Autor: Redaktion DBJ

Apitraz gegen Varroa Milben
27. September 2016

Bieneninstitut warnt: Apitraz wirkt schl...

Das seit diesem Jahr zugelassene Präparat Apitraz zur Bekämpfung der Varroa-Milben zeigte an Versuchsvölkern eine unzureichende Wirkung. Experten raten nun, die Bienenvölker auf Milbenbefall zu prüfen.

Die Landesanstalt für Bienenkunde der Universität Hohenheim
bienenkunde.uni-hohenheim.de hat das seit diesem Jahr zur Varroabekämpfung neu zugelassene Präparat Apitraz mit dem Wirkstoff Amitraz an stark befallenen Bienenvölkern getestet und kommt zu keinem gutem Ergebnis. Das Urteil: „eine unzureichende Wirkung“.

Apitraz: Behandlungserfolg prüfen

„Bei zahlreichen Versuchsvölkern der Landesanstalt konnte trotz einer 6-wöchigen Behandlungsdauer mit Apitraz-Streifen der Varroabefall nicht ausreichend reduziert werden“, melden die Wissenschaftler. Sie raten Imkern, die das Präparat verwendet haben, unbedingt eine Kontrolle des Milbenbefalls durchführen, um den Behandlungserfolg zu überprüfen.

Das Mittel ist in Deutschland erst seit diesem Jahr zugelassen und damit später als in einigen anderen Ländern, wo es seit mehreren Jahren angewendet wird. Bisher sind keine weiteren Probleme mit Apitraz bekannt geworden. Das Mittel ist verschreibungspflichtig.

Behandelt werden die Bienen dann, wenn sie noch keine Wintertraube gebildet haben. Dazu werden zwei Plastikstreifen mit dem Wirkstoff die für sechs Wochen zwischen die Waben gehängt.

Lesen Sie hier, was Sie in der aktuellen Ausgabe des Bienenjournal-Hefts erwartet:

» Inhaltsverzeichnis der aktuellen Ausgabe

TOP-THEMEN im Juli-Heft

1. Alleen für die Bienen

Die Zahl der mit Alleen bestandenen Kilometer geht in Deutschland kontinuierlich zurück.

Weiterlesen >>
Frühjahrsblüher für Bienen

Frühblüher für Bienen pflanzen und helfe...

Im zeitigen Frühjahr brauchen Bienen dringend Nektar und Pollen für sich und ihren Nachwuchs Honigbienen genauso wie Wildbienen. Wann ist der richtige Zeitpunkt um die Frühjahrsblüher zu pflanzen  zum Beispiel Weiden?

Schneeglöckchen, Winterling, Weide oder Kornelkirsche – Pflanzen und Bäume, die bereits sehr früh im Jahr Nektar und Pollen bieten, helfen den Bienen, gleich im Frühjahr viele starke Nachkommen aufzuziehen. Die „Initiative Deutschland summt“ gibt Tipps, wie man jetzt mit dem Pflanzen von heimischen Frühjahrsblühern und Blühgehölzen den Wildbienen etwas Gutes tut.

„Im Herbst schon an das Frühjahr denken“ lautet dabei das Motto. So sind viele Wildbienenarten auf einzelne Pflanzen spezialisiert und benötigen dessen Pollen. So etwa die Frühe Sandbiene (Andrena praecox), die als eine der ersten Wildbienenarten des Jahres unterwegs ist – bereits Ende Februar oder Anfang März. Sie benötigt den eiweißreichen Blütenpollen von Weidengewächsen.

Diese nutzen auch andere der artenreichen Wildbienengattung Andrena. Die Bezeichnung Sandbienen verweist darauf, dass alle diese Arten ihre Nester im Erdreich anlegen. Dies hängt damit zusammen, dass auch Weidenbäume feuchte Sand- und Sandlehmböden als Wuchsstandort bevorzugen und Wildbienen ihre Nester meist in unmittelbarer Nähe ergiebiger Nahrungsquellen anlegen.

Wildbienen: Mangelernährung hat Folgen

Jetzt das Bienen-Journal lesen

DBJ Ausgabe 7/2024

Aktuelle Ausgabe

Weiterlesen >>
Honigvermarktung
20. Juli 2016

Honigvermarktung Fotoaktion: Wie vermark...

Bienenhaltern wird oft nachgesagt, dass Sie in der Imkerei alles können, nur eins nicht: Ihren Honig vermarkten. Ein Vorurteil? Überzeugen Sie vom Gegenteil.

