Schlagwort: Fachzentrum Bienen und Imkerei Mayen

Tote Bienen. Wie hoch waren ihre Winterverluste? Foto: Sabine Rübensaat
02. Mai 2024

So hoch fallen die Winterverluste 2023/2...

Rund 16 Prozent der Bienenvölker haben den vergangenen Winter in Deutschland nicht überlebt. Das ergab die jährliche Umfrage des Fachzentrums Bienen und Imkerei Mayen. Folgendes zeigen die Ergebnisse, wenn man die Jahre zuvor und die Regionen vergleicht.

Mitgemacht bei der Frühjahrsumfrage 2023/2024 haben mehr als 9.000 Imkerinnen und Imker aus allen Regionen Deutschlands; diese hatten zusammen mehr als 118.000 Bienenvölker eingewintert. Der Winterverlust lag nach Angaben der Bienenforschenden aus Mayen im Schnitt bei 16,2 Prozent je Imkerei und bei 14,8 Prozent, wenn man die Verluste aus den Regionen zusammenzählt. Insgesamt mussten demnach fast 52 Prozent der Personen, die sich an der Umfrage beteiligt haben, Verluste an mindestens einem Bienenvolk hinnehmen.

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Winterverluste
18. März 2024

Umfrage zu den Winterverlusten

Das Fachzentrum Bienen und Imkerei in Mayen hat eine Onlineumfrage zu den Verlusten an Bienenvölkern im Winter 2023/2024 gestartet. So können Imkerinnen und Imker die Winterverluste melden.

Die Bienen haben bereits die ersten Flugtage des Jahres erlebt und viele Imkerinnen und Imker haben einen ersten Blick in ihre Völker gewagt. Was gab es dort zu sehen? Wie viele Bienenvölker haben den Winter nicht überstanden? Gibt es Hinweise auf die Gründe?

Das Fachzentrum Bienen und Imkerei in Mayen startet die jährliche Onlineumfrage zu den Verlusten des gerade vergangenen Winters. Die Fragen sollen dabei helfen, Hintergründe für Winter- aber auch eventuelle Sommerverluste bei Bienenvölkern besser zu verstehen.

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Sommertracht
04. September 2023

Sommertracht 2023: Wie viel war’s?

Das Fachzentrum Bienen und Imkerei in Mayen startet seine neue Umfrage zur Ernte der Sommertracht 2023. So kann jeder Imker mitmachen.

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Umfrage zur Frühtrachternte
23. Juni 2023

Wie gut war die Frühtrachternte 2023?

Umfrage zur Frühtrachternte 2023 gestartet: Wie viel Honig haben Sie geerntet? Das Fachzentrum Bienen und Imkerei in Mayen ruft wieder zum Mitmachen auf.

Das Frühjahr 2023 startete zögerlich und mancherorts nass. Die Obstbäume blühten später, aber dann doch kräftig. Die Eisheiligen konnten ihnen nichts anhaben. Zu dieser Zeit hatten die meisten Bienenvölker auch schon mit dem Eintragen und Bearbeiten des Frühtrachthonigs begonnen: mit Raps, Kastanie und Robinie.

Im vergangenen Jahr zogen die Imkerinnen und Imker deutschlandweit wieder eine bessere Bilanz nach der Honigernte im Frühjahr. Lag die Erntemenge bei der Frühtracht im Jahr 2021 nur bei rund 10 kg, war es 2022 gut das Doppelte.

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Honigpreise 2020
13. November 2020

Honigpreis 2020: Wo er am höchsten liegt

Für 500g Blütenhonig bezahlen Honigliebhaber in diesem Jahr im Schnitt 5,57 Euro. Allerdings zeigen sich regional große Unterschiede beim Honigpreis 2020. Imker, die Sortenhonig anbieten, bekommen teilweise deutlich mehr.

Mit den jährlichen Umfragen nach den Ernteergebnisse fragt das Fachzentrum Bienen und Imkerei in Mayen Imker auch jeweils nach dem Honigpreis, nach den geernteten Honigsorten und danach, wie und wo sie ihren Honig verkaufen. Dr. Christoph Otten, der Leiter des Fachzentrums, hat die Ergebnisse nun ausgewertet und im Infobrief der Bieneninstitute vorgestellt.

Demnach zeigt sich im Durchschnitt ein Honigpreis von 5,57 Euro für 500g Blütenhonig bzw. Frühtracht und 5,62 Euro für Sommerhonig bzw. Sommertracht. Doch schaut man sich die Ergebnisse im Detail an, ergeben sich sowohl regional große Unterschiede beim Honigpreis als auch dann, wenn man nach den Sorten schaut, die die teilnehmenden über 7.400 Imker in diesem Jahr ernten konnten.

Honigpreis 2020 liegt in Städten höher als auf dem Land

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Umfrage Gesundheit Bienenvölker AdobeStock/CL-Medien
18. September 2020

Neue Umfrage zur Gesundheit der Bienenvö...

