Autor: Silke Beckedorf

Geschenke für Imker: Ideen für die neue ...

So nach und nach ist Ruhe eingekehrt vor den Fluglöchern unserer Bienenvölker. Und auch für die Imker ist, bis auf die Winterbehandlung, fast alles getan, was zu tun ist. So hat man etwas Zeit und Muße, sich Gedanken über die nächste Saison zu machen und zu überlegen, was bei der Ausrüstung noch fehlt, oder was ersetzt werden muss.

Wo gehobelt wird, da fallen Späne –

Wo geimkert wird, da stechen Bienen

Holtermann
BienoAir® – ein Schleier, in dem Imker weniger schwitzen. Foto: Holtermann

Manche Imkerinnen und Imker sind in der Lage, diese Stiche einfach zu ignorieren. Wem das nicht so leicht fällt, für den gibt es BienoAir®, hergestellt in drei Lagen und erhältlich in verschiedenen Farben. Diese Anzüge und Jacken haben diverse verschließbare Taschen, einstellbare Bündchen und bestechen besonders durch ihren luftigen Tragekomfort. Die englische Haube, komplett abnehmbar, stellt sich selber auf und bietet so die volle Bewegungsfreiheit für den Kopf.

Viele Imkerinnen und Imker kennen das: Wir freuen uns über volle Honigräume, aber wohin mit den Rähmchen während der Ernte?

Üblicherweise hängen wir diese in eine Leerzarge, nur hat die weder Boden noch Deckel. Dann ist es für DN- und Zanderimker überaus praktisch, wenn man den ApiNord® Transporter hat.

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Imkern im Herbst Blätterkette

Imkern im Herbst

Noch im hohen Alter Bienen halten – geht das? Nach dem Interview mit Alfred Emmerer, dem wohl dienstältesten Imker Deutschlands, bekam Magdalena Arnold einen Hinweis: in der Nähe von Potsdam lebt ein ähnlich alter Mann, der noch Bienen hält. Im Gespräch mit ihm wurde ihr bewusst, wie schwer es sein muss, aus der Imkerei auszusteigen.  

Der Sommer raste in den letzten Wochen in den Herbst hinein. Jetzt dauert es nicht mehr lange, bis sich alle golden-rote Blätter von den Bäumen verabschieden und eine Lücke in den Wald zeichnen. Der Winter steht unmittelbar bevor.  

Neulich hatte ich ein Gespräch mit einem Imker, der in seinem Imker-Herbst angekommen ist. Mit 89 Jahren blickt er auf eine fast 70-jährige Imkerkarriere zurück. Damals, 1942, bekam er als 11-jähriger Bienen von einem Freund seines Vaters, musste aber wieder mit der Imkerei aufhören, als er im Jahr 1946 aus Schlesien vertrieben wurde. 1955 – er hatte gerade die Fachschule zum Bauingenieur abgeschlossen – legte er sich neue Bienenvölker zu. Über die Jahre betreute er mal vier, in Hoch-Zeiten auch mal elf Völker. Noch heute fertigt er eigene Statistiken an; er kennt zum Beispiel seine exakten Honigerträge seit 1994. Aber – und das ist das Traurige: Er wird die Arbeit mit den Bienen im nächsten Jahr einschränken, vielleicht sogar beenden müssen.…

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Honig vom Planeten Erde Foto: AdobeStock_160200874
25. September 2020

Etikettenaufdruck: Honig vom Planeten Er...

Wo soll dieser Honig denn herkommen? „Mischung von Honig aus EU-Ländern und Nicht-EU-Ländern“ steht auf dem Etikett. Diese Angabe ist ein heißer Anwärter auf den Titel des unsinnigsten Etikettenaufdrucks. Die Situation hatten wir bereits in dem Beitrag „Honig vom Planeten Erde?“ in der diesjährigen Januarausgabe und in folgenden Meldungen ausführlich beschrieben. Nun freuen wir uns, dass dies von der dpa und Organisationen wie Foodwatch für eine Pressemitteilung aufgegriffen wurde, die am 25.9. auf allen Kanälen gebracht wurde.

