Schlagwort: Monatshinweise

Erster Blick ins Bienenvolk, Monatshinweise März

Imkern im März: Erster Blick ins Bienenv...

Im März geht es los im Bienenvolk. Es muss unter den oft sehr schwankenden Witterungsbedingungen den Übergang von den langlebigen Winterbienen zu den kurzlebigen Sommerbienen schaffen. Nun steht auch der erste Blick ins Bienenvolk an.

Meist haben wir im März ausreichend Sonnentage, die es den Bienen ermöglichen, reichlich Pollen zu sammeln. Vorausgegangen ist der Reinigungsflug. Ich lege jetzt den Bodenschließer ein: Er soll helfen, die Außentemperatur auszugleichen, und so die Brutentwicklung im Bienenvolk unterstützen.

Die Hinterlassenschaften der Bienen auf dem Bodenschieber geben mir Auskunft über den Zustand des Volkes. Abgeschrotete Wabendeckel zeigen die besetzten Wabengassen an und geben Hinweise zur Volksgröße und Aktivität. Herabfallende Wachsteile deuten auf Wachsproduktion hin, weniger für den Wabenbau als für das Verdeckeln von Brutzellen. Zuckerkristalle weisen darauf hin, dass die Bienen auf harten und schlecht zu verwendenden Zucker gestoßen sind. Ich muss im Blick behalten, ob ausreichend verwertbare Nahrung zur Verfügung steht.

Ich prüfe auch den natürlichen Milbenfall: Er muss zu diesem Zeitpunkt sehr niedrig sein. Ebenso lässt sich Weiselosigkeit von außen durch eine kurze Klopfprobe an der Beutenwand feststellen: Ein kurzes, leises Aufbrausen verrät, dass alles in Ordnung ist. Länger anhaltende Geräusche deuten dagegen auf eine fehlende Königin hin.

Erster Blick ins Bienenvolk: Kurz schauen und Böden tauschen

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Monatshinweise Februar: Saison vorbereiten

Imkern im Februar: die Saison vorbereite...

Im Bienenstock herrscht im Februar Ruhezeit – in der Imkerei nicht. Jetzt ist die beste Zeit zum Aufräumen und Vorbereiten der Gerätschaften. Hermann Hüsers zeigt, was er verwendet und wie er alles für das Saison vorbereiten macht.

Noch ist Zeit für einen entspannten Urlaub, aber es müssen auch Vorbereitungen für die Imkerei getroffen werden. Unsere Bienen sitzen jetzt noch in der schützenden Wintertraube. Lange Winter mit Eis und Schnee sind bei uns im Emsland die Ausnahme. Oft ist es sehr mild, mit Temperaturen über 10 °C. Aber das macht es nicht leichter für die Bienen: Die enge Wintertraube löst sich, und bei Sonnenschein fliegen Bienen aus. Dieser Ausflug zum Abkoten oder zum Sammeln von Pollen ist riskant, denn ein kalter Wind kann den Rückflug erschweren.

Große Brutflächen bedeuten zudem einen erhöhten Energieverbrauch, und die im Volk verbliebenen Milben können sich schon frühzeitig vermehren. Falls es dann wieder sehr kalt wird, besteht die Gefahr, dass die Bienen die Brut weiterhin wärmen und so den Kontakt zu den vollen Futterwaben verlieren.

Ich begegne dem durch Heranschieben einer Futterwabe an das Brutnest. Dabei drücke ich die Verdeckelung mit dem flachen Stockmeißel leicht an, sodass die Nahrung den Bienen sofort zur Verfügung steht. Gleichbleibende Minustemperaturen tun den Bienen dagegen gut und bereiten weniger Probleme.…

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Winterpause

Imkern im Januar: Winterpause richtig nu...

An den Bienen ist noch Winterpause. Jetzt kommt es auf die richtige Vorbereitung an, damit die nächste Bienensaison erfolgreich wird.

Ich halte etwa 40 Völker in Segeberger Beuten, die auf fünf Stände verteilt sind. Im Januar gibt es direkt an den Bienen noch nichts zu tun. Sie brauchen ihre Winterruhe; Störungen führen zu vermehrter Nahrungsaufnahme, woraus Darmkrankheiten entstehen können.

Ich vertraue darauf, dass ich die Völker gut eingewintert habe. Allerdings besuche ich die Bienenstände regelmäßig. So könnte das Eindringen einer Maus die Bienen in der Traube vernichten. Während eines Kontrollgangs kann ich den Milbenfall durch vorsichtiges Herausziehen des Bodenschiebers stichprobenartig überprüfen.