Schicken Sie uns Fotos

Wie präsentieren Sie Ihren Honig? Haben Sie einen originellen Verkaufsstand? Oder machen Sie an Ihrer Haustür mit einer schönen Präsentation auf Ihren Honig aufmerksam?

Dann schicken Sie Fotos davon mit dem Stichwort „Honigpräsentation“ an bienenjournal@bauernverlag.de und schreiben Sie ein paar Zeilen zur Erläuterung dazu. Zeigen Sie uns, dass auch Imker wissen, wie man die Kunden anspricht!…

Weiterlesen >>
Varroa Milben Zählen

Varroa Milben zählen – So ermitteln Sie ...

Wie viele Varroa-Milben sind in den Bienenvölkern? Es ist an der Zeit, den Befall zu kontrollieren und zu entscheiden, ob eine späte Tracht genutzt werden soll.

Innerhalb von drei Wochen verdoppelt sich die Anzahl der Varroa-Milben im Bienenvolk. Das kann jetzt ab Juli von entscheidender Bedeutung sein, denn die bald schlüpfenden Winterbienen sollten so wenig wie möglich mit Milben belastet sein.

Vor der Entscheidung, ob noch weiterhin Honig geerntet werden soll oder ob es schon jetzt an der Zeit ist, die Bienenvölker gegen die Varroa-Milben zu behandeln, sollte der Befall kontrolliert werden. Dazu kann man unterschiedliche Methoden nutzen.

Gemülldiagnose: Vorsicht Ameisen

Klassischerweise nutzt man dazu eine Gemülldiagnose, also das Auszählen der Milben auf einem Schied bzw. Bodenschiebers, das unter das Brutnest in den Boden der Beute geschoben wird. Fallen darauf mehr als vier braune Milben pro Tag, sollte zeitnah eine Behandlung erfolgen, rät Jens Radtke vom Länderinstitut für Bienenkunde in Hohen Neuendorf. Braune Milben sind adulte Milben, die sich von den frisch geschlüpften, sehr hellen, fast transparenten Milben in Farbe und Größe unterscheiden.

Bei der Gemülldisgnose hat man allerdings immer das Risiko, keine genauen Werte zu erhalten, da Ameisen die Milben von den Schieds wegtragen und fressen oder der Wind diese herunterwehen kann, wenn man das Schied zur Kontrolle aus der Beute nimmt.…

Weiterlesen >>
video varroabehandlung mit milchsäure

Video: Varroabehandlung im Jahresverlauf

Im Juli steht die Behandlung der Bienen gegen die Varroa-Milbe an. Doch welche Mittel kann man dazu nutzen und wie geht es im Jahresverlauf weiter? Ein Video erklärt, was bei der Varroabehandlung alles zu beachten ist.

Nach dem ersten Teil unserer Video-Reihe für Neuimker zum Thema „Erstausstattung“ folgte Teil zwei zur „Honigernte“. Nun ist der dritte und letzte Teil der kleinen Serie erschienen. Er zeigt, was bei der Varroabehandlung wichtig ist.

Derzeit sind verschiedene Mittel auf dem Markt, doch der Klassiker zur Behandlung im Spätsommer ist und bleibt die Ameisensäure. Sie kann in verschiedenen Formen ins Bienenvolk gebracht werden.

Möglichkeiten der Varroabehandlung

Eigentlich beginnt die Bekämpfung der Varroa-Milbe bereits im Frühjahr mit dem Einhängen des Drohnenrahmens und dem Ausschneiden der verdeckelten Zellen. Dann geht es im Jahresverlauf weiter mit dem Behandeln der Ableger und erst danach steht im Spätsommer die Bekämpfung in allen Wirtschaftsvölkern an. Vergessen sollte man aber auch den Winter nicht: wenn der Milbenbefall hoch ist, folgt eine weitere Behandlung mit Oxalsäure.

Wie genau das funktioniert und was dabei zu beachten ist, zeigt das Video:


Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Weiterlesen >>
Bienen im Garten als Grund für Nachbarschaftsstreit
30. Mai 2016

Bienen im Garten: Streit mit dem Nachbar...

Einen Imker zum Nachbarn zu haben, erfreut nicht jeden. Immer wieder kommt es deshalb zum Rechtsstreit. Es geht um die Frage, wann Bienen im Garten zur Belästigung werden. In einem Fall in Troisdorf gewann eine Imkerin vor Gericht.

