Autor: Redaktion DBJ

Kerzenformen selber machen

Kerzenformen selber machen

Wenn es im Herbst kälter und früher dunkel wird, beginnt die Zeit des Kerzenscheins. Für Imker, die eigene Bienenwachskerzen herstellen, beginnt spätestens jetzt auch die Zeit des Kerzengießens. Wie wäre es in diesem Jahr mal mit ganz individuellen Motiven? So kann man Kerzenformen selber machen.

Sie brauchen:

  • eine stabile, glatte Unterlage (etwa eine Stockwindel aus Plastik)
  • ein Motiv ihrer Wahl eine Heißkleberpistole
  • ein Formgefäß (zum Beispiel Plastikrohr)
  • eine stabile Plastikfolie (zum Beispiel Overhead-Folie)
  • Klebeband Silikon-Abformmasse
  • ein Messzylinder
  • ein Stück Fliegengitter oder ähnlicher Stoff
  • ein scharfes Messer
  • eine Schere

Jetzt das Bienen-Journal lesen

DBJ Ausgabe 12/2022

Aktuelle Ausgabe

Weiterlesen >>
Linde

Bienenweide Linde: Wann welche Lindenart...

Die Linde sorgt vor allem in Städten für ein langes Trachtband. Über den Sommer hinweg blühen nacheinander verschiedene Arten. Doch wann blüht welche bei uns typische Lindenart und wie unterscheiden sie sich?

Im Juni und Juli steht die Linde in voller Blüte. Erst die Sommerlinde, dann die Winterlinde gefolgt von Krimlinde und Silberlinde. Die Linde gilt – zumindest in Norddeutschland – nach dem Raps als zweitwichtigste Bienentracht. In den Städten mit ganzen Straßenzügen voller Linden, stellen sie nahezu die einzige Möglichkeit dar, Sortenhonig zu ernten. Nicht selten wandern Imker dafür vom Land in die Stadt.

Trachtband Lindenblüte: Diese Arten gibt es

Die gesamte Trachtzeit der Linde teilt sich in die verschiedenen Blühphasen der einzelnen Lindenarten auf:

  • Sie beginnt mit der Sommerlinde (Tilia platyphyllos), die meist im Juni blüht.
  • Ihr folgt die Blüte der Winterlinde (Tilia cordata). Sie blüht etwa bis Mitte Juli.
  • Die Holländischen Linde (Tilia x europaea bzw. vulgaris) begleitet die Winterlinde. Sie ist eine Kreuzung zwischen Sommer- und Winterlinde.

Jetzt das Bienen-Journal lesen

DBJ Ausgabe 12/2022

Aktuelle Ausgabe

Weiterlesen >>
Bienentränke

Bienentränke: Was beim Aufstellen wichti...

Auch Bienen haben Durst. Sie benötigen Wasser, wenn die Temperaturen steigen und wenn sie Honigtau sammeln. Beim Aufstellen einer Bienentränke kann man allerdings Fehler machen. Wulf-Ingo Lau vom LAVES – Institut für Bienenkunde Celle erklärt, warum das Thema für Stadtimker besonders wichtig ist.

1. Wann sollte man eine Bienentränke aufstellen?

Lau: Selbstverständlich, wenn die Bienen Wasser brauchen und man in besiedelten Gebiet Bienen aufstellt, keinen Teich oder Bachlauf hat und Ärger vermeiden möchte. Gewöhnlich sind in Wohngebieten die Dachrinnen die bevorzugten Bienentränken. Leider kommt es immer wieder zu Ärgernissen in der Nachbarschaft, wenn nach der Frühtracht der Wasserbedarf der Bienenvölker nicht mehr über den frisch eingetragenen Nektar gedeckt werden kann.