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Winterbehandlung

Imkern im Dezember: Winterbehandlung ist...

Das Jahr geht zu Ende. Imker möchten die Bienen in ihrer Winterruhe nur ungerne stören. Doch es ist nötig, im Dezember die Winterbehandlung durchzuführen.

Völker, die an der Varroose sterben, segnen meist noch vor Weihnachten das Zeitliche. Begleitviren wie das Flügeldeformationsvirus und das Chronische-ParalyseVirus tun ihr Übriges dazu. Oft sind es die starken Völker, die große Brutflächen hatten und somit am meisten Milben produziert haben, die sterben. Wenn im Sommer keine ausreichende Varroendezimierung stattgefunden hat, gibt es in diesen Völkern zu wenige gesunde Winterbienen mit einer ausreichend langen Lebenserwartung.

Winterbehandlung: Jetzt die restlichen Milben aus den Völkern holen

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Varroabehandlung im August

Monatshinweise: Varroabehandlung im Augu...

Die Varroabehandlung im August steht an. Zuvor sollte man allerdings den Befallsgrad ermitteln. Dann wird eingefüttert und aufgeräumt. So schafft man gute Grundlagen für die nächste Bienensaison.

Gemeinhin sagt man, dass das neue Bienenjahr im August mit der Wintereinfütterung und der Dezimierung der Varroen beginnt. Eigentlich beginnt es jedoch bereits mit der Aufzucht der Königinnen und der Völkervermehrung im Mai/Juni. Damit lege ich unter anderem den Grundstein für den Erfolg in der nächsten Bienensaison.

Anfang August bringe ich die Völker in die Lüneburger Heide. Meistens liegt der Blühbeginn in der ersten Augusthälfte. Wenn ich die Wirtschaftsvölker bisher mit einem Brutraum durch die Saison geführt habe, so bekommen die Heidevölker über dem Brutraum einen Honigraum ohne Absperrgitter. In der unteren Zarge platziere ich jeweils an den Rändern Honigwaben als Futterreserve.

Varroabehandlung im August: nicht vor dem Wandern

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Sommertrachternte & Spätsommerpflege

Imkern im Juli: Sommertrachternte und Sp...

Die Spätsommerpflege legt den Grundstein für eine gute Überwinterung. Sie beginnt für den Imker bereits im Juli. Dann steht auch die letzte Honigernte des Jahres an.

Ab Mitte Juli steht die Sommertrachternte an. Bei der Entnahme der Honigwaben muss ich jetzt besonders auf Räuberei achten. Weil die Natur den Bienen jetzt meist nur wenig Nektar bietet und es viele arbeitslose Sammlerinnen gibt, schauen diese nach, ob es etwas beim Nachbarn zu holen gibt.

So ist Räuberei vorprogrammiert, wenn ich unsauber arbeite, die Beuten lange offen stehen lasse oder den entnommenen Honig nicht bienendicht verschließe. Hier sind Bienenfluchten das Mittel der Wahl, um die Honigräume bienenfrei zu bekommen.

Sommertrachternte: Pyrrolizidinalkaloide (PAs) im Honig?

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Wie viele Bienenvölker haben überlebt?

Imkern im März: Wie viele Bienenvölker h...

Im März steht das Aufräumen am Bienenstand an. Wie viele Bienenvölker haben überlebt? Brauchen sie eine Notfütterung oder die schwachen Pflegehilfe von den starken? Mit einem Trick kann man weisellose Völker ganz einfach finden.

Im März säubere ich die Unterböden vom Totenfall. An den wärmeren Tagen starten die Bienen zu ihrem Reinigungsflug. Das Brutnest der Völker vergrößert sich allmählich. So steigt auch der Bedarf an Eiweiß, den die Pollensammlerinnen bei entsprechenden Witterungsbedingungen decken. Frühblüher wie Haselnuss, Krokus, Schneeglöckchen, Salweide und Kornelkirsche ermöglichen den Bienen die Versorgung mit Pollen.

Das Mäusegitter gehört jetzt entfernt, da es sonst unbeabsichtigt als Pollenfalle fungiert. Steht kein Pollen zur Verfügung oder herrscht zu schlechtes, nasskaltes Wetter für einen Sammelflug, zehren die Ammenbienen von ihrem Fettkörper.

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Das Bienenjahr

„Das Bienenjahr“: Imkerbuch auf der Best...

Der Ratgeber „Das Bienenjahr“ von Wolfgang Ritter und Ute Schneider-Ritter hat es auf die Spiegel-Bestsellerliste geschafft. Das Buch gibt Tipps zum Imkern nach den Vorgaben der Natur – genauer gesagt den zehn Jahreszeiten des phänologischen Kalenders. Die Autoren schreiben auch fürs Deutsche Bienen-Journal.

