Schlagwort: Bienen

Bienen riechen Covid-19.
06. Juli 2021

Bienen riechen Covid-19

Honigbienen können lernen, Proben, die mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infiziert sind, anhand des Geruchs zu identifizieren. Bienen riechen also Covid-19. Doch wie kann die Forschung das nutzen?

In einem Versuch der Universität Wageningen und des Start-ups InsectScience wurden Bienen darauf trainiert, bei infizierten Proben von Nerzen und Menschen ihren Rüssel auszustrecken. Der Anteil falscher Antworten soll dabei derart gering gewesen sein, dass die Forschenden als nächsten Schritt an der Skalierbarkeit und Automatisierung der Methode arbeiten wollen. Hierzu hat InsectScience bereits
den Prototypen einer Maschine entwickelt, der mehrere Bienen gleichzeitig trainieren kann. Hinzu kommt ein Biosensor, der die konditionierten Bienen zur Diagnose einsetzen soll.

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Tierwohl in der Imkerei

Was bedeutet Tierwohl in der Imkerei?

Bei Schweinen, Rindern oder Geflügel ist die Frage nach dem Tierwohl schon lange Teil der Bio-Kontrolle. Bioland nimmt nun als erster Bio-Anbauverband die Frage nach der artgerechten Haltung von Bienen mit dazu. Doch was bedeutet Tierwohl in der Imkerei? Welche Kriterien gehören dazu? Und wie kontrollieren die Prüfstellen das? Fragen und Antworten zum Tierwohl in der Imkerei.

Der Begriff Tierwohl steht schon lange in der Debatte. Oft werden Forderungen zu verbesserten Haltungsbedingungen von Nutztieren, freiwilligen und staatliche Labeln und mehr Rücksicht auf die Tiere laut. Bislang ging es in der Diskussion eher um Schweine, Rinder und Geflügel, kaum um Bienen. Der Bioland-Verband hat das nun geändert: Er startet in diesem Jahr mit Tierwohlkontrollen in Imkereien. Was steckt dahinter?

Tierwohl: Bioland legt Kriterienkatalog für Imker vor

Begonnen hat alles mit der Gründung einer Tierwohl-AG bei Bioland in den Jahren 2013/2014. Zu dieser AG gehören heute auch die Bio-Verbände Naturland, Biokreis und Gäa. Gemeinsam haben sie Vorgaben für die einzelnen Nutztierarten entwickelt und eine entsprechende Definition für das Tierwohl erarbeitet. Diese detaillierten Vorgaben und die damit zusammenhängenden strengen Kontrollen sollen den Verbrauchern, denen Tierwohl wichtig ist, beim Einkauf eine Entscheidungsgrundlage bieten.

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Genbiene, Foto: AdobeStock/Martin, Grafik: Dreamstime/lurii Motov

Kommt die Genbiene?

„Schützt die Biene vor Gentechnik“, lautet die Forderung einer aktuellen Petition der Aurelia-Stiftung. Werden hier bloß alte Szenarien durchgespielt, oder wird es bald genmanipulierte Bienen geben? Wir sprachen mit dem Projektleiter der Petition, Bernd Rodekohr, über die Genbiene.

2015 berichteten wir im dbj von der Möglichkeit der Erschaffung einer insektizidresistenten Biene durch die Agrarindustrie. Damals waren das noch theoretische Überlegungen. Ist es nun so weit?

Rodekohr: Noch nicht, aber die Forschungen sind inzwischen über das Stadium rein theoretischer Überlegungen hinausgewachsen. Dazu verfolgen Forscherteams weltweit unterschiedliche Ansätze. Koreanische Wissenschaftler haben dazu im Labor einen Rezeptor für das bienengefährliche Insektizid Spinosad ausgeschaltet. Ziel ist eine Spinosadresistenz. Zum anderen haben sich Forscher der Universität Austin, Texas, letztes Jahr ein Verfahren patentieren lassen, das Pestizidresistenz bei Bienen indirekt, durch gentechnisch veränderte Bakterien, erzeugen soll. Auch dieses Verfahren ist im Laborstadium.

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Ted Talk Bienen Foto: AdobeStock/Paloma Ayala

Neun TED Talks über Bienen

Herbstwetter gepaart mit ‚Lockdown light‘ – Zeit, um es sich drinnen gemütlich zu machen. Wer Beschäftigung sucht, kann einen Blick auf diese TED-Talks über Bienen werfen: Wir haben neun Vorträge zum Thema Bienen und Imkerei ausgewählt.

TED Talks – das sind Vorträge, die von Fachleuten auf sogenannten TED-Konferenzen gehalten werden. Die internationale Konferenz TED steht für „Technology, Entertainment, Design“ und fand erstmals 1984 statt. Mittlerweile hat sich das Themenspektrum massiv erweitert. Über 3.500 TED Talks sind online auf der Website kostenlos einsehbar. In maximal 18 Minuten stellen die Vortragenden kurz und prägnant Themen und Ideen vor, die es „wert sind, verbreitet zu werden“ (‚Ideas worth spreading‘). Die Sprecherinnen und Sprecher tragen Ihre Erkenntnisse meist sehr überzeugend, nachvollziehbar und spannend vor. Auch in dem Themenbereich Bienen und Imkerei sind wir fündig geworden. Die Auswahl – die sowohl für Bienenkenner als auch für Neulinge interessant sein dürfte – finden Sie im Folgenden.  

