Autor: Jana Woerrle

Nest einer asiatischen Hornisse in Berlin
13. Oktober 2023

Asiatische Hornisse: Erstes Nest in Berl...

In Berlin ging es dem ersten Nest einer asiatischen Hornisse an den Kragen. Fraglich ist allerdings, ob es das einzige ist.

Das erste Nest einer asiatischen Hornisse (Vespa velutina) in Berlin wurde gefunden und entfernt. Zunächst hatten einige Imkerinnen und Imker die Angelegenheit im Bezirk Schöneberg selbst in die Hand genommen, da sich nach der ersten Meldung zunächst nichts tat. Sie stellten Locktöpfe auf und versuchten mittels sogenannter Triangulation, das Nest ausfindig zu machen. Das zwischenzeitliche schlechte Wetter erschwerte das Unterfangen jedoch.

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Bestäubungsprämie: Honigbiene auf Kirschblüte
11. Oktober 2023

Bundestag lehnt Bestäubungsprämie ab

Die Fraktion der Linken hat per Antrag vom Bundestag eine neue bundesweite Imkerförderung gefordert. Sie sollte als Bestäubungsprämie gestaltet sein. Nachdem die abgelehnt ist, gibt es nun heftige Kritik von Berufsimkern.

So rechnet der Deutsche Berufs- und Erwerbsimkerbund (DBIB) in einem ausführlichen Text vor, wie schwierig die aktuelle finanzielle Lage vieler Imker derzeit ist und welche Herausforderungen sie zu bewältigen haben. Bernhard Heuvel, der Vizepräsident des DBIB erklärt darin, dass deutsche Imker aufgrund der aktuell sehr hohen Kosten für Energie, Personal, Material und auch die Fahrten zu den Standorten der Bienenvölker oftmals sehr viel höhere Preise für den Honig verlangen müssen, um davon leben zu können.

Dadurch ergebe sich folgende Preissituation für Imker seines Verbands: „Während in anderen Ländern der Welt der Honig zwischen 1,80 € und 2,50 € pro Kilogramm produziert wird, kommen wir in Deutschland nicht unter 7,00 € bis 7,90 €.“ Da der Honig aus dem Ausland durch Freihandelsabkommen in festgelegten Mengen zollfrei hierzulande auf den Markt kommt, ergebe sich ein Ungleichgewicht bzw. eine Konkurrenz, der regionale Produzenten kaum mehr mithalten können.

Bestäubungsprämie: 60 Euro pro Bienenvolk und Jahr

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Maus im Garten

Mäuse und Spechte: So schützt man die Be...

Wird es draußen immer kälter, suchen Mäuse nach Unterschlüpfen für den Winter. Gerne ziehen sie auch in Beuten ein und stören die Bienen. Das können auch Spechte, wenn sie im Winter auf Nahrungssuche sind. Hier gibt es Tipps, wie man einen richtigen Schutz anbringt.

Erst sind es die Mäuse und dann die Spechte: Jetzt im Herbst sollte jeder Imker seine Beuten vor Eindringlingen schützen. Sowohl Mäuse als auch Spechte haben es auf die Bienenstöcke abgesehen.

Mit dem Einwintern der Bienenvölker setzen Imker meist auch Mäusegitter vor die Fluglöcher. Das ist wichtig, denn Mäuse nisten sehr gerne unten in den Beuten und bauen sich hier Nester für den Winter. Doch damit stören sie sie Bienen erheblich. Im Bienenvolk sorgen sie für große Unruhe in der Wintertraube, was zu erhöhter Futteraufnahme führt. Die Kotblasen füllen sich dann schneller, was Durchfallerkrankungen begünstigt.

Eindringlinge richten Schaden an: Vorsicht Mäuse und Spechte

Jetzt ist die richtige Zeit für Imker, die Völker vor dem Einzug von Mäusen in die Beuten schützen sollten. Denn im Herbst schaffen das die Bienen nicht mehr selbst und Mäuse nisten im Winter gerne in der trockenen, geschützten Bienenbehausung. Dort knabbern sie dann auch das Wabenwerk an und können Krankheitserreger einschleppen.