Das Fachzentrum für Bienen und Imkerei Mayen hat eine neue Umfrage gestartet. Dieses Mal steht die Gesundheit der Bienenvölker im Vordergrund. Bei den Fragen kann man u.a. den Pollenvorrat, auffällige Krankheiten und die Brutaktivität der Bienen bewerten.

Er lohnt sich: Der genaue Blick ins Bienenvolk. Wie geht es meinen Bienen? Fällt mir etwas Bestimmtes auf? Wie steht es um die Brut? Fehlt den Bienen Pollen? – Wer seine Bienen in diesem Jahr gut beobachtet hat, kann an der neuen Onlineumfrage des Fachzentrums für Bienen und Imkerei Mayen teilnehmen. In insgesamt 20 Fragen soll die Vitalität der Honigbienen bewertet werden. 

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Honigwabe
18. September 2019

So viel Sommerhonig gab es 2019

Obwohl es in diesem Jahr in einigen Regionen Deutschlands kaum Sommerhonig zu ernten gab, fällt die Erntebilanz 2019 gut aus. Im Schnitt konnten die Imker mehr ernten als ein Jahr zuvor.

Die Ergebnisse der jährlichen Umfrage zu den Erntemengen des Sommerhonigs stehen fest. Das Fachzentrum Bienen und Imkerei in Mayen hat sie gesammelt, ausgewertet und nun veröffentlicht. So konnte die Imker in Deutschland in diesem Jahr durchschnittlich 16,6 Kilogramm Sommertracht ernten. 2018 lag der Wert bei 16,3 Kilogramm im Schnitt bei allen Imkern, die sich an der Umfrage beteiligt haben. Das waren 9.560 Imker aus Deutschland und auch einige aus dem nahen Ausland – insgesamt so viele wie noch nie zuvor. Mitgezählt sind bei diesen Werten auch die Imker, die keinen Honig ernten konnten. Das waren 7,3 Prozent. Nimmt man sie heraus, ergibt sich eine Honigmenge von 18 Kilogramm im Schnitt pro Bienenvolk im Sommer 2019.

Erntemengen: Sommerhonig mit regionalen Unterschieden

Betrachtet man die regionalen Unterschiede, so sieht man für den Sommer 2019, dass die Honigernte in der Mitte Deutschland besser ausfiel als im Norden und vor allem im Süden. Wie auch bei der Frühtracht verzeichnetet Baden-Württemberg die schlechtesten Ergebnisse und die meisten Imkereien, die keinen Honig ernten konnten. Den meisten Sommerhonig ernteten Sachsen mit 22,8 Kilogramm im Schnitt, Rheinland-Pflanz mit 22 Kilogramm sowie Nordrhein-Westfalen und Berlin mit jeweils 21,3 Kilogramm Sommerhonig.…

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Honigpreise für 2018
22. Oktober 2018

Das kostet Honig vom Imker im Jahr 2018

 

Frühtracht, Sommertracht oder Rapshonig: Über 6.000 Imker haben mitgemacht und ihre Honigpreise angegeben. Die Ergebnisse der Umfrage des Fachzentrums Bienen und Imkerei Mayen stehen fest. Sie zeigen, wie sich deutschlandweit die Preise unterscheiden.

Im Schnitt kostet ein 500-Gramm-Glas Honig der Sorte Frühtracht in Deutschland beim Imker 5,27 Euro. Etwas höher liegt der Preis mit 5,34 Euro bei der Sommertracht. Rapshonig kostet im Schnitt 5,08 Euro, wobei die Erntemengen hier regional sehr schwanken und deshalb auch weniger Imker Angaben zu diesem Sortenhonig gemacht haben. Waren es bei der Frühtracht 6.047 Meldungen und bei der Sommertracht 5.964, so machten nur 1.432 davon Angaben zu den Preises ihres Rapshonigs.

Insgesamt sieht man eine eindeutige Entwicklung zu steigenden Preisen: Kostete Frühtrachthonig im Schnitt im Jahr 2016 noch 4,92 Euro und im Jahr 2017 noch 5,10 Euro, so liegt er nun bei 5,27 Euro. Bei der Sommertracht zeigt sich eine Steigerung von 4,99 Euro auf 5,18 Euro bis in diesem Jahr mit 5,34 Euro. Beim Rapshonig steigerte sich der Preis von 4,81 Euro auf 4,95 Euro zu heute 5,08 Euro für ein Glas mit 500 Gramm Inhalt. 

 

2016

2017

2018

Frühtracht

4,92 Euro

5,10 Euro

5,27 Euro.

Sommertracht

4,99 Euro

5,18 Euro

5,34 Euro

Raps

4,81 Euro

4,95 Euro

5,08 Euro

Je nach Bundesland unterscheiden sich die Preise stark:

  • Am meisten verdienen die Imker in Hamburg an ihrem Honig.

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