Keine Änderung in Sicht

Leider ist die dpa-Meldung in einem Punkt jedoch etwas missverständlich, denn sofern es keinen weiteren Druck gibt, wird es zumindest mittelfristig keine Änderung geben – Deutschland wird für Honigmischungen aus unterschiedlichen Ländern vorerst weiterhin ungenaue Herkunftsangaben wie „Mischung aus EU- und Nicht-EU-Ländern“ erlauben.

„Frau Klöckner machte deutlich, dass sie keinen nationalen Alleingang möchte“, berichtete der Präsident des Deutschen Imkerbundes, Torsten Ellmann, nach einem Treffen mit Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner Anfang Juli. Die Ministerin will folglich nur eine durchaus wünschenswerte Änderung der EU-Honigrichtline mittragen. Diese würde zu gleichen Regelungen in allen Mitgliedstaaten führen. Allerdings kann man inzwischen schon nicht mehr von einem nationalen Alleingang sprechen, da Länder, wie Griechenland, Italien, Kroatien, Malta, Rumänien, Spanien und Zypern die Möglichkeit für eine ungenaue Herkunftsausgabe bereits aus ihren Gesetzen gestrichen haben.…

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Glockenblume

Bienengarten: Im Herbst die neue Saison ...

Nahrhafter Bienengarten: Im Interview berichtet Gärtnerin und Imkersfrau Franziska Heuvel, was man im eigenen Garten jetzt für die Bienen tun kann und warum der Herbst eine wichtige Jahreszeit ist, um die neue Gartensaison vorzubereiten.

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Mondscheinbegattung Foto: Eduard Musin/LIB Hohen Neuendorf

Mondscheinbegattung auf dem Prüfstand

Immer wieder gibt es Streit, wenn sich Imkereien mit unterschiedlichen Rassen oder Kreuzungen bei der Verpaarung der Bienen in die Queere kommen. Eine sichere Anpaarung können zwar Belegstellen oder instrumentelle Besamung liefern, doch sind dies nicht für alle Imkerinnen und Imker komfortable Optionen. Hier könnte die sogenannte Mondscheinbegattung eine Lösung bieten.

Mondscheinbegattung: Späte Paarungsflüge

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Bienen naturgemäß halten

Bienen naturgemäß halten

In seinem Buch „Bienen naturgemäß halten“ geht Dr. Wolfgang Ritter der Frage nach, wie man Honigbienen als Nutztiere und dennoch naturnah halten kann. Er beschreibt somit eine auf die Honigproduktion ausgelegte Magazinimkerei, die sich stärker an der Natur orientiert. Einfachbeuten werden dabei nur am Rande erwähnt.

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Bienenwachs

Buchtipp Bienenwachs: Gewinnung, Verarbe...

In unserem Buchtipp „Bienenwachs“ fasst der erfahrene Imkermeister Armin Spürgin viele wichtige Punkte rund um das Bienenwachs zusammen. Ausführlich spannt der Autor den Bogen von der Produktion des Wachses über dessen Gewinnung bis hin zur Verwendung dieses wertvollen Bienenproduktes.

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Heidekrautbienen AdobeStock/Jürgen Fälchle
31. Juli 2020

Warum Heidekrautbienen selten sind

Heidekrautbienen gehören zu den Spezialisten unter den Wildbienen. Sie sind darauf angewiesen, dass die großen Bestände an Heidekraut in Deutschland erhalten bleiben.

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Imkern als Hobby Sebastian Spiewok AdobeStock/santypan

Buchtipp: Imkern als Hobby

Imkern als Hobby“, das erste Buch von dbj-Redakteur Dr. Sebastian Spiewock, erschien 2016 und versteht sich als Einführung in die Bienenhaltung. Lohnt sich der Kauf für Imkerei-Anfänger?