Herrscht einige Tage Trockenheit finden sich die Bienen an tropfenden Wasserhähnen, Vogeltränken, Wassernäpfe für andere Haustiere, Regentonnen, Kinderplanschbecken oder Swimmingpools ein und das findet die Nachbarschaft gar nicht lustig. Die Bienen fliegen durchaus mehrere hundert Meter. Auch in Landwirtschaftlichen Bereichen ist es nicht gut wenn die Bienen Ihren Wasserbedarf an Pfützen in Silofolien, Silagen, Biogasanlagen, Klärbecken, oder Stationen wo ständig Wasser zur Tankfüllung aufbewahrt wird hohlen.

2. Wie weit darf die nächste Wasserquelle entfernt sein?

Jetzt das Bienen-Journal lesen

DBJ Ausgabe 12/2022

Aktuelle Ausgabe

Weiterlesen >>
Bienenvolk Ableger

Bienenvolk Ableger: So geht’s in zwei Va...

Mit Ablegern von Bienenvölker vergrößern Sie Ihre Imkerei und dämpfen Schwarmstimmung. Denn wenn alles blüht und die Bienen kräftig brüten, denken sie ans Schwärmen. So geht’s in zwei verschiedenen Varianten.

Die Brutflächen in den Bienenvölkern wachsen stetig und die ersten Schwärme sind in diesem Jahr ausgezogen. Alle sieben Tage steht jetzt eine Schwarmkontrolle an. Durch Schröpfen der Bienenvölker gibt man der Königin Platz zum Stiften. Außerdem sinkt die Gefahr, dass sich diese mit einem Teil des Bien auf den Weg macht, um sich eine neue Behausung zu suchen. Schröpfen bedeutet, Bienenmasse zu entnehmen und daraus Ableger zu bilden. Das dämpft nicht nur eine sich ankündigende Schwarmstimmung, sondern ist ein Mittel, die Varroabelastung im Bienenvolk zu reduzieren.

Für die Ablegerbildung gibt es zwei unterschiedliche Varianten: den einfachen Brutwabenableger oder den Sammelbrutableger – eventuell mit integrierter Königinnenzucht. Wie das geht, erläutert Dr. Otto Boecking vom LAVES Institut für Bienenkunde Celle. Er geht folgendermaßen vor:

Variante 1 Bienenvolk Ableger: Einfacher Brutwabenableger vom Bienenvolk

Jetzt das Bienen-Journal lesen

DBJ Ausgabe 12/2022

Aktuelle Ausgabe

Weiterlesen >>
Naturwabenbau

Naturwabenbau – Diese Vorteile bringt es...

Durch die bekannt gewordenen Wachsverfälschungen der vergangenen Jahre bekommt der Rohstoff Bienenwachs einen neuen Stellenwert. Das Interesse der Imker an eigenen Wachskreisläufen, aber auch am Naturwabenbau steigt.

Günter Friedmann ist Berufsimker und hält seine Bienen nach den Demeter-Richtlinien. Diese Erfahrungen hat er mit dem Naturwabenbau gemacht. Fünf Fragen und Antworten.

Fünf Vorteile von Naturwabenbau

1. Welche Vorteile hat es, den Bienen keine vorgegebenen Mittelwände anzubieten? Und gibt es Nachteile?

Friedmann: Ich setze Naturwaben nur im Brutraum ein und im Honigraum bestehen meine Mittelwände aus Entdeckelungswachs oder aus dem umgearbeiteten Naturwabenbauwachs aus dem Brutraum. Das Wachs, was einmal eine Mittelwand war, gelangt bei mir nicht mehr in den Bienenstock, sondern wird dann aussortiert. So erhalte ich eine hohe Wachsqualität und Rückstände von Pflanzenschutzmitteln oder anderem sind kein Thema. Von der Wachsqualität hängt dann wiederum die Honigqualität ab. Im Brutraum ermöglicht mir der Naturwabenbau, dass ich jedes Bienenvolk individuell betrachten kann. Ich arbeite nichtschematisch bei jeden Bienenvolk und so erkenne ich auch Probleme schneller, denn diese sind manches Mal am Wabenbau sichtbar. Von Vorteil ist zudem, dass es im Naturwabenbau keinen Wabenschimmel gibt. Dafür ist man beim Bearbeiten des Brutraums etwas eingeschränkt, denn man kann keine Brutentnahme machen, etc, Es gibt mehr Drohnenbrut – was man mit einem geschickten Wabenmanagement allerdings gut handhaben kann – und ich musste leider auch feststellen, dass die Bienen durch Naturwabenbau nicht gesünder sind als konventionell geführte Völker.…

Weiterlesen >>
Tote Bienen: Umfrage im Herbst
22. Oktober 2019

Umfrage: Tote Bienenvölker im Herbst?