1. TED Talk: Robert Paxton – What’s Killing the Bees?  | Was tötet die Bienen? | von 2018 | 19 min

Der Bienenforscher Prof. Dr. Robert Paxton lehrt Allgemeine Zoologie an der Martin-Luther-Universität in Halle und ist Autor zahlreicher Publikationen. Im TED Talk geht er auf die Bedeutung der Bienen für die Bestäubung von Pflanzen ein und erklärt, mit welchen Problemen Wild- und Honigbienen konfrontiert sind.…

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Bienenpodcasts AdobeStock/Andreas

Bienenpodcasts – Dreimal Bienen für die ...

Das Podcastgeschäft blüht: Auch Imkerinnen und Imker entdecken den Bienenpodcast für sich. Das Praktische: Er kann gehört werden, wann und wo man will. Wir stellen drei Podcasts vor, die sich mit Bienen und Imkerei befassen.

Bienenpodcast Nr. 1: Bienengespräche von Lothar Bodingbauer

Wer steckt dahinter? Lothar Bodingbauer aus Österreich. Er hat Physik und Mathematik auf Lehramt studiert und arbeitete schon während seines Studiums als freier Radiojournalist. Der Radioszene ist er bis heute treu geblieben. Aktuell unterrichtet er an einem Abendgymnasium in Wien. Bienengespräche ist einer seiner acht Podcasts. Bodingbauer hält zusammen mit seiner Frau seit 2014 Bienen, aktuell in Zander-Jumbo-Beuten.
Hier erfährt man mehr über ihn.

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Bienenlied ConTakt AdobeStock/Floydine
15. August 2020

Bienenlied „Wir brauchen Bienen für unse...

Achtung, Ohrwurmgefahr: Das Bienenlied „Wir brauchen Bienen für unser Leben“, ein Arrangement eigens für den Jugendchor ConTakt, ist unsere persönliche Bienenhymne des Jahres. Wer das Lied einmal gehört hat, kriegt es so schnell nicht mehr aus dem Kopf.

„ConTakt“ – darauf musste der Jugendchor aus Nürnberg in diesem Jahr großzügig verzichten. Statt gemeinsam an einem Ort zu proben, vernetzte sich der Chor online. Das Ergebnis des wochenlangen Kontaktverbotes ist nun auf YouTube sichtbar: Das Musikvideo „Wir brauchen Bienen für unser Leben“ zeigt die 30 Sängerinnen und Sänger inklusive Chorleiterin im Zusammenschnitt und hat eine Botschaft für alle parat: Nicht wegschauen, wenn es um Bienen geht, sondern mitdenken und Möglichkeiten schaffen, um ihnen zu helfen.

„Das Lied soll Freude bereiten, Unterhaltung bieten, Emotionen berühren und für das Thema sensibilisieren. Dafür ist Musik prädestiniert: Sie spricht eine emotionale Ebene an, das kann ein bloßer Text nicht“, sagt Prof. Dr. Heike Henning, Leiterin des Jugendchores. Sie initiierte das Projekt Anfang März. Anlass war das Lied „Wir tun was für die Bienen“ von Reinhard Horn, das in Zusammenarbeit mit Deutschland summt! entstand. Text und Noten für den Song gibt es online, nur hätte schnell festgestanden, dass das Lied für den Jugendchor zu kindlich sei, so Henning.…

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Weltbienentag 2020

Weltbienentag 2020: Gedanken zum 20. Mai

Im Jahr 2017 wurde der Antrag der imkerbegeisterten Slowenen bei der Organisation der Vereinten Nationen genehmigt: Ein weltweiter Bienentag solle gefeiert werden, an dem Tag, an dem der berühmte Imkermeister und Slowene Anton Janscha geboren wurde. Zum Weltbienentag 2020 ziehen die Redakteure und Redakteurinnen des Deutschen Bienen-Journals Resümee und schreiben über ihre persönliche Beziehung zu den Bienen.

Zum Weltbienentag 2020 von Xandia Stampe: Ich mag euch Summseriche

Fast mein gesamtes Berufsleben beschäftige ich mich mit Bienen. Das begann beim Gartenbaustudium an der Humboldt-Uni in der fakultativen Vorlesung Bienenkunde. Die Geschichte von den Bienen und den Blüten hat mich seither nie mehr losgelassen. Die kleinen „Pelztiere“ faszinierten mich, sodass ich später selbst Hand anlegte und mir Bienenvölker in den Garten stellte. In diesem Jahr sind es 12 Wirtschaftsvölker. Und wer da behauptet, ein Bienenjahr gleiche dem andern, der irrt. Kein Jahr ist wie das andere – es bleibt unglaublich spannend und manchmal unvorhersehbar – im Guten wie im Schlechten, immer neue Herausforderungen tun sich auf.

