Autor: Redaktion DBJ

Gute Anzeichen für Waldtracht
10. Juni 2024

Erste Anzeichen für Waldhonig

Jedes Jahr stellt sich um diese Zeit die Frage, ob es eine reiche Waldhonigernte gibt oder nicht. Die ersten Anzeichen dafür gibt es bereits.

Noch müssen die Imker in den Regionen, in denen es klassischerweise viel Waldtracht gibt, warten und beobachten. Dunkle Honigkränze sind bisher noch nicht zu sehen, doch es könnte bald losgehen. Mit Lupe, Fernglas und dem sogenannten Klopftuch sind diejenigen unterwegs, die auf Tannen, Fichten und den anderen typischen Bäumen, auf denen die Honigtauerzeuger leben, danach suchen, ob Populationen vorhanden sind und ob sie sich vermehren.

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Tote Bienen. Wie hoch waren ihre Winterverluste? Foto: Sabine Rübensaat
02. Mai 2024

So hoch fallen die Winterverluste 2023/2...

Rund 16 Prozent der Bienenvölker haben den vergangenen Winter in Deutschland nicht überlebt. Das ergab die jährliche Umfrage des Fachzentrums Bienen und Imkerei Mayen. Folgendes zeigen die Ergebnisse, wenn man die Jahre zuvor und die Regionen vergleicht.

Mitgemacht bei der Frühjahrsumfrage 2023/2024 haben mehr als 9.000 Imkerinnen und Imker aus allen Regionen Deutschlands; diese hatten zusammen mehr als 118.000 Bienenvölker eingewintert. Der Winterverlust lag nach Angaben der Bienenforschenden aus Mayen im Schnitt bei 16,2 Prozent je Imkerei und bei 14,8 Prozent, wenn man die Verluste aus den Regionen zusammenzählt. Insgesamt mussten demnach fast 52 Prozent der Personen, die sich an der Umfrage beteiligt haben, Verluste an mindestens einem Bienenvolk hinnehmen.

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erste blüten biene an blüte
13. März 2024

Erste Blüten – Wo zeigen sie sich?

Wann zeigen sich die ersten Blüten von Kornelkirsche oder Ahorn? Wo blüht bereits die Salweide? Antworten gibt das Blühphasenmonitoring. Die Initiatoren bitten um Mithilfe.

Hasel, Salweide und Kornelkirschen zeigen an vielen Orten Deutschlands schon erste Blüten. Für die Bienen ergeben sich die ersten Möglichkeiten, Pollen und Nektar zu sammeln. Der Beginn der Blühphasen ist jedoch regional sehr unterschiedlich und verschiebt sich von Jahr zu Jahr.

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Kerzenformen selber machen

Kerzenformen selber machen

Wenn es im Herbst kälter und früher dunkel wird, beginnt die Zeit des Kerzenscheins. Für Imker, die eigene Bienenwachskerzen herstellen, beginnt spätestens jetzt auch die Zeit des Kerzengießens. Wie wäre es in diesem Jahr mal mit ganz individuellen Motiven? So kann man Kerzenformen selber machen.

Sie brauchen:

  • eine stabile, glatte Unterlage (etwa eine Stockwindel aus Plastik)
  • ein Motiv ihrer Wahl eine Heißkleberpistole
  • ein Formgefäß (zum Beispiel Plastikrohr)
  • eine stabile Plastikfolie (zum Beispiel Overhead-Folie)
  • Klebeband Silikon-Abformmasse
  • ein Messzylinder
  • ein Stück Fliegengitter oder ähnlicher Stoff
  • ein scharfes Messer
  • eine Schere

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ketchup mit honig

Ketchup mit Honig selbst gemacht

Wer eigene Tomaten im Garten hat, kennt die Tomatenschwemme im Sommer. Alle sind auf einmal reif. Eine leckere Verwertungsvariante: Selbst gemachtes Ketchup. Das kann man auch mit Honig herstellen.