Meist geht es um den Paragraph 906 im Bürgerlichen Gesetzbuch
 (BGB), wenn sich Nachbarn vor Gericht treffen und um die Bienenhaltung des einen streiten, die den anderen stört. In § 906 sind zwar nicht explizit „Bienen“ erwähnt, doch diese werden in diesem Fall Gasen, Dämpfen, Gerüchen, Rauch, Ruß, Wärme, Geräuschen, Erschütterungen und ähnlichen von einem anderen Grundstück ausgehenden Einwirkungen – wie es im BGB heißt – gleichgesetzt.

Konkret geht es um die Bienen, die im Garten des Nachbarn Nektar und Pollen sammeln, diesen beim Anflug des Bienenstocks überqueren und im Frühjahr eventuell dort ihren Darm entleeren. Das mag manch ein Nachbar als Belästigung empfinden.

Bienen im Garten dürfen Nachbarn nicht „wesentlich beeinträchtigen“

§ 906 legt fest, dass die Nutzung des Nachbargrundstücks durch die Bienen wesentlich beeinträchtigt sein muss, damit sie verboten werden kann. Zudem darf die Bienenhaltung in der Gegend, in der sich der Garten befindet, nicht ortsüblich sein. Was genau nun als „wesentlich beeinträchtigt“ gilt, muss im Einzelfall entschieden werden.

Und hierbei haben Imker meist gute Karten, denn bereits in vielen Fällen haben Richter in ihrem Sinne geurteilt, wenn es tatsächlich wegen der Bienenhaltung im Garten zum Rechtsstreit kam.…

Weiterlesen >>
Honigschleudern zu Hause

Honigschleudern in der heimischen Küche

Nur die wenigsten Hobbyimker haben einen gesonderten Schleuderraum zur Verfügung, in dem nichts anderes stattfindet als das Honigschleudern und Abfüllen. Das müssen sie auch gar nicht, denn die Lebensmittelhygieneverordnung (LMHV) erlaubt es, Honig auch in der heimischen Küche zu schleudern. Doch auch dafür gibt es Vorschriften.

Grundsätzlich gilt, – und das trifft wohl auf die meisten normalen Küchen zu – dass die Oberflächen, der Boden und die Wände des Schleuderraums sauber, glatt und leicht zu reinigen sein müssen. Das gründliche Reinigen der Oberflächen, des Materials, das mit dem Honig in Berührung kommt, des Fußbodens und der eigenen Hände erledigen Imker direkt vor dem Schleudern. Für das Händewaschen muss ein Handwaschbecken mit fließend kaltem und warmem Wasser, Flüssigseife und Einmalhandtüchern zur Verfügung stehen.

Minimaler Küchenumbau fürs Honigschleudern

Vor dem Schleudern muss die Küche noch etwas umgebaut werden. Wer dort nur ein Dämmerlicht nutzt, sollte für eine gute Beleuchtung sorgen. Da zur Honigernte meist sehr warme Temperaturen vorherrschen, ist es angenehmer bei offenem oder gekipptem Fenster zu arbeiten. Doch dafür muss das Fenster mit einem Insektengitter versehen werden, damit sich keine ungebetenen Gäste wie räubernde Wespen oder Bienen dazugesellen, die vom Geruch des Honigs angelockt werden.

Wichtig ist es zudem, alle Zimmerpflanzen und Mülleimer aus der Küche zu entfernen.…

Weiterlesen >>
Jakobskreuzkraut Honig

Jakobskreuzkraut im Honig: Giftig oder n...

Jakobskreuzkraut im Honig: Bis das Jakobskreuzkraut in dicker Blüte steht, dauert es meist bis Mitte Juli. Doch dann sollten Imker wissen, wie die Pflanze aussieht: Ihre Inhaltsstoffe finden sich im Honig wieder.

Die einen sprechen von Panikmache und die anderen von „Gift im Honig“, wenn Bienen nahe an Wiesen und Weiden stehen, auf denen das Jakobskreuzkraut wächst. Immer mehr davon wächst in Deutschland – vor allem in Schleswig Holstein, aber auch in anderen Bundesländern. Das Jakobskreuzkraut – auch Jakobs-Greiskraut und Jakobskraut genannt – ist in der Tat giftig, weil es sogenannte Pyrrolizidinalkaloide (PAs) enthält.

