 – genauso wie die verschiedensten Luftreinigungsgeräte. Mehr zu Bienenprodukten, die gegen Corona helfen könnten, lesen Sie hier.>>>

Das können Propolisverdampfer

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Bienenwachs ist gesund

Wie gesund ist Bienenwachs?

Bienenwachs wird unter anderem in der Apitherapie eingesetzt. Aber wie wirkt es hier? In welchen Produkten nutzt man es? Und ist Bienenwachs gesund?

Bienenwachs ist nicht nur ein bedeutendes Produkt in der Imkerei, sondern auch in der Industrie beliebt. Als Trenn- und Überzugsmittel verleiht es Lebensmittel einen schönen Glanz und verhindert das Zusammenkleben – etwa von Gummibärchen. Aber auch als pharmazeutischer Hilfsstoff und in Kosmetika ist es vielfältig eingesetzt.

In der Apitherapie hat Bienenwachs eine lange Tradition – als Wirkstoff an sich und auch als Hilfsstoff. Aber wo und wie genau wird es eingesetzt? Und wie gesund ist Bienenwachs?

Bienenwachs in der Apitherapie: gesund für den Darm

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Bienengift gegen COVID 19 Foto: AdobeStock_mirkograul

Hilft Bienengift gegen COVID-19?

Der Mediziner Karsten Münstedt hat mit Kollegen einen Fragebogen erarbeitet, um zu erforschen, ob Bienengift gegen COVID-19 wirkt. Anhaltspunkte dafür liefert ihm eine Studie aus China. Imker aus Deutschland sind zur Teilnahme aufgerufen.

Bienengift gegen COVID-19: Erkranken Imker seltener?

Ende April 2020 erschien in der Zeitschrift Toxicon der Bericht über eine Studie aus China, die zeigte, dass kein Imker bislang an COVID-19 erkrankt ist, auch nicht in der am stärksten betroffenen Provinz Wuhan. Insgesamt wurden in dieser Studie 5.115 Imker interviewt (723 in Wuhan). Auch 121 Patienten von Apitherapiezentren wurden analysiert. Obwohl einige Personen engen Kontakt zu infizierten Personen hatten, ist niemand an COVID-19 erkrankt. Über diese Ergebnisse berichten die deutschen Ärzte Prof. Dr. Karsten Münstedt, Dr. Heidrun Männle und Prof. Dr. Jutta Hübner und wollen sie zur Grundlage einer eigenen Forschung nehmen.

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Apilarnil Foto: Simon Trocoli Castro

Apilarnil & Co: Interview zur Apitherapi...

Ulrike Gloger und ihr Mann Dr. Thomas Gloger haben sich hauptberuflich der Apitherapie verschrieben. Dazu gehört auch die Produktion von Apilarnil. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Interview, das Sie in Ausgabe 05/2020 des Deutschen Bienen-Journals in kompletter Länge lesen können.

Apilarnil ist in Deutschland noch relativ unbekannt. Was hat es damit auf sich?

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Honig als Heilmittel

Honig als Heilmittel für die Hausapothek...

Erste Hilfe aus dem Bienenvolk bei Husten, Erkältung oder kleinen Verletzungen: Mit diesen Rezepten für die Hausapotheke wird Honig zum Heilmittel.

Oxymel-Hustensaft

Oxymel ist eine Mischung aus Honig und Essig und gilt bei Naturheilkundlern als Universalmittel für die Gesundheit. Es wird zum Beispiel als Kur zur Stärkung der Verdauung eingesetzt.

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Salbe gegen Kopfschmerzen selber machen

Salbe gegen Kopfschmerzen selber machen

Eine Salbe gegen Kopfschmerzen selber machen? Aus Bienenwachs und pflanzlichen Ölen für den Eigenbedarf geht das ganz einfach. Die Wirkung bekommt die Salbe durch die Zugabe von unterschiedlichen ätherischen Ölen. So können Lavendel- oder Pfefferminzöl bei Kopfschmerzen helfen. Hier gibt es das Rezept.

Zutaten (für etwas 200 g)

  • 160 g Mandelöl; alternativ sind auch andere Öle möglich, eine Auswahl finden Sie im Kasten unten
  • 45 g Bienenwachs
  • 60 Tropfen Lavendelöl, alternativ lassen sich auch Pfefferminzöl oder eine Mischung (1:1) aus beiden Ölen verwenden

Sie brauchen außerdem

  • eine Digitalwaage
  • einen Topf für das Wasserbad
  • eine Schüssel
  • verschließbare Behältnisse für die fertige Salbe

Zubereitung

salbe gegen kopfschmerzen selber machen
1. Messen Sie mit einer Digitalwaage die benötigte Menge an Bienenwachs und Öl ab.
Fotos: Suzanna Lauterbach
salbe gegen kopfschmerzen selber machen
2. Erwärmen Sie das Öl zusammen mit dem Wachs vorsichtig und unter regelmäßigem Umrühren im Wasserbad, bis das Wachs vollständig geschmolzen ist.
salbe gegen kopfschmerzen selber machen
3. Nehmen Sie den Topf vom Herd, und geben Sie die ätherischen Öle hinzu. Sie können die Menge je nach Belieben erhöhen. Anschließend rühren Sie alles noch einmal gut durch.
salbe gegen kopfschmerzen selber machen
4. Füllen Sie die noch flüssige Salbe in die Gefäße. Damit alle Döschen gleichmäßig gefüllt sind, empfiehlt es sich, die genaue Menge abzuwiegen. Wir haben uns für eine Füllmenge von 35 g pro Behälter entschieden.

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Propolis

Propolis: Wundermittel oder Allergieausl...

Im Rahmen ihrer Diplomarbeit hat Biologin Nadine Kunz an Propolis geforscht. Die Mitarbeiterin am Julius Kühn-Institut in Braunschweig beantwortet fünf Fragen zu dem besonderen Stoff aus dem Bienenvolk.

1. Was genau ist Propolis – aus was besteht es und wie stellen die Bienen es her?

Kunz: Propolis besteht aus Pflanzenharzen, die die Bienen sammeln, und aus Wachs, welches die Bienen selbst „produzieren“. Die Harze stammen in Deutschland von Laubbäumen. Welche genau dies sind ist noch nicht vollständig geklärt. Sichere Vertreter sind Esskastanie und Pappeln. Nadelbäume, die ja bekannt für ihre Harze sind, werden von den Bienen unseres Wissens nach nicht beflogen um Harze zu sammeln.

Tinktur gegen Erkältung und Entzündung

2. Wie erntet man Propolis und unter welchen Umständen gelingt das am besten?

Kunz: Am besten nutzt man dafür ein Plastikgitter mit dünnen Schlitzen. Man bekommt solche Gitter im Imkereifachbedarf. Sie eignen sich besser als Absperrgitter aus Metall und auch von speziellen Wachstüchern rate ich ab. Diese geben oft Fasern ab, die die Alkohollöslichkeit verschlechtern. Die Gitter legt man auf den Brutraum auf und erntet das Propolis dann, wenn die Schlitze damit verkittet sind. Dafür gebe ich es in einen Plastiksack und dieser kommt in die Tiefkühltruhe bis alles durchgekühlt ist.…

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