Noch ein Buch über Bienenhaltung? Mit dem Imkereiboom gab es auch auf dem Buchmarkt einen merklichen Anstieg einschlägiger Publikationen. Die Menge und Vielfalt kann überfordern. Gerade Anfänger suchen einen kurzen Weg zum Ziel, möglichst ohne viele Abzweigungen. Hier setzt Spiewoks Buch an.

Imkern als Hobby: Die Biologie der Bienen im Blick

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Bienen überwintern

Buchtipp: Bienen überwintern

Wie kommen meine Völker über den Winter? Diese Frage stellen sich Imker jedes Jahr aufs Neue. Inzwischen ist sie auch Anlass für diverse wissenschaftliche Studien und Erhebungen. Nun hat der Erwerbsimker Dr. Marc-Wilhelm Kohfink in unserem Buchtipp Bienen überwintern die Ursachen für fehlgeschlagene Überwinterungen recht nüchtern behandelt.

Dabei mag er nicht unbedingt viel neues erzählen, doch die klare Zusammenstellung von Ursachen und Gegenmaßnahmen nimmt der Überwinterung den Mythos, der sie häufig noch umwabert. Kohfink erklärt, wie das Volk gesunde Winterbienen aufzieht und wie der Imker es dabei schon frühzeitig in der Saison unterstützen kann. Etwas ausführlicher geht er auf die sogenannte warme Überwinterung ein, die in Deutschland heutzutage kaum noch bekannt ist.

Bienen überwintern
Cover: Ulmer Verlag

Buchtipp: Bienen im Warmen überwintern

Auch hilfreiche Arbeitsschritte zur Auswinterung erklärt der Autor, wobei er auf Sinn und Unsinn verschiedener Methoden eingeht. Das Buch ist sicherlich all denjenigen ans Herz zu legen, die sich häufig fragen, woran ihre Völker im Winter gestorben sind, und darauf keine Antwort finden.

Bienen überwintern: Gesund und stark ins Frühjahr
Marc-Wilhelm Kohfink
Ulmer Verlag110 Seiten
ISBN: 978-3-8001-8334-0
Preis: 19,90 Euro

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Obstbaum Bestäubung
22. Juli 2020

Bestäubung: Bienen sind am effizienteste...

Gemeinsam mit der Uni Freiburg ging ein Obstbauer am Bodensee der Frage nach, welche Art der Bestäubung am meisten Ertrag bringt: durch Bienen, per Hand oder alleine durch den Wind. Das Ergebnis ist eindeutig.

Was passiert auf einer Plantage voller Apfelbäume wirklich, wenn es keine Bienen mehr gibt? Kann die Bestäubung per Hand die Leistung von Insekten ersetzen? Und wenn ja, welcher Aufwand ist dazu nötig? Dieser und einiger anderer Fragen sind die Landschaftsökologin Alexandra-Maria Klein von der Uni Freiburg gemeinsam mit dem Obstbauer Markus Marschall in der Apfelsaison 2018 nachgegangen. Sie forschten direkt in der Praxis bzw. Apfelbäumen in der Obstbauregion am Bodensee.

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Die kleine Hummel Bommel. Foto: Lolame- Pixabay

Die kleine Hummel Bommel sucht das Glück

Endlich mal eine Lektüre für Kinder, die ihnen ein für alle Mal klimaschädliche Fernreisen austreiben dürfte. Denn: Wozu noch seinen CO2-Fußabdruck vergrößern, wenn das Glück sowieso zu Hause liegt?! Das könnte ein Fazit der Fortsetzungsgeschichte „Die kleine Hummel Bommel sucht das Glück“ sein.

Als Einziger aus dem Kreise der Insektenkinder aus der Nachbarschaft stellt Bommel sich die Frage, wie es wohl hinter dem Gartenzaun aussehen mag und wo denn das Glück liegen könnte. Musste sich die kleine Hummel im ersten Band noch damit abmühen, Selbstvertrauen und Mut zu entwickeln, so kann sie diese Eigenschaften im zweiten gleich einsetzen.

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Grundlagen

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Deutsches Bienenmonitoring.