So gefährlich ist Jakobskreuzkraut

Weil diese giftige Pflanze für Pferde schädlich ist, fand das Jakobskreuzkraut seinen Weg in die Schlagzeilen. Die Pyrrolizidinalkaloide wirken in großen Mengen tödlich auf Pferde und Rinder. Auch für den Menschen sind sie mit einer möglichen Leberschädigung gefährlich. Bislang sind aus Europa noch keine Fälle bekannt, in denen es durch Jakobskreuzkraut zu Leberzirrhosen kam. Allerdings stellten Forscher bei Tierversuchen mit Ratten fest, dass einige Pyrrolizidinalkaloide krebserregend wirken können.

Für die Bienen selbst stellen die Pyrrolizidinalkaloide kein Problem dar. Das ergaben Untersuchungen des Instituts für Bienenkunde in Celle. Eine Verunreinigung durch diese Alkaloiden über den Nektar der Pflanzen ist jedoch möglich.

Jakobskreuzkraut Honig und Co.: Kein Grenzwert für Pyrrolizidinalkaloide im Honig

Auch der vergiftete Honig fand seitdem – entgegen der bekannten wissenschaftlichen Ergebnisse – seine Weg in die Medien.…

Weiterlesen >>
Bilder aus dem Bienenstock

Videos: Seltene Bilder aus dem Bienensto...

Eine Bienenkönigin ganz nah beim Schlupf beobachten zu können, ist ein seltener Augenblick. Genauso ihre Rückkehr vom Hochzeitsflug. Der Bienenforscher Gerhard Liebig hat beide Szenen und noch einiges mehr gefilmt und zeigt in seinen Videos auch, wie die Arbeiterinnen der Königin immer unterstützend zur Seite sind.

Wenn eine Bienenkönigin aus der Weiselzelle schlüpft, bekommt sie Hilfe. Nach dem Schlupf muss sie sich erst einmal auf der Wabe und im Stock zurechtfinden. Und auch, wenn sie vom Hochzeitsflug zurückkehrt, wird sie von allen Seiten unterstützt, damit sie das Flugloch findet und unbeschadet einlanden kann.

Königin: Gehegt und gepflegt

Gerhard Liebig hat in den folgenden drei Filmen das Verhalten der Königin beim Schlupf, direkt danach und bei der Rückkehr nach dem Hochzeitsflug gefilmt. Er kommentiert in den Filmen das Geschehen und erklärt, was genau passiert.

Die spannenden Bilder zeigen sowohl den Schlupf einer einzelnen als auch gleich mehrerer Bienenköniginnen auf einer Wabe. Sowohl diese Aufnahmen als auch die von der Rückkehr der Königin nach dem Hochzeitsflug eröffnen einen Blick darauf, was die Arbeiterinnen alles zu tun haben, damit ihre Königin den Schlupf und ihren ersten und wahrscheinlich einzigen Ausflug unbeschadet übersteht.

Eine Königin schlüpft:

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten.

Weiterlesen >>
Honigernte

Video für Neuimker: Die Honigernte

Der Frühling startet und es dauert nicht mehr lange, bis die Bienen den ersten Nektar eintragen. Für manch einen Neuimker mag in diesem Jahr die erste Honigernte anstehen. Wie diese ablaufen kann und was man alles dazu benötigt, zeigt unser neues Video.

Teil 2 der Video-Reihe, die wir begleitend zum Spezialheft „Bienen als Hobby“ erstellt haben, widmet sich dem Honig bzw. der Honigernte und der dazugehörigen Ausstattung. Ob Bienenflucht, Honigschleuder oder Refraktometer – Redakteur Sebastian Spiewok erklärt, wie sie funktionieren und ob man sie sich gleich zu Beginn anschaffen sollte.


Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

Teil 1 der Video-Reihe gibt es auf unserem Youtube-Kanal oder in unserer Mediathek

Das Sonderheft „Bienen als Hobby“ können Sie in unserm Shop kaufen.
shop.bauernverlag.de/Sonderhefte/Bienen-Journal/Bienen-als-Hobby.html

Weiterlesen >>
Imker erweitert Völker
22. März 2016

Jetzt erweitern und schwache Völker stär...

Wenn der Wetterbericht stimmt, erwarten uns ab Ostern wärmere Tage. Dann ist es Zeit, die Bienenvölker zu erweitern und die Volksstärken auszugleichen. Dazu rät das Institut für Bienenkunde Celle.