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Dünen-Pelzbiene
06. Oktober 2023

Dünen-Pelzbiene: Wildbiene des Monats Ok...

Binnendünen, Sandgruben und Heidegebiete schwinden und damit auch der Lebensraum der Dünen-Pelzbiene. Die Wildbiene des Monats Oktober 2023 findet immer weniger Möglichkeiten, ihre Nester zu bauen.

Die Dünen-Pelzbiene (Anthophora bimaculata) ist weitverbreitet und dennoch gefährdet. Zwar ist sie in Europa, Nordafrika und Teilen Asiens anzutreffen – von Portugal über Marokko bis nach Kirgisistan. Doch die Anzahl ihrer Nester sinkt. Insgesamt wird sie immer seltener. Das liegt vorrangig daran, dass ihr Lebensraum schwindet. Die Dünen-Pelzbiene braucht trockenwarme Sandgebiete als Lebensraum und Nistplätze. Ihre Nester baut sie in Binnendünen, Sandgruben, auf Trockenrasen, an Waldrändern und in Heidegebieten. Doch von diesen gibt es auch in Deutschland immer weniger. So ist die Dünen-Pelzbiene in Deutschland als gefährdet eingestuft. In Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein gilt sie bereits als ausgestorben.

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Kürbissuppe mit Honig

Kürbissuppe mit Honig

Rezepte für die Zubereitung von Kürbis gibt es unzählige, klassisch ist und bleibt aber die Kürbissuppe. Und genau diese kann man auch mit Honig verfeinern. Hier gibt es das Rezept für eine Kürbissuppe mit Honig.

Unsere Kürbissuppe mit Honig bekommt durch Currypulver und die geschrotete Chilischote wohlig-wärmende Schärfe. Der Honig wiederum bringt eine süße Nuance in die herbstliche Suppe. Perfekt für alle, die sich nach einem langen Spaziergang wieder aufwärmen wollen.

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Zuckerwürfel
02. Oktober 2023

Darum ist Honig besser als reiner Zucker

Das maßvolle Verspeisen von Honig kann wichtige Faktoren des Blutkreislaufes positiv beeinflussen. Das zeigt eine Forschungsgruppe aus Kanada.

So senkt Honig unter anderem den Nüchternblutzuckerwert sowie den Gehalt an „bösem“ Cholesterin (LDL) und an Markersubstanzen, die auf eine Fettleber hinweisen. Außerdem erhöht er den Gehalt an HDL, dem „guten“ Cholesterin. Zu diesem Schluss kommt eine kanadische Forschungsgruppe, die 18 kontrollierte klinische Studien ausgewertet hat. Zwar wiesen die Ergebnisse der meisten Studien nur eine geringe Beweissicherheit auf, doch zeigten sie konstant entweder neutrale oder positive Effekte des Honigs.

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Die Bienenfresser hinterlassen deutliche Spuren am Bienenstand.
29. September 2023

Erfahrungsberichte zu Bienenfressern ges...

Bienenfresser sind in Teilen Österreichs derart zahlreich geworden, dass Imker dort inzwischen von Problemen berichten.

Bienenfresser (Merops apiaster) sind Vögel, die hierzulande vor allem in den wärmeren Gegenden leben. Ursprünglich stammen sie aus Asien und Südeuropa, doch die breiten sich auch immer mehr in unseren Breitengraden aus. Sie gelten als Profiteure des Klimawandels.

Ihr Name ist Programm, wenn es um ihre Nahrungsvorlieben geht. Sie fressen Bienen, Wespen und andere Insekten, die sie auch im Flug aus der Luft fangen. Bislang sind sie aber noch nicht derart verbreitet, dass sie als Bedrohung für Honigbienenvölker gelten.

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Honigvermarktung

Imkern im Oktober: Möglichkeiten der Hon...