Das Fachzentrum für Bienen und Imkerei in Mayen startet wieder eine Umfrage. Diesmal geht es um die Völkerverluste im Spätsommer und Herbst. Haben Sie schon tote Bienenvölker entdeckt?

Um erste Prognosen für die zu erwartenden Verluste an Bienenvölkern im Winter abzugeben, möchten die Bienenforscher aus Mayen wissen, wie viele Bienenvölker bereits im Spätsommer und Herbst nicht überlebt haben und somit nicht eingewintert werden konnten.

Tote Bienenvölker im Herbst: Hinweis für Winterverluste

Das Fachzentrum möchte seine jährliche Statistik dazu fortführen und auch regionale Unterschiede festhalten.

Zur Umfrage gelangen Sie über den folgenden Link>>>

Im vergangenen Jahr ergab die Umfrage eine Verlustquote von 3,5 Prozent. Eingeflossen in diese Auswertung waren die Angaben von 10.120 Imkern mit 142.496 Bienenvölkern. Sie meldeten Verluste von 5.030 gestorbenen Völkern. Daraus errechneten die Bienenforscher eine Prognose für die Winterverluste von etwa 13 bis 17 Prozent. Dies bestätigt sich im Frühjahr 2019.

jtw

Weiterlesen >>
Bienenweide im September: Knöterich

Bienenweide im September

Diese Pflanzen blühen meist im September und bieten den Bienen Pollen und den letzten Nektar des Jahres.

Weiterlesen >>
Imker in Äthiopien

Imker für Imker in Äthiopien

Danke, dass Sie sich für unser Projekt interessieren!

Das Deutsche Bienen-Journal und Imker für Imker in Äthiopien e.V. engagieren sich für die Ausbildung von Jungimkerinnen in Äthiopien.

Zurzeit werden neun Jungimkerinnen und ein Jungimker durch Paten in Deutschland unterstützt. Der nächste Jahrgang befindet sich zurzeit in der Ausbildung.

Einen Bericht über die Imkerei in Äthiopien und den Ansatz unseres Patenprojektes finden Sie hier.

Wenn Sie näheres über den Verein „Imker für Imker in Äthiopien e.V.“ wissen wollen, lesen Sie dieses Infoblatt, dass Sie hier (Seite1Seite2) herunterladen können.

Geboren wurde die Idee auf der Leserreise des Deutschen Bienen-Journals nach Äthiopien im Herbst 2012.

Haben Sie Anregungen oder Fragen? Dann schreiben Sie uns doch: info@imker-fuer-imker.de

Silke Beckedorf
Chefredakteurin Deutsches Bienen-Journal  …

Weiterlesen >>
Wildblumenwiese

Deutschland summt! Info zum Projekt

Wenn Deutschland ordentlich summen soll, müssen Lebensräume für Wild- und Honigbienen erhalten und geschaffen werden. Um die vielbeschworene „Biologische Vielfalt“ der heimischen Blühpflanzen und Bienen aber überhaupt fördern zu können, müssen die Menschen Bienen zunächst einmal wertschätzen lernen! Dazu müssen sie auch deren unterschiedliche Bedürfnisse kennenlernen. Die Biologin Dr. Corinna Hölzer und der Geograph Cornelis Hemmer stellten für diesen Zweck im Frühjahr 2011 zusammen mit vielen Berliner Imkern Honigbienenvölker auf ausgewählten prominenten Dächern auf. Die Idee dahinter: eine neue Nähe zu den Honigbienen und zur Stadtnatur schaffen – und über die Stadtimker die Faszination „Biene“ auch auf die Wildbienen überspringen zu lassen.

deutschland summt

Die Einweihungsfeiern mit den Hausherren vom Berliner Dom, dem Abgeordnetenhaus, dem Haus der Kulturen der Welt und anderer prominenter Häuser Berlins lieferten damals ansprechende Bilder für die Medien. So gewann die Initiative „Berlin summt!“ viel Aufmerksamkeit in der breiten Öffentlichkeit, bei den Hausherren und ihren Mitarbeitern.