Zutaten für Ketchup mit Honig

  • 1 kg reife Tomaten
  • 1 roter Paprika
  • 2 große Zwiebeln
  • 3 Knoblauchzehen
  • 2 EL Salz
  • 1 EL Rosmarin gehackt
  • 1 El Thymianblättchen
  • 1 TL Pfeffer
  • 100 ml Aceto balsamico hell oder Rotweinessig
  • 5 EL Honig
  • 2 EL Speisestärke

Zubereitung für Ketchup mit Honig

Als erstes würfelt man die Tomaten, die Paprika, die Zwiebeln und den Knoblauch und kocht sie etwa 20 Minuten, bis sie weich sind. Am besten lässt man sie offen köcheln und rührt dabei mehrmals alles um. Danach werden sie im Mixer püriert und mit Salz, Pfeffer, Rosmarin und Thymian gewürzt.

Um die gesamte Masse dann wirklich fein zu bekommen und dabei die Gemüsehäute und Stücke zu entfernen, die sich nicht pürieren lassen, passiert man alles im Anschluss durch ein Sieb. Dann kocht man es mit Essig und Honig auf.

Die Speisestärke rührt man in etwas kaltem Wasser ein, ohne dass Klumpen entstehen und gibt sie hinzu. Das dann fast fertige Ketchup mit Honig wird dann nochmals aufgekocht. Durch die Stärke dickt es ein.

Als letztes kann man das Ketchup in heiße, sterilisierte Flaschen oder Gläser füllen.…

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Bienentränke

Bienentränke: Was beim Aufstellen wichti...

Auch Bienen haben Durst. Sie benötigen Wasser, wenn die Temperaturen steigen und wenn sie Honigtau sammeln. Beim Aufstellen einer Bienentränke kann man allerdings Fehler machen. Hier gibt es Tipps zum richtigen Aufstellen.

1. Wann sollte man eine Bienentränke aufstellen?

Bienentränken sind vor allem dann notwendig, wenn man in besiedelten Gebieten Bienen aufstellt, keinen Teich oder Bachlauf in der Nähe hat und Ärger vermeiden möchte. Gewöhnlich sind in Wohngebieten die Dachrinnen die bevorzugten Bienentränken. Leider kommt es immer wieder zu Ärgernissen in der Nachbarschaft, wenn nach der Frühtracht der Wasserbedarf der Bienenvölker nicht mehr über den frisch eingetragenen Nektar gedeckt werden kann.

Herrscht einige Tage Trockenheit, finden sich die Bienen an tropfenden Wasserhähnen, Vogeltränken, Wassernäpfen der Haustiere, Regentonnen, Kinderplanschbecken oder Swimmingpools ein. Das findet die Nachbarschaft oft gar nicht lustig. Die Bienen fliegen durchaus mehrere hundert Meter. Auch in landwirtschaftlichen Bereichen ist es nicht gut, wenn die Bienen ihren Wasserbedarf an Pfützen, in Silofolien, an Biogasanlagen oder an Klärbecken decken.

2. Wie weit darf die nächste Wasserquelle entfernt sein?

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gefüllte crepes mit honig

Erdbeer-Crêpes mit Honig

Die Erdbeerzeit beginnt. Am besten schmecken sie natürlich pur. Sehr gut passen sie aber auch auf frisch gebackene Crêpes oder in eine Füllung. Hier gibt es das Rezept für Erdbeer-Crêpes mit Honig.

Die Zutaten für Erdbeer-Crêpes mit Honig

  • 250 g Frischkäse
  • 50 g Erdbeeren
  • 50 g Kokosflocken
  • 3 TL Honig
  • Zitronensaft
  • 3 Eier
  • 150 g Mehl
  • 250 ml Milch
  • 1 Prise Salz
  • Öl zum Anbraten

Erdbeer-Crêpes mit Honig: Die Zubereitung

Für die Crêpes werden Mehl, Eier, Salz Milch in einer Schüssel zu einem glatten Teig verrührt und die Crêpes in einer Pfanne nacheinander so dünn wie möglich ausgebacken.

Denn obwohl Crêpes eigentlich nichts anderes sind, als Pfannkuchen, kennt man sie meist in einer hauchdünnen Form. So werden sie klassischerweise in Frankreich hergestellt. Daher bezeichnet man sie in dieser Form auch mit dem französischen Begriff „Crêpes“.