Im Oktober sind noch ein paar Handgriffe an den Bienenvölker notwendig. Dabei geht es auch um ein Langzeitexperiment – eine besondere Überwinterungsmethode. Außerdem steht die Honigvermarktung nun an und damit verschiedene Möglichkeiten, den Honig zu verkaufen.

Überwinterungsmethode als Langzeitexperiment

Die im Juli zur Einweiselung geteilten Völker werden jetzt im Oktober wieder vereinigt. Dazu nehmen wir die ehemaligen Brutlinge, die wir auf die Beuten gestellt hatten, ab und stellen sie beiseite. Die Zargen der Beuten mit den Inselköniginnen, die ehemaligen Fluglinge, werden nacheinander abgenommen und die Brutlinge ganz unten als erste Zarge auf die Böden gesetzt.

Die nachgezogenen F1-Königinnen beurteilen wir anhand ihres Brutnestes und der Volksstärke. Mit „sehr gut“ bewertete Exemplare behalten wir und überwintern sie in Mini-Plus-Beuten. Die beiseite gestellten Zargen mit den Inselköniginnen werden nun aufgesetzt und die Völker verschlossen. Für die erhaltungswürdigen F1-Königinnen bereiten wir Mini-PlusBeuten mit mindestens drei Zargen vor, die wir mit ausgebauten Leerwaben, Futterwaben und einer Futtertasche ausstatten. In die Mini-Plus-Beuten fegen wir ausreichend Arbeitsbienen und setzen die mit Verschlussteig gekäfigten Königinnen zu.

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Varroamilbe - Oxalsäure verdampfen
25. September 2023

Oxalsäure verdampfen: Erstes Präparat er...

In Deutschland wurde nun das erste Oxalsäure-Präparat zum Verdampfen zugelassen. Doch Vorsicht: Es besteht Verwechslungsgefahr.

Das Medikament Varroxal der Schweizer Firma Andermatt BioVet kommt in Pulverform daher. Es darf zum Träufeln, Sprühen und eben auch zum Verdampfen eingesetzt werden. Auf der Messe eurobee in Friedrichshafen soll es offiziell vorgestellt werden.

Oxalsäure verdampfen: Präparat zugelassen – nicht das Verfahren

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EU-Kommission für Glyphosat-Verlängerung
21. September 2023

EU-Kommission für Glyphosat-Verlängerung

Die EU-Kommission hat sich dafür ausgesprochen, die Zulassung des Unkrautvernichters Glyphosat um weitere zehn Jahre zu verlängern. Nun sind die Mitgliedsstaaten an der Reihe.

Am 15. Dezember 2023 läuft die Zulassung von Glyphosat in der EU aus. Derzeit wird darüber diskutiert, ob der umstrittene Unkrautvernichter erlaubt bleiben soll. Die Zeichen deuten in Richtung Glyphosat-Verlängerung. Zwar gilt das Mittel als umweltschädlich, als Bedrohung für die Artenvielfalt und es steht im Verdacht, krebserregend zu sein. Doch die bisherige Studienlage dazu genügt den EU-Behörden nicht aus, dies wissenschaftlich zu belegen.

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Umfrage Bienenschwärme.
20. September 2023

Umfrage zu Bienenschwärmen im Jahr 2023

Wie viele Bienenschwärme fallen in Deutschland an und wo verbleiben sie? Um dies herauszubekommen, haben die Initiatoren des Beetreemonitors eine Umfrage gestartet.

Wer sich im Laufe der diesjährigen Schwarmzeit Notizen zu eingefangenen, ausgebüchsten oder auch irgendwo wild eingezogenen Schwärmen gemacht hat, kann diese nun für eine statistische Auswertung bereitstellen. Denn die Initiatoren des sogenannten Beetreemonitors wollen Erkenntnisse über Honigbienenschwärme und ihren Verbleib sammeln und auswerten. Sie versprechen, dass dies ohne großen Aufwand und anonym möglich sei.