Das ist das Deutsche Bienenmonitoring

Das Deutsche Bienenmonitoring (DeBiMo) ist ein deutschlandweites Forschungsprojekt mehrerer Bieneninstitute. Von rund 120 Imkereien werden dabei Daten erfasst und ausgewertet – unter anderem zu Entwicklung und Verlusten von Bienenvölkern, Krankheiten und Pflanzenschutzmittel in Bienenbrot.

Über nunmehr 15 Jahre wurde mit dem Deutschen Bienenmonitoring mit gleichbleibenden Methoden ein weltweit einzigartiger Datenpool geschaffen. Er ist mittlerweile unverzichtbar geworden, um Fragen zur Bienengesundheit wissenschaftlich fundiert zu analysieren. Lediglich hinsichtlich Spezifität oder Empfindlichkeit dem wissenschaftlichen Fortschritt gab es Anpassungen.

Gründung und Ziele des Deutschen Bienenmonitorings

Die Arbeit der Imkerinnen und Imker – unabhängig ob es sich um Freizeit-, Nebenerwerbs- oder Berufsimker handelt – gewinnt für die Bienengesundheit eine immer größere Bedeutung. Die Wahl der Standorte sowie die Fütterung, Zucht und Krankheitsbekämpfung der Völker haben großen Einfluss auf das Überleben und die Leistung der Bienenvölker. Gleichzeitig können die bei Honigbienen erhobenen Daten – z.B. zu Nahrungsverfügbarkeit oder Einfluss von Pflanzenschutzmitteln – Hinweise auf Probleme für Wildbienen oder andere blütenbesuchende Insekten geben.

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Verlagsbienen wie alles begann Foto: Sabine Rübensaat

Verlagsbienen: Wie alles begann

Zurzeit stehen fünf Bienenvölker auf der Dachterrasse des Verlagshauses. Dort fliegen die Bienen bereits seit über zehn Jahren ein und aus. Doch wie hat mit den Verlagsbienen alles begonnen? Ein Rückblick.

Am 28. April 2009 war es so weit: Das erste Bienenvolk zog auf das Dach unseres Verlagshauses. Bereits am frühen Morgen brachte Dr. Benedikt Polaczek, heutiger Vorsitzender des Berliner Imkerverbandes, ein Bienenvolk zu uns, das wir mit dem Fahrstuhl auf die Dachterrasse im fünften Obergeschoss transportierten. Seither machen uns die Verlagsbienen viel Freude. Sie stehen uns immer wieder als Fotomodelle zur Verfügung, schenken uns leckeren Honig und liefern so manche Anekdote.

Unvergesslich ist der Tag, an dem das erste Mal ein Schwarm abging und sich die Kolleginnen und Kollegen der anderen Redaktionen und Abteilungen die Nasen an den Fensterscheiben platt drückten. Wir mussten damals einigen Aufwand betreiben, um den Schwarm wieder einzufangen, der sich in einer hohen Linde niedergelassen hatte.

Honig der Verlagsbienen als Weihnachtsgeschenk

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Bienenvergiftung

Verdacht auf Bienenvergiftung: Das ist z...

Ob im Frühling bei den ersten Blüten oder auch im Sommer, wenn auf den Äckern bald die Ernte ansteht: Viele Landwirte spritzen Pflanzenschutzmittel. Imker, die Schäden feststellen, die auf eine Bienenvergiftung hinweisen, sollten eine Bienenprobe untersuchen lassen. So funktioniert’s.

Landwirte dürfen Pflanzenschutzmittel im Prinzip nicht ohne Rücksicht auf die Bienen versprühen. So schreibt die Bienenschutzverordnung vor, dass nur die Mittel die als bienenungefährlich eingestuft sind – sie tragen die Bezeichnung B4 – in die Blüten gespritzt werden dürfen. Einige der Pflanzenschutzmittel dürfen Landwirte zudem nur in den Abendstunden und bis spätestens 23 Uhr ausbringen. So spät, damit keine Biene mehr unterwegs ist und Nektar oder Pollen sammelt.

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