Schlagwort: Teilen und Behandeln

Teilen und behandeln

Teilen und behandeln: Acht weitere Falls...

Mit diesem Verfahren halten Sie Varroen im Schach und betreiben überdies Völkervermehrung. Für die letzten Schritte beim Teilen und behandeln haben Pia Aumeier und Malte Frerick acht weitere mögliche Fehler ausgemacht.

1. Fehler: Nachschaffungszellen zerstört

Direkt nach der Behandlung des Fluglings kann der Imker für drei bis maximal vier Wochen in den Urlaub fahren. Im Brutling ist solange nichts zu tun. Die Bienen ziehen eine Königin nach, diese macht den Hochzeitsflug. Für ausreichend Futter in dieser Zeitspanne hat der Imker vorab gesorgt. Wer trotzdem zwischendurch gucken will, zum Beispiel um das Futter oder die Nachschaffungszellen zu kontrollieren, sollte die Waben sehr vorsichtig ziehen und nicht schütteln. Nachschaffungszellen sind erschütterungsempfindlich.

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Teilen und behandeln Fehler Foto: AdobeStock_rockket_103602882

Teilen und behandeln Teil 1&2: 16 Fehler...

„Teilen und behandeln“ ist eine Methode, um Varroen in den Bienenvölkern zu bekämpfen. Für die ersten Schritte des Verfahrens haben wir 16 typische Fehler zusammengetragen und zeigen, wie man sie vermeidet.

1. Fehler: Keine Gemülldiagnose durchgeführt

Maximal fünf von 100 Wirtschaftsvölkern weisen bereits Ende Juli mehr als 30 Milben pro Tag an natürlichem Milbentotenfall auf. Sie sollten zeitnah mit Ameisensäure behandelt werden. Beim Teilen und behandeln kann es sonst passieren, dass der Brutling bei hoher Varroabelastung innerhalb von drei Wochen ohne Behandlung zusammenbricht.

2. Fehler: Gemüllwindel zu spät eingeschoben

Verbinden Sie das Einlegen der Gemüllwindel mit dem Einschieben der Bienenflucht vor der Honigernte und lesen Sie den Varroabefall aus, wenn der ausgeschleuderte Honigraum nach drei Tagen wieder zurück auf das Volk kommt. Wird die Windel erst zu diesem Zeitpunkt eingeschoben, finden sich auf ihr lauter abgeschrotete Wachsteilchen. Das Auslesen des Befalls wird so unmöglich gemacht.

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varroa-2018
11. Juli 2018

Die Bienensaison: Varroa 2018 und die Fo...

Das frühe Ende der Bienensaison 2018 erhöht den Futterbedarf der Bienen. Und auch das heiße Sommerwetter bringt Besonderheiten mit sich. Eine Behandlung mit Ameisensäure gegen die Varroamilben könnte Probleme bereiten.

Das Frühjahr 2018 startete mit geballter Blütenpracht und fast alles blühte gleichzeitig. Das Wetter war gut und auch der Sommersonnenschein lässt bislang nicht nach, so dass die Vegetationsentwicklung schon bald abgeschlossen ist – viel früher als in vielen anderen Jahren. Doch damit finden die Bienen schon jetzt kaum mehr etwas zum Sammeln. Die extreme Trockenheit in den vergangenen und wohl auch in den nächsten Wochen lässt die letzten blühenden Pflanzen vertrocknen. Die Aussicht auf eine Spättracht ist gering.

Wenn das Bienenjahr 2018 allerdings schon jetzt endet und es heißt die klassischen Saisonabschlussarbeiten zu planen, fragt sich so mancher Imker, was dabei zu beachten ist: Muss man in diesem Jahr mehr füttern oder öfter, weil die Bienen schon jetzt nichts mehr finden? Welche Folgen hat das frühe Ende der Bienensaison für die Varroa-Entwicklung? Muss man sich auch hierbei darauf einrichten, dass die Bienen mehr Pflege und Behandlung brauchen? Wir haben beim LAVES Institut für Bienenkunde Celle nachgefragt.

Der Futterbedarf steigt

Grundsätzlich gilt: Nach dem Abernten des Honigs brauchen die Bienen Futter, damit sie sich auf den Winter vorbereiten und genügend Winterbienen aufziehen können.…

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bienenvolk teilen und behandeln

Teilen und behandeln – Das Bienenvolk im...

Nach der Sommersonnenwende werden die Tage kürzer. Die Bienenvölker, ob jung oder alt, reagieren einheitlich mit dem Schrumpfen des Brutnestes, die stärkeren Altvölker etwas früher als die schwächeren Jungvölker. Von Ende Juli bis Mitte September drosselt die Königin eines Altvolkes ihre durchschnittliche Tageslegeleistung von vorher über 1.500 Eiern auf weniger als 500.

So entstehen Winterbienen

Wie bekommt die Königin im Stockdunkeln mit, dass die Tage kürzer werden? Woher weiß sie, dass der Winter „demnächst“ Einzug hält? Wahrscheinlich ist es eine Entscheidung, die vom Volk als Ganzem getroffen und umgesetzt wird. Bedenkenswert ist, dass keine der Arbeiterinnen im Volk, die an diesen Vorbereitungen beteiligt sind, den letzten Winter erlebt hat und auch keine von ihnen den nächsten Winter erleben wird.

Winterbienen kommen erst im Herbst zur Welt. Ihre Entstehung gleicht der der Schwarmbienen. Frisch geschlüpfte Bienen sind hungrig. Sie fressen sich mit Bienenbrot und Honig voll, produzieren Futtersaft, werden ihn aber nicht los, denn wie im Mai stößt viel Pflegepotenzial auf wenig Pflegebedarf. Der Futtersaft wird als Fetteiweißpolster im Hinterleib deponiert. Fertig ist die Winterbiene.

Wenn eine Biene keine Larven füttert, lebt sie länger, allerdings nur, wenn sie gesund zur Welt kommt und im Puppenstadium von einem Varroabefall verschont bleibt. Deshalb darf der Varroabefall der Völker während der Aufzucht der Winterbienen im Herbst die Schadensschwelle nicht überschreiten.…

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