Man kann die Crêpes entweder einfach mit einer Creme aus Erdbeeren und Frischkäse bestreichen oder sie damit füllen.

Für die Creme schneidet man die Erdbeeren klein und vermengt sie mit dem Frischkäse, einem Spritzer Zitronensaft, Kokosflocken und dem Honig. Die Crêpes werden dann nacheinander mit der Creme bestrichen und für mindestens zwei Stunden kalt gestellt.

Besonders lecker sind sie, wenn man sie aufrollt und vor dem Servieren in mundgerechte Stücke schneidet.…

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Linde

Bienenweide Linde: Wann welche Lindenart...

Die Linde sorgt vor allem in Städten für ein langes Trachtband. Über den Sommer hinweg blühen nacheinander verschiedene Arten. Doch wann blüht welche bei uns typische Lindenart und wie unterscheiden sie sich?

Im Juni und Juli steht die Linde in voller Blüte. Erst die Sommerlinde, dann die Winterlinde gefolgt von Krimlinde und Silberlinde. Die Linde gilt – zumindest in Norddeutschland – nach dem Raps als zweitwichtigste Bienentracht. In den Städten mit ganzen Straßenzügen voller Linden, stellen sie nahezu die einzige Möglichkeit dar, Sortenhonig zu ernten. Nicht selten wandern Imker dafür vom Land in die Stadt.

Trachtband Lindenblüte: Diese Arten gibt es

Die gesamte Trachtzeit der Linde teilt sich in die verschiedenen Blühphasen der einzelnen Lindenarten auf:

  • Sie beginnt mit der Sommerlinde (Tilia platyphyllos), die meist im Juni blüht.
  • Ihr folgt die Blüte der Winterlinde (Tilia cordata). Sie blüht etwa bis Mitte Juli.
  • Die Holländischen Linde (Tilia x europaea bzw. vulgaris) begleitet die Winterlinde. Sie ist eine Kreuzung zwischen Sommer- und Winterlinde.

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Bienenvolk Ableger

Bienenvolk Ableger: So geht’s in zwei Va...

Mit Ablegern von Bienenvölker vergrößern Sie Ihre Imkerei und dämpfen Schwarmstimmung. Denn wenn alles blüht und die Bienen kräftig brüten, denken sie ans Schwärmen. So geht’s in zwei verschiedenen Varianten.

Die Brutflächen in den Bienenvölkern wachsen stetig und die ersten Schwärme sind in diesem Jahr ausgezogen. Alle sieben Tage steht jetzt eine Schwarmkontrolle an. Durch Schröpfen der Bienenvölker gibt man der Königin Platz zum Stiften. Außerdem sinkt die Gefahr, dass sich diese mit einem Teil des Bien auf den Weg macht, um sich eine neue Behausung zu suchen. Schröpfen bedeutet, Bienenmasse zu entnehmen und daraus Ableger zu bilden. Das dämpft nicht nur eine sich ankündigende Schwarmstimmung, sondern ist ein Mittel, die Varroabelastung im Bienenvolk zu reduzieren.

Für die Ablegerbildung gibt es zwei unterschiedliche Varianten: den einfachen Brutwabenableger oder den Sammelbrutableger – eventuell mit integrierter Königinnenzucht. Wie das geht, erläutert Dr. Otto Boecking vom LAVES Institut für Bienenkunde Celle. Er geht folgendermaßen vor:

Variante 1 Bienenvolk Ableger: Einfacher Brutwabenableger vom Bienenvolk

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Naturwabenbau

Naturwabenbau – Diese Vorteile bringt es...

Durch die bekannt gewordenen Wachsverfälschungen der vergangenen Jahre bekommt der Rohstoff Bienenwachs einen neuen Stellenwert. Das Interesse der Imker an eigenen Wachskreisläufen, aber auch am Naturwabenbau steigt.

Günter Friedmann ist Berufsimker und hält seine Bienen nach den Demeter-Richtlinien. Diese Erfahrungen hat er mit dem Naturwabenbau gemacht. Fünf Fragen und Antworten.