Die Blüte der Salweide ist das Zeichen für Imker, dass der Frühling kommt und die Bienensaison beginnt. Bisher war die Entwicklung in den meisten Teilen Deutschlands und vor allem im Norden noch zögerlich. Die meisten Bienenvölker haben zwar begonnen, kleine Brutnester anzulegen, aber von einem richtig starken Wachstum ist noch nichts zu sehen.

Das könnte sich bald ändern, wenn ab Ostern die Temperaturen langsam beginnen zu steigen. Zumindest verspricht der Wetterbericht, dass es Stück für Stück in Richtung Frühling geht – natürlich mit den April-typischen Schwankungen.

Völker erweitern

Das ist zwar immer noch kein Durchbruch, aber immerhin sind jetzt Arbeiten an den Bienenvölkern nötig. Wie das Institut für Bienenkunde Celle in seinem aktuellen Infobrief bekannt gibt, ist jetzt die Zeit gekommen, die Völker zu erweitern. „Mit Blick auf die kommenden Feiertage kann man keinen Fehler begehen, 1-zargige Völker mit dem Aufblühen der Salweiden zu erweitern“, heißt es darin.

Für die Erweiterung stellt man eine neue Zarge oben auf die 1-zargigen Jungvölker. Die Zarge sollte nach Angaben der Experten in der Mitte ausgebaute, helle Waben enthalten und rechts und links mit Mittelwänden aufgefüllt sein.…

Weiterlesen >>
10. März 2016

Bienensterben: Wildbienen besonders bedr...

Die Gärten in Deutschland sind zu aufgeräumt, die Flächen auf dem Land werden zu intensiv genutzt. Wildbienen finden immer weniger Nistmöglichkeiten und Nahrung. Viele Arten gelten als gefährdet. Die Bundesregierung musste nun Rede und Antwort stehen, was sie dagegen unternehmen möchte.

Vier Fünftel der Nutz- und Wildpflanzen sind auf die Bestäubung durch Insekten angewiesen. Die Artenvielfalt und viele landwirtschaftlichen Erträge hängen davon ab, was Käfer, Fliegen, Schmetterlinge, Wild- und Honigbienen leisten.

31 Arten vom Aussterben bedroht

Auf etwa 560 verschiedene Arten wird die Zahl an Wildbienen geschätzt, die in Deutschland heimisch sind bzw. ursprünglich heimisch waren. Doch gerade diese Gruppe der bestäubenden Insekten ist besonders stark bedroht. 39 Arten davon gelten als ausgestorben oder verschollen. 31 Arten sind nach der aktuell geltenden Roten Liste vom Aussterben bedroht. Viele weitere sind stark gefährdet, so dass insgesamt 40,9 Prozent der Wildbienen zu den bestandsgefährdeten Arten zählen.

Die Zahlen gehen aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage von Abgeordneten der Grünen hervor. Diese wollten unter anderem wissen, wie die Bundesregierung die aktuelle Situation der Wildbienen in Deutschland und deren Entwicklung seit den 1980er Jahren einschätzt und was sie zu deren Verbesserung unternimmt.

Zu wenig Nahrung und Nistplätze

Die dargestellte Lage zeigt sich dramatisch.…

Weiterlesen >>

Abonnieren Sie unseren Newsletter!

Mit unserem Newsletter sind Sie immer auf dem aktuellen Stand.

Gratis Checkliste

In unserer Checkliste zum Herunterladen erfahren Sie, was aktuell zu beachten und tun ist, übersichtlich und strukturiert gefüllt mit Fachinformationen und -hintergründe.

Fachinformationen

Mit dem Bienen-Journal bleiben Sie immer auf dem neusten Stand. Auch Imker mit langjähriger Berufserfahrung kommen auf Ihre Kosten.

Grundlagen

Wichtig für uns ist es, neben den Fachinformationen, Grundlagen zu vermitteln, die für die Imkerei von essenzieller Bedeutung sind.

Abonnieren →
Bienen auf der Wabe: bienenbrot sechs monate nur pollen honig und propolis
15. Februar 2016

Sechs Monate nur Pollen, Honig und Propo...

Antonio Couto hat sich sechs Monate fast ausschließlich von Bienenprodukten ernährt. Sein Lieblingsessen: Bienenbrot. Der Selbstversuch ließ Pfunde purzeln.