Immer mehr Städtepartner

„Deutschland summt! Wir tun was für Bienen“ erfreut sich einer stetig wachsenden Zahl an Städtepartnern. Mittlerweile sind es 35 Städte und vier Landkreise, die Teil der Initiative sind. Jung und Alt gewinnen die Bienen lieb und sorgen sich um die Bestäuber, die mit vielen Problemen zu kämpfen haben. Um die Bevölkerung zu motivieren, selbst aktiv zu werden, hat die Initiative einen bundesweiten Pflanzwettbewerb ausgerufen, bei dem Gruppen aller Art Flächen und Gärten insektenfreundlich gestalten und gemeinsam etwas bewirken.…

Weiterlesen >>
Traktor Bienengiftiger Wirkstoff zugelassen
21. August 2019

Bienengiftiger Wirkstoff zugelassen: BUN...

18 Pflanzenschutzmittel haben im Februar dieses Jahres eine Neuzulassung für den deutschen Markt bekommen  darunter auch das Insektizid Alfatac 10 EC mit dem Wirkstoff alpha-Cypermethrin. Es gilt als bienengefährlich und schädigend für verschiedenste Nutzinsekten und Wildbienen. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat Klage gegen die Zulassung eingereicht.

Damit Alfatac 10 EC so wenig wie möglich angewendet wird, hat der Naturschutzverband einen Eilantrag beim zuständigen Verwaltungsgericht Braunschweig eingereicht. Das Ziel: Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) soll die Zulassung des Mittels, die es erst vor einigen Wochen befristet, bis zum Jahresende erteilt hat, zurückziehen.

Auflagen des Umweltbundesamts nicht einzuhalten

Mit Blick auf das Artensterben hält es der BUND für mehr als unverantwortlich, ein bienengefährliches Pestizid zuzulassen. Er hält die erteilte Zulassung für rechtswidrig. Auflagen des Umweltbundesamts, das der Zulassung eigentlich zustimmen muss, können nicht eingehalten werden. So hatte die Behörde als Ausgleich für die Zulassung gefordert, dass Landwirte, wenn sie das Mittel anwenden, auf mindestens zehn Prozent ihrer Betriebsflächen ökologische Ausgleichsflächen schaffen müssen mit Ackerrandstreifen oder Brachen, die den Insekten Nahrung und Nistplätze bieten.

Bienensterben: Wildbienen besonders bedroht

Da die Landwirte die Bepflanzung ihrer Flächen aber ein Jahr im Voraus planen und zwischen dem Zeitpunkt der Zulassung und des Ablaufs der Frist bis 31.…

Weiterlesen >>
Bienenstich Eis
21. August 2019

Bienenstich Eis – Eissorte des Jahres 20...

Sahneeis mit Honig und karamellisierten Mandeln  so sieht der beliebte Blechkuchen namens Bienenstich in Eisform aus. Da schon der Kuchen so beliebt ist, hat der Verband der Speiseeishersteller die Eissorte des Jahres 2019 danach kreiert. Auch die mediale Aufmerksamkeit der Bienen spielte dabei eine Rolle.

Schon im vergangenen Jahr funktioniert die Strategie, ein beliebtes, deutschen Gebäck und dessen Rezept und Zutaten als Grundlage für eine besondere Eissorte zu wählen und daraus das „Eis des Jahres“ zu machen. 2018 war es die Sorte „German Black Forest“, also die Schwarzwälder Kirschtorte, die in Form von Speiseeis eine neue Aufmerksamkeit bekam. 2019 ist es der „Bienenstich“, also der meist auf einem Blech gebackene Kuchen aus Hefeteig mit Honig, Sahne- oder Puddingcreme und einer Mandelschicht.