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Bienenstände kontrollieren im Januar.

Imkern im Januar: Bienenstände kontrolli...

Im Januar gibt es für Imker nicht besonders viel zu tun. Wichtig ist jetzt: Planen der neuen Bienensaison und die Bienenstände kontrollieren. Gibt es Sturmschäden? Wie hoch ist die Varroabelastung?

Im Januar plane ich die nächste Saison und überlege mir, mit wie vielen Wirtschaftsvölkern ich in den Frühling starten möchte. Entsprechend kann ich Völker abgeben. Es werden Beutenteile repariert, neu angestrichen, aussortiert oder neu angeschafft und Mittelwände eingelötet.

Varroakontrolle im Januar

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Imkern im Dezember

Imkern im Dezember: Zeit für die Restent...

Das bestimmende Thema für das Imkern im Dezember ist die Restentmilbung, also die Behandlung der Bienen mit Oxalsäure gegen die Varroamilbe. Das ist dabei zu beachten.

Ab Anfang Dezember nehmen im Harz die Temperaturen merklich ab und erreichen schnell den Gefrierpunkt. Dauert dieses Wetter mehrere Tage an, kann davon ausgegangen werden, dass die Völker nun endgültig aus der Brut gehen. Deshalb merke ich mir die Frostnächte und weiß so genau, wann die letzte Brut ausgelaufen ist.

So lange die Bienen am Tage noch fliegen können oder mit Pollen heimkommen, kann immer noch Brut vorhanden sein. Erst wenn an mehreren Tagen die Temperaturen deutlich unter null und tagsüber nicht weit über dem Gefrierpunkt liegen, wird keine neue Brut mehr angelegt. 21 Tage später ist es dann so weit: Ich kann mit der Restentmilbung beginnen. Ich führe sie gleichermaßen bei allen Völkern durch und ermittle nicht erneut den Totenfall der Varroen.

Imkern im Dezember: Restentmilbung mit Oxalsäure

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Imkern im November

Imkern im November: Zuchtauswertung und ...

Zwar ist beim Imkern im November an den Bienen selbst nicht viel zu tun – außer die Herbststürme setzen den Völkern zu. Dennoch gibt es vieles zu organisieren und fürs kommende Jahr vorzubereiten: Die Königinnen- und Drohnenzucht und Arbeiten im Imkerverein.

Das Wetter ist nun novembertypisch. Die Temperaturen liegen meist unter 10 °C. Aber es gibt immer noch einige Tage, an denen die Bienen wenige Stunden fliegen können. Oftmals geht schon der eine oder andere Schneeschauer nieder, oder es regnet tagelang. Regelmäßig suchen uns die berüchtigten Novemberstürme heim. Daher gehe ich oft zum Bienenstand und sehe nach, ob der Sturm Schäden angerichtet, zum Beispiel einen Deckel weggeweht hat.

Das ist schon einmal geschehen: Blechdeckel und Wärmedämmdeckel eines Volkes wurden trotz der Beschwerung mit Steinen von den Beutengeweht, und ich habe es erst einige Tage später bemerkt. Obwohl das Volk den Wetterkapriolen des Novembers schutzlos ausgeliefert war, hat es zum Glück keinen Schaden genommen.

Imkern im November: Was machen die Bienen?

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Imkern im Oktober Foto: Sabine Rübensaat

Imkern im Oktober: Sind die Bienen berei...

Eine erfolgreiche Varroabehandlung, ausreichendes Einfüttern und junge Bienenköniginnen sprechen für eine gelungene Einwinterung, die im Oktober abgeschlossen sein sollte. Imkern im Oktober heißt vor allem, sich um das Wachs und die Honigvermarktung zu kümmern. Monatsbetrachter Stefan Bormann schreibt, wie er im Oktober vorgeht.

Die Völker sind bereits vollständig eingewintert: Sie besitzen nun ihrer Volks- und Raumgröße entsprechend genügend Futter. Die Milben wurden unter die Schadschwelle gedrückt. An den wenigen Sonnentagen tragen die Bienen immer noch Pollen ein, den sie neben der restlichen Brut als Winterreserve zusammen mit Propolis und Honig in die Zellen einlagern.

Imkern im Oktober: Sind die Bienenvölker weiselrichtig?

