So vermeiden Sie Rückstände im Honig

09. Oktober 2019

Die meisten Behandlungsmittel gegen die Varroamilbe basieren auf organischen Säuren. Sie hinterlassen Rückstände im Honig. Zwar gelten diese als gesundheitlich unbedenklich, dennoch darf der Honig nicht verkauft werden.

Immer wieder wenden sich Imker an das Laves Institut für Bienenkunde in Celle und fragen, wie genau die sogenannte Wartezeit zu verstehen ist. Sie ist als Angabe auf Behandlungsmitteln gegen die Varroamilbe abgedruckt. Dabei geht es speziell um die Angabe von „0 Tagen“ auf Behandlungsmitteln. Das Bieneninstitut hat die wiederholten Nachfragen zum Anlass genommen, in einem Rundschreiben vom 30.September 2019 über das Thema aufzuklären.

dbj

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TOP-THEMEN im Oktober-Heft

1. Tierwohl in der Imkerei

Bioland hat für seine Imkerinnen und Imker einen verbindlichen Leitfaden zum Tierwohl entwickelt. Ist der Verband damit auf dem Holzweg, oder kann er eine längst überfällige Debatte über mehr Tierethik in der Imkerei anstoßen? Wir zeigen, wie unterschiedlich Imker dies bewerten.

2. Melezitosehonig

Melezitosehaltige Tracht kann Imkerinnen und Imkern die Ernte verhageln. Dr. Victoria Seeburger von der Universität Hohenheim ist der Frage nachgegangen, welche Faktoren das Auftreten dieser Tracht beeinflussen.

3. Verdampfer statt Smoker?

Seit jeher verbrennen Menschen Holz und getrocknetes Kraut, um Honigbienen in die Wabengassen zurückzutreiben. Wir klären, ob dieser alte Brauch mit der Entwicklung des E-Smokers Apisolis zu Ende gehen könnte.

4. Vertriebene Honigjäger

Honig spielte eine zentrale Rolle im Leben der Ogiek im kenianischen Mau-Wald. Doch die starke Bindung wurde durch Vertreibung und Umweltzerstörung zerbrochen. Eine Reportage.

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