Fünf Vorteile von Naturwabenbau

1. Welche Vorteile hat es, den Bienen keine vorgegebenen Mittelwände anzubieten? Und gibt es Nachteile?

Friedmann: Ich setze Naturwaben nur im Brutraum ein und im Honigraum bestehen meine Mittelwände aus Entdeckelungswachs oder aus dem umgearbeiteten Naturwabenbauwachs aus dem Brutraum. Das Wachs, was einmal eine Mittelwand war, gelangt bei mir nicht mehr in den Bienenstock, sondern wird dann aussortiert. So erhalte ich eine hohe Wachsqualität und Rückstände von Pflanzenschutzmitteln oder anderem sind kein Thema. Von der Wachsqualität hängt dann wiederum die Honigqualität ab. Im Brutraum ermöglicht mir der Naturwabenbau, dass ich jedes Bienenvolk individuell betrachten kann. Ich arbeite nichtschematisch bei jeden Bienenvolk und so erkenne ich auch Probleme schneller, denn diese sind manches Mal am Wabenbau sichtbar. Von Vorteil ist zudem, dass es im Naturwabenbau keinen Wabenschimmel gibt. Dafür ist man beim Bearbeiten des Brutraums etwas eingeschränkt, denn man kann keine Brutentnahme machen, etc, Es gibt mehr Drohnenbrut – was man mit einem geschickten Wabenmanagement allerdings gut handhaben kann – und ich musste leider auch feststellen, dass die Bienen durch Naturwabenbau nicht gesünder sind als konventionell geführte Völker.…

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Tote Bienen: Umfrage im Herbst
22. Oktober 2019

Umfrage: Tote Bienenvölker im Herbst?

Das Fachzentrum für Bienen und Imkerei in Mayen startet wieder eine Umfrage. Diesmal geht es um die Völkerverluste im Spätsommer und Herbst. Haben Sie schon tote Bienenvölker entdeckt?

Um erste Prognosen für die zu erwartenden Verluste an Bienenvölkern im Winter abzugeben, möchten die Bienenforscher aus Mayen wissen, wie viele Bienenvölker bereits im Spätsommer und Herbst nicht überlebt haben und somit nicht eingewintert werden konnten.

Tote Bienenvölker im Herbst: Hinweis für Winterverluste

Das Fachzentrum möchte seine jährliche Statistik dazu fortführen und auch regionale Unterschiede festhalten.

Zur Umfrage gelangen Sie über den folgenden Link>>>

Im vergangenen Jahr ergab die Umfrage eine Verlustquote von 3,5 Prozent. Eingeflossen in diese Auswertung waren die Angaben von 10.120 Imkern mit 142.496 Bienenvölkern. Sie meldeten Verluste von 5.030 gestorbenen Völkern. Daraus errechneten die Bienenforscher eine Prognose für die Winterverluste von etwa 13 bis 17 Prozent. Dies bestätigt sich im Frühjahr 2019.

jtw

https://www.bienenjournal.de/news/meldungen/bienenvoelker-winterverluste-2018-2019/

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Bienenweide im September: Knöterich

Bienenweide im September

Diese Pflanzen blühen meist im September und bieten den Bienen Pollen und den letzten Nektar des Jahres.

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Grundlagen

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Imker in Äthiopien

Imker für Imker in Äthiopien

Danke, dass Sie sich für unser Projekt interessieren!

Das Deutsche Bienen-Journal und Imker für Imker in Äthiopien e.V. engagieren sich für die Ausbildung von Jungimkerinnen in Äthiopien.

Zurzeit werden neun Jungimkerinnen und ein Jungimker durch Paten in Deutschland unterstützt. Der nächste Jahrgang befindet sich zurzeit in der Ausbildung.

Einen Bericht über die Imkerei in Äthiopien und den Ansatz unseres Patenprojektes finden Sie hier.

Wenn Sie näheres über den Verein „Imker für Imker in Äthiopien e.V.“ wissen wollen, lesen Sie dieses Infoblatt, dass Sie hier (Seite1Seite2) herunterladen können.

Geboren wurde die Idee auf der Leserreise des Deutschen Bienen-Journals nach Äthiopien im Herbst 2012.