Zum „Eis des Jahres 2019“ gewählt hat ihn Uniteis e.V., der Verband der handwerklichen Speiseeishersteller, die in den Eisdielen in Deutschland ihr frisches Eis anbieten. Bei vielen von ihnen wird 2019 die neue Sorte „Bienenstich“ mit im Sortiment der Eistheke vertreten sein. Denn jedes Jahr versucht der Verband mit den Eisdielen einen Vorschlag für eine neue Eissorte zu machen, die die Eismacher individuell umsetzen.

Bienenstich Eis: Exzellente Kombination mit Honig und Mandeln

Der Bienenstich soll dabei an den Erfolg von „German Black Forest“, denn diese Eissorte wurde sehr oft bestellt.…

Weiterlesen >>
varromed gegen varroa milben
15. August 2019

Webpräsenz der Varroa-App online

Unter varroa-app.de kann man ab sofort alles rund um die neue Varroa-App erfahren. Imker, die die App noch nicht auf ihr Smartphone geladen haben, können sich auf der Webseite einen Eindruck von der App machen. Auch bei Schwierigkeiten bei der Bedienung der App kann die Seite helfen. Daneben soll demnächst eine Webanwendung der App auf der Webseite verfügbar sein.

Ziel der App ist die Unterstützung der Imkerschaft. Dies erfolgt durch die bereits vorhandenen Internetdienste, wie das Varroawetter oder das TrachtNet, die in die Entscheidungsfindung der notwendigen Varroa-Bekämpfungsmaßnahmen am jeweiligen Bienenvolk eingebunden werden. Die Grundlage hierfür ist das bayerische Bekämpfungskonzept.

Varroa-App steht zum Download bereit

Die Varroa-App ist ein Gemeinschaftsprojekt des Instituts für Bienenkunde und Imkerei Veitshöchheim, der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf und der Landwirtschaftlichen Lehranstalten Triesdorf. Finanziert wird das Projekt durch den Bezirk Mittelfranken und das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forst.

Die App steht seit Mitte März 2019 zum kostenlosen Download im Google Play-Store zur Verfügung. Eine iOS-Version soll noch in diesem Jahr folgen.…

Weiterlesen >>

Abonnieren Sie unseren Newsletter!

Mit unserem Newsletter sind Sie immer auf dem aktuellen Stand.

Gratis Checkliste

In unserer Checkliste zum Herunterladen erfahren Sie, was aktuell zu beachten und tun ist, übersichtlich und strukturiert gefüllt mit Fachinformationen und -hintergründe.

Fachinformationen

Mit dem Bienen-Journal bleiben Sie immer auf dem neusten Stand. Auch Imker mit langjähriger Berufserfahrung kommen auf Ihre Kosten.

Grundlagen

Wichtig für uns ist es, neben den Fachinformationen, Grundlagen zu vermitteln, die für die Imkerei von essenzieller Bedeutung sind.

Abonnieren →
Fotowettbewerb Bienenschwarm
14. August 2019

Fotokalender: Wir suchen Ihre Bienenschw...

Die Temperaturen steigen und die ersten Bienenvölker machen sich bereit zum Ausschwärmen. Jetzt ist Ihr Fototalent gefragt! Für unsere Fotokalender 2020 suchen wir nach schönen Bildern von Bienenschwärmen.

Bilder unserer Leser zierten schon mehrmals den Titel des Deutschen Bienen-Journals. Und nicht nur das: Seit einigen Jahren stellen wir Ihre schönsten Motive außerdem zu einem Fotokalender zusammen. Für den Fotokalender 2020 suchen wir weiterhin schöne Bilder.

Greifen Sie zur Kamera und senden Sie uns Ihre besten Aufnahmen. Wir wählen daraus die brillantesten aus. Kreative Motive und gestochen scharfe Fotos sind gefragt. Die Fotos benötigen eine Bildgröße von mindestens einem Megabyte. Schicken Sie die Bilder am besten per Mail mit dem Betreff „Fotokalender“ an bienenjournal@bauernverlag.de.