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Asiatische Hornisse in Berlin
19. September 2023

Asiatische Hornisse auch in Berlin

Die asiatische Hornisse Vespa velutina hat die Hauptstadt erreicht. Am Wochenende wurde sie im Berliner Stadtteil Schöneberg und somit in der südlichen Innenstadt entdeckt.

Die Hornisse machte sich an einem Restaurant am Essen von Gästen gütlich. Eine Kellnerin fing das Tier, indem sie ein Glas darüberstülpte. Imker und Fotograf Frank Sorge machte dann Bilder von der Hornisse, die anschließend zum NABU-Hymenopterendienst gebracht wurde. Dieser ist im Auftrag der Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt dafür zuständig, entsprechenden Fällen nachzugehen. 

Suche nach Nest der asiatischen Hornisse in Berlin

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Asiatische Hornisse
18. September 2023

Asiatische Hornisse in Hamburg 

Sie ist wieder da – oder vielleicht war sie auch nie wirklich weg. Die asiatische Hornisse wurde wieder in Hamburg gesichtet. 

Im Hamburger Stadtteil Ottensen entdeckte ein Imker Anfang September mehrere Arbeiterinnen der asiatischen Hornisse Vespa velutina vor seinen Bienenstöcken. Mitte September ist es wieder geschehen. Diesmal wurde im Stadtteil Fuhlsbüttel ein Nest gefunden. Die Sichtungen liegen so weit auseinander, dass es sich wohl um mindestens zwei Nester in Hamburg handelt. Sie stellen die ersten neuen Entdeckungen seit November 2021 in der Hansestadt dar.

Das erste Hamburger Nest wurde vermutlich 2019 von einer eingeschleppten Hornissen-Königin gegründet und im darauffolgenden Jahr entdeckt. Der Fund stellte die nördlichste Ausbreitung dieser Art vor. Wie Vespa velutina dorthin gelangt war, ist bis heute nicht bekannt. Sicher ist jedoch, dass es sich um keine neue Einschleppung handelte. Genetische Studien zeigten, dass die Tiere aus der übrigen europäischen Population stammten.  

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Honig tropft von einem Löffel
15. September 2023

Verfälschter Honig: Null Prozent bis 203...

Der europäischen Landwirtschaftsverbände Copa und Cogeca haben der EU-Kommission Vorschläge vorgelegt, damit die Menge an verfälschtem Honig bis 2030 auf Null Prozent sinkt. Dafür braucht es neue Vorgaben in der Honigrichtlinie. 

Fast jeder zweite Honig, der heute nach Europa eingeführt wird, weist Anzeichen von Fälschungen auf, und die Tendenz ist steigend. Wenn nichts unternommen wird, könnten nach Schätzungen von Experten der Honig-Arbeitsgruppe von Copa-Cogeca bis 2030 in der EU fünf Millionen Bienenvölker verloren gehen, wenn Imkerinnen und Imker aufgrund der angespannten Situation ihren Betrieb aufgeben. Dieses Szenario kann die EU jedoch noch abwenden. Dazu muss die Kommission jedoch konkrete Maßnahmen beschließen.  

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neue Bienenart in Deutschland
13. September 2023

Neue Bienenart in Deutschland: Östliche ...

In Regensburg hat ein Student eine neue Bienenart entdeckt, die bisher nicht zu den hier heimischen Arten zählte. Die Östliche Schlürfbiene (Rophites hartmanni) ist über das Donautal eingewandert.

604 Wildbienenarten sind nach Angaben der Universität Regensburg nun in Deutschland bekannt. Das sei der neueste Stand, der besagt, dass zwar viele und immer mehr Wildbienenarten hierzulande bedroht sind. Doch es kommt auch vor, dass neue Arten entdeckt werden und damit die Liste erweitern. Genau das ist nun in Regensburg geschehen. Dort hat der Biologie-Student Robert Zimmermann eine Wildbiene der Art Rophites hartmanni entdeckt – die Östliche Schlürfbiene.

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