Haben Sie Anregungen oder Fragen? Dann schreiben Sie uns doch: info@imker-fuer-imker.de

Silke Beckedorf
Chefredakteurin Deutsches Bienen-Journal  …

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Wildblumenwiese

Deutschland summt! Info zum Projekt

Wenn Deutschland ordentlich summen soll, müssen Lebensräume für Wild- und Honigbienen erhalten und geschaffen werden. Um die vielbeschworene „Biologische Vielfalt“ der heimischen Blühpflanzen und Bienen aber überhaupt fördern zu können, müssen die Menschen Bienen zunächst einmal wertschätzen lernen! Dazu müssen sie auch deren unterschiedliche Bedürfnisse kennenlernen. Die Biologin Dr. Corinna Hölzer und der Geograph Cornelis Hemmer stellten für diesen Zweck im Frühjahr 2011 zusammen mit vielen Berliner Imkern Honigbienenvölker auf ausgewählten prominenten Dächern auf. Die Idee dahinter: eine neue Nähe zu den Honigbienen und zur Stadtnatur schaffen – und über die Stadtimker die Faszination „Biene“ auch auf die Wildbienen überspringen zu lassen.

deutschland summt

Die Einweihungsfeiern mit den Hausherren vom Berliner Dom, dem Abgeordnetenhaus, dem Haus der Kulturen der Welt und anderer prominenter Häuser Berlins lieferten damals ansprechende Bilder für die Medien. So gewann die Initiative „Berlin summt!“ viel Aufmerksamkeit in der breiten Öffentlichkeit, bei den Hausherren und ihren Mitarbeitern.

Immer mehr Städtepartner

„Deutschland summt! Wir tun was für Bienen“ erfreut sich einer stetig wachsenden Zahl an Städtepartnern. Mittlerweile sind es 35 Städte und vier Landkreise, die Teil der Initiative sind. Jung und Alt gewinnen die Bienen lieb und sorgen sich um die Bestäuber, die mit vielen Problemen zu kämpfen haben. Um die Bevölkerung zu motivieren, selbst aktiv zu werden, hat die Initiative einen bundesweiten Pflanzwettbewerb ausgerufen, bei dem Gruppen aller Art Flächen und Gärten insektenfreundlich gestalten und gemeinsam etwas bewirken.…

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Traktor Bienengiftiger Wirkstoff zugelassen
21. August 2019

Bienengiftiger Wirkstoff zugelassen: BUN...

18 Pflanzenschutzmittel haben im Februar dieses Jahres eine Neuzulassung für den deutschen Markt bekommen  darunter auch das Insektizid Alfatac 10 EC mit dem Wirkstoff alpha-Cypermethrin. Es gilt als bienengefährlich und schädigend für verschiedenste Nutzinsekten und Wildbienen. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat Klage gegen die Zulassung eingereicht.

Damit Alfatac 10 EC so wenig wie möglich angewendet wird, hat der Naturschutzverband einen Eilantrag beim zuständigen Verwaltungsgericht Braunschweig eingereicht. Das Ziel: Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) soll die Zulassung des Mittels, die es erst vor einigen Wochen befristet, bis zum Jahresende erteilt hat, zurückziehen.

Auflagen des Umweltbundesamts nicht einzuhalten

Mit Blick auf das Artensterben hält es der BUND für mehr als unverantwortlich, ein bienengefährliches Pestizid zuzulassen. Er hält die erteilte Zulassung für rechtswidrig. Auflagen des Umweltbundesamts, das der Zulassung eigentlich zustimmen muss, können nicht eingehalten werden. So hatte die Behörde als Ausgleich für die Zulassung gefordert, dass Landwirte, wenn sie das Mittel anwenden, auf mindestens zehn Prozent ihrer Betriebsflächen ökologische Ausgleichsflächen schaffen müssen mit Ackerrandstreifen oder Brachen, die den Insekten Nahrung und Nistplätze bieten.

Bienensterben: Wildbienen besonders bedroht

Da die Landwirte die Bepflanzung ihrer Flächen aber ein Jahr im Voraus planen und zwischen dem Zeitpunkt der Zulassung und des Ablaufs der Frist bis 31.…

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