Das Wichtigste für die Überwinterung sind gesunde und vitale Bienen. Eine gute Pollenversorgung bis weit in den Spätherbst hinein und das Belassen von mindestens 30 Prozent Honig als Winterfutter garantieren mir starke und vitale Völker im Frühjahr. Bei allzu großer Sparsamkeit kann es schnell zu einem negativen Effekt auf die Völker kommen.

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Imkern im September

Imkern im September: Haben die Bienen ge...

Beim Imkern im September wird in der Imkerei aufgeräumt und vieles nochmals kontrolliert: die Futtermenge, der Milbenbefall und auch, wie es um die Wabenhygiene bestellt ist. Eine gute Möglichkeit, um die Völker stark zu halten, bietet jetzt zudem das späte Umweiseln.

Imkern im September: So ermittelt man die Futtermenge

Im September wird es ruhiger an unseren Bienenständen. Das heißt aber nicht, dass wir unsere Bienen vernachlässigen dürfen. Anfang September wird fertig eingefüttert, ab dem 15. ist Schluss. Spättrachten gibt es hier im Harz nicht, so werden alle Völker gleich behandelt. Einige Völker sind allerdings dabei, die das Futter nicht mehr zügig abnehmen. Diese Nachzügler haben meist noch zu viel Brut und können das Futter erst später einlagern.

Die erforderliche Menge Winterfutter ermittele ich wie folgt. Ich habe alle verwendeten Beutenbestandteile, also Beutenboden, Deckel, Brutzarge mit Rähmchen usw. gewogen und mir diese Gewichtsangaben notiert, weil ich sie jedes Jahr wieder benötige. Somit weiß ich, wie schwer mein Material ist. Dazu rechne ich pauschal pro Volk fünf Kilogramm für Bienenmasse, Wachs und Pollen.

Das Gesamtgewicht und der von mir angestrebte Futtervorrat von 20 kg je Volk bilden das Sollgewicht, das eine Beute bei der Auffütterung unbedingt erreichen sollte. Dazu wiege ich die Völker und kann errechnen, welches Volk gegebenenfalls noch eine weitere Futtergabe benötigt.…

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Imkern im August Monatshinweise2020 Foto Sabine Ruebensaat

Imkern im August: Umweiseln und gut fütt...

Im Spätsommer geht es vorrangig darum, die Bienenvölker winterfit zu machen. Monatsbetrachter Stefan Bormann schreibt über seine Arbeiten am Bienenvolk im August, darunter die Behandlung mit Ameisensäure und das Auffüttern.

Welche Chance haben neue Bienenköniginnen im August?

Die Arbeiten an den Bienen nehmen merklich ab. Die jungen Ableger aus dem Juli stehen unter meiner besonderen Beobachtung. Nur wenn sie ab Anfang August weiselrichtig sind, haben sie eine Chance, zu überwinterungsfähigen Einheiten heranzuwachsen. Man sollte keine neuen Königinnen im August einweiseln.

Manche Völker weiseln im August still um, auch das bedarf besonderer Aufmerksamkeit. Immer wieder kommt es vor, dass eine oder zwei Nachschaffungszellen in einigen Völkern gepflegt werden. Das ist ein eindeutiges Zeichen, dass bei den Altweiseln das Sperma in Kürze zu Ende gehen wird oder die Königin anderweitig geschädigt ist. In diesem Fall werden sowohl die alte als auch eine junge Königin nebeneinander geduldet, und zwar so lange, bis die junge Königin in Eilage geht.

Stille Umweiselungen im August sind leider immer sehr unsicher, weil es kaum noch reife Drohnen für die Begattung gibt. Erkennt der Imker diesen Zustand nicht, kann das für das Volk das Ende sein. Deshalb immer wachsam die Völker im Auge behalten.

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Imkern im Juli

Imkern im Juli: Ableger und Kunstschwärm...

Allerhand steht beim Imkern im Juli an den Bienenvölkern noch an, obwohl das Bienenjahr nun dem Ende naht. Ableger können noch gebildet werden und es ist die passende Zeit für Kunstschwärme. Außerdem schleudern die meisten Imker ab und es ist Zeit für die Ameisensäurebehandlung.

Im Juli geht das Bienenjahr zu Ende. Auch wenn es anfangs so aussieht, als wolle die Natur noch einmal richtig Gas geben, die Biene geht mit den Jahreszeiten. Aus der spätblühenden Linde kann es noch einmal eine üppige Honigernte geben, wenn das Wetter mitspielt. Die Lindenblüte stellt die letzte große natürliche Tracht dar, es sei denn, es gibt im Umfeld noch Kulturtrachten wie Phacelia oder Sonnenblumen. Das Trachtfließband nimmt ab Ende Juli merklich ab.

Bienenschwärme im Juli?

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