Antonio Couto ist Apitherapeut und wollte beweisen, dass Bienen nur jene Produkte in der Natur aufnehmen, die auch dem Menschen gut tun. Der Titel seines Experiments lautet deshalb „Essen wie eine Honigbiene“. Außerdem setzte er auf die Nahrhaftigkeit von frischem Pollen, Bienenbrot, Honig, Propolis und Gelee Royal, als er sich entschied, eine ganz besondere Diät zu machen: Er ernährte sich sechs Monate fast ausschließlich von Bienenprodukten. Nur mit etwas Obst und Fruchtsäften ergänzte er seine Mahlzeiten.

Sein Experiment stellte Couto im Januar bei der Tagung der Österreichischen Gesellschaft für Apitherapie vor. Über seine Erfahrungen berichtet das Portal „diepresse.com“ ausführlich. Demnach ist es Antonio Couto nicht schwergefallen, weitestgehend auf alle anderen Lebensmittel zu verzichten und über den ganzen Tag verteilt immer wieder Löffel voller Honig, Blütenpollen und andere Bienenprodukte zu sich zu nehmen. Seinen Aussagen zufolge, hat er sich gut versorgt und sehr fit gefühlt – physisch wie psychisch.

Bienenbrot war schwer zu bekommen

Während des sechsmonatigen Selbstversuchs ließ er seinen körperlichen Zustand von seinem Hausarzt überprüfen. Der deutlichste Effekt: Couto hat während seiner „Bienenprodukte-Kur“ sechs Kilo abgenommen.

Ob er sein Gewicht bis heute so gehalten hat, bleibt ungeklärt.…

Weiterlesen >>
Werzeuge Imker

Video: Erstausstattung für Neuimker

Begleitend zum neuen Spezialheft „Bienen als Hobby“ haben wir drei Filme gedreht. Teil 1 richtet sich an alle, die sich für die Imkerei interessieren und an Anfänger, die vor der Frage stehen, welche Werkzeuge, Maschinen, Kleidungsstücke und andere Gerätschaften sie beim Start benötigen.

Wir klären die Fragen: Was brauche ich alles? Welche Anschaffungen sind sinnvoll? Und was kostet das? Viel Spaß beim Anschauen.


Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

Die anderen beiden Teile erscheinen im Laufe des Jahres auf unserem YouTube-Kanal
oder in unserer Mediathek

» Das Sonderheft „Bienen als Hobby“ können Sie in unserm Shop kaufen.

Weiterlesen >>
stockkarte

Stockkarte online führen: So geht’s

Seit Jahresbeginn ist meinbienenstand.de online
http://www.meinbienenstand.de/start. Das Portal ermöglicht es Imkern digitale Stockkarten für ihre Völker anzulegen und auf einfache Weise zu verwalten.

Wer kennt das nicht: Man macht sich Notizen am Bienenstand und plötzlich ist der Zettel weg oder man denkt sich, dass man die wichtigsten Beobachtungen im Kopf behalten kann und später rätselt man, wann genau und wo genau und welches Wetter war nochmal? Stockkarten kann man auf unterschiedliche Art und Weise führen und fast immer bewährt es sich, sich zeitnah alles aufzuschreiben, was man an den Bienen gemacht oder entdeckt hat.

Digital hilft vergleichen

Wer seine Daten gerne digital – entweder auf dem Handy oder gleich nach dem Besuch am Bienenstand auf dem PC – archiviert, kann dazu nun das neue Portal meinbienenstand.de
http://www.meinbienenstand.de/start nutzen und seine Stockkarten online führen.

Das Portal bietet jedem Imker die Möglichkeit, Daten in Form von Steckbriefen zu verschiedenen Standorten und Völkern einzugeben und sich daraus Diagramme anzeigen zu lassen. So lassen sich Völker in ihren Entwicklung oder ganze Standorte gut vergleichen.

Ohne Software und kostenlos

meinbienenstand.de
http://www.meinbienenstand.de/start ist nach Angaben der Anbieter leicht zugänglich, die Installation einer Software ist nicht notwendig. Zudem sind die Anwendungen kostenlos, ausschließlich einige davon – wie Angaben zu zuständigen Kreisimkervereinen und Veterinärämtern – bleiben Imkern in Niedersachsen vorbehalten, weil die Website von den beiden niedersächsischen Imkerlandesverbänden und der Gesellschaft der Freunde des Bieneninstitutes Celle finanziert wird.…

Weiterlesen >>