Wanderung mit den Bienen zur Corona-Zeit
Zwei von Xandia Stampes insgesamt 12 Völkern im Raps. Gerade zu Coronazeiten genießt sie die intensive Zeit mit den Bienen in der Natur. Foto: Xandia Stampe

Man darf nie aufhören aufmerksam zu sein und die „Sprache“ der Bienen verstehen zu lernen.…

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Bienen umsiedeln Foto: AdobeStock_khlongwangchao
01. Mai 2020

Bienen umsiedeln: So wird es auf Hawaii ...

Jake Mace begleitet seinen Freund Oliver von der Imkerei AlohaHoneyBees auf Hawaii mit der Kamera, wie dieser ein Bienenvolk aus einem Haus entfernt und die Bienen anschließend umsiedeln soll. Dabei stoßen sie auf ein Bienennest, dessen Ausmaße sie staunen lässt.

Wenn Sie sich das YouTube-Video „Extreme Honey Bee Removal“ anschauen, steigen Sie am besten bei 8:40 Minuten ein. Oliver hat den Auftrag bekommen, ein Honigbienenvolk umzusiedeln, das in ein Haus eingezogen ist. Im Gegensatz zu Kammerjägern versucht er, die Völker lebendig zu bergen. Am Haus angekommen, beobachten die beiden, wie Bienen durch ein Loch in der Außenwand ein- und ausfliegen. Da Bienenschwärme oft in hohle Wände einziehen, entfernt Oliver zunächst die Außenverkleidung mit einem Stemmeisen. Es stellt sich jedoch heraus, dass hinter der Wand ein Loch weiter in die Decke führt.

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Landwirtschaft und Bienen

Landwirtschaft und Bienen: So entstehen ...

Doreen Riske führt in Mecklenburg-Vorpommern einen konventionell arbeitenden Landwirtschaftsbetrieb, in dem sich auch Bienen wohlfühlen. Landwirtschaft und Bienen – wie geht das zusammen? Holen Sie sich hier Anregungen, worüber Sie mit Ihrem benachbarten Landwirt reden könnten!

Beim Raps haben wir in diesem Frühjahr ganz auf Spritzung verzichtet“, sagt Doreen Riske. „Das traust du dich? Ich könnte nicht mehr schlafen!“, habe ein Kollege gesagt. Nun blickt die 48-jährige Landwirtin aus Mecklenburg-Vorpommern auf die Ölfrucht, die mit dicken Halmen auf dem Feld steht. „Hier sind ein paar Schoten abgefressen“, sagt sie und zupft an einer Pflanze, „Aber ich glaube, das wäre genauso, wenn wir gespritzt hätten.“

2.400 Hektar bewirtschaftet Riske gemeinsam mit zwei Kollegen. Die Flächen gehören zur Agrar GbR Groß Kiesow in der Nähe von Greifswald. Der Betrieb arbeitet konventionell, und dennoch ist er in vielerlei Hinsicht besonders. Landwirtschaft und Bienen schließen sich hier nicht aus. Geschäftsführerin Riske ist nicht nur Agraringenieurin, sondern auch Biologin, und sie blickt mit für eine Landwirtin ungewöhnlicher Empathie auf die Insektenwelt, die sich auf ihren Ackerflächen tummelt. Auf ihren Flächen forschen Studenten der Universitäten Greifswald und Ulm, gerade hat ein Wildbienenexperte dort eine Art entdeckt, die zuvor noch nie in Mecklenburg-Vorpommern gesichtet wurde. Konventionelle Landwirtschaft und solcher Artenreichtum – wie geht das zusammen?…

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Gottschalk besucht Berliner Bienen

Thomas Gottschalk (Fernseh-Moderator) und Petra Mai-Hartung (Geschäftsführerin des Berliner Studentenwerkes).
© GreenMediaNet Viel Besuch bei den Bienen (v.l.): Cornelis Hemmer (Initiator von Berlin summt!), Giovanni Di Lorenzo (Die Zeit), Hans Oberländer (Mensaleiter und Imker), Thomas Gottschalk (Fernseh-Moderator) und Petra Mai-Hartung (Geschäftsführerin des Berliner Studentenwerkes).
Thomas Gottschalk konnte bereits viele kleine Supertalente beobachten: die Honigbienen auf dem Dach der Mensa Nord der Humboldt Universität Berlin. Während der Zeit-Campus-Veranstaltung gelang es den Initiatoren von Berlin summt den TV-Moderator sowie Zeit-Chefredakteur Giovanni Di Lorenzo Promi zu den Bienenstöcken zu locken. Beide hatten viel Spaß und zeigten sich sehr interessiert. Zudem überreichte ihnen Imker Hans Oberländer als Souvenir ein Glas Blütenhonig.

 

Sebastian Spiewok

Thomas Gottschalk informiert sich bei Hans Oberländer (mi.) und Cornelis Hemmer (re.) über die Honigbienen. © GreenMediaNet

 

 

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