Weiterlesen >>
Schotter im Vorgarten
14. August 2019

Schotter im Vorgarten nicht mehr erlaubt...

Immer mehr Kommunen wollen Schotter, Kies oder Split in Vorgärten verbieten und der zunehmenden Flächenversieglung vorbeugen. Es soll blühen und Insekten sollen Nahrung finden.

Rasen, Schotter oder Blumen? Ob die Vorgartengestaltung von Einfamilienhäusern per Bebauungsplan geregelt werden darf, stand bereits in einigen Kommunen zur Debatte – und war auch Teil von Gerichtsverhandlungen. Meist ging es darum, dass Hausbesitzer ihre Vorgärten nicht als Parkplätze nutzen sollen. Seit einiger Zeit bekommt das Thema neuen Aufwind, denn in mehreren Kommunen wird darüber diskutiert, ob man Bebauungspläne so ändern sollte, dass Schotter, Kies und Splitt ganz einfach verboten werden. Dann müssten Hausbesitzer stattdessen dafür sorgen, dass es grünt und blüht.

Die nordrhein-westfälische Kleinstadt Xanten hat mit einer solche Vorgabe bereits im vergangenen Jahr Ernst gemacht – allerdings nur für Neubaugebiete. Die Stadt am Niederrhein war damit NRW-weit die erste Kommune, die entsprechende Festsetzungen erlassen hat. Allerdings haben auch schon andere Städte angekündigte, über derartigen Schritte nachzudenken. Bedenken werden dabei jedoch auch immer wieder in Bezug auf Eingriffe in das Eigentumsrecht geäußert – denn das wären derartige Vorgaben für die Gestaltung privater Gärten.

Was halten Sie davon, wenn Städte und Kommunen den Bürgern die Bepflanzung von Vorgärten vorschreiben? Diskutieren Sie mit und hinterlassen Sie uns einen Kommentar auf Facebook.

Weiterlesen >>
echter deutscher Honig Aldi Süd
14. August 2019

„Echter Deutscher Honig“ bei Aldi Süd...

Aldi Süd startet mit dem Verkauf von Honig im D.I.B.-Glas. 500 Gramm für 4,99 Euro. Einige Imker sind verärgert über diesen Preis, andere freuen sich, dass so mehr deutscher Honig in den Lebensmitteleinzelhandel gelangt. So reagiert der Imkerbund.

Schon als das Angebot bekannt wurde, haben sich Imker an unsere Redaktion gewandt und auch auf Facebook wird schon fleißig darüber diskutiert, dass Aldi Süd nun deutschen Honig verkauft. Ganz konkret: 500g-Gläser Blütenhonig des Deutschen Imkerbunds (D.I.B.) unter der Marke „Echter Deutscher Honig“ im Rahmen der aktuellen Wochenaktion – also: Solange der Vorrat reicht.

Warenlieferant ist die Abfüllstelle Fürsten-Reform in Braunschweig. Ein Honigglas kostet 4,99 Euro. Genau dieser Preis löst allerdings Diskussionen aus. Schreiben die einen im Internet, dass der Honig zu Schleuderpreisen verkauft werde, sind andere froh, dass so neue Möglichkeiten entstehen, dass mehr deutscher Honig – statt Importe mit den Bezeichnungen „Mischung aus EG- und Nicht-EG-Ländern“ – in den Ladenregalen landet. Wir haben beim D.I.B. nachgefragt, wie man dort die Aktion sieht.

Honig bei Aldi: Das sagt der Deutsche Imkerbund

Olaf Lück, Geschäftsführer des D.I.B., erklärt auf Anfrage des dbj hin, dass es vor allem aufgrund der regionalen guten Honigjahre 2018 und 2017 überhaupt möglich sei, ausreichend Honig als Aktionsware in dieser Form anzubieten.…

Weiterlesen >>