Autor: Magdalena.Arnold@bauernverlag.de

Naturnah imkern in der Stadt Stadtbienen Foto: Sabine Rübensaat

Naturnah imkern in der Stadt? – Intervie...

Der Verein Stadtbienen fördert eine ökologische Bienenhaltung im städtischen Raum. Mit Imkerkursen, Schulprojekten oder der Betreuung von Bienenvölkern bei Unternehmen wollen sie Menschen für einen achtsamen Umgang mit Bienen und der Natur begeistern. Wir sprachen mit dem Gründer Johannes Weber über die naturnahe Bienenhaltung und imkern in der Stadt.

Herr Weber, Ihr Verein hat sich auf die Stadtimkerei spezialisiert und fördert die „ökologische Bienenhaltung“. Können Sie erklären, was mit dem Begriff genau gemeint ist?

Johannes Weber: Als wir den Verein 2014 gegründet haben, hatten wir für unser Konzept zur Bienenhaltung ganz genaue Vorstellungen. Die Richtlinien der Demeterimkerei empfanden wir als richtigen Weg für die Erzeugung eines Nahrungsmittels. Im Freizeitbereich gingen uns diese Richtlinien jedoch nicht weit genug. Wir wollten uns bei unserer Praxis voll und ganz an den Bienenvölkern orientieren und uns nicht auf das beschränken, was für den Lebensmittelverkauf gerade so funktioniert. Nicht der Honig sollte bei uns im Mittelpunkt stehen, sondern die Bedürfnisse der Bienen.

Für das Wort „ökologisch“ haben wir uns entschieden, weil die Leute relativ schnell begreifen, worum es geht. Der Begriff bezieht sich bei uns aber rein auf die Art der Bienenhaltung, wie wir sie in unseren Kursen vermitteln, und nicht auf den Honig als Nahrungsmittel.…

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Auftauschrank selbst bauen, Foto: Pia Aumeier

Auftauschrank selbst bauen

Ihr Honig ist fest geworden? Mit dem Auftauschrank zum Selbstbauen wird harter Honig wieder flüssig. Dr. Pia Aumeier hat hierfür eine Anleitung parat, wie Sie den Auftauschrank selbst bauen können.

Ein Wärmeschrank zur Wiederverflüssigung des Honigs muss nicht teuer sein. Befugte können sich die Heiz- und Stromquelle in einen ausrangierten Kühlschrank selbst einbauen. Nicht-Elektriker weichen auf eine Heizfolie samt Thermostat aus.

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Slowenien Einladung zum Europäischen Honigfrühstück AdobeStock/EuStock

Slowenien: Einladung zum Europäischen Ho...

In diesem Jahr findet das Europäische Honigfrühstück am 20.11. statt. Der Slowenische Imkerverband ruft europa- und weltweit dazu auf, der Initiative zu folgen.

Schon wieder Slowenien: Das Land, in dem auf 1.000 Einwohner vier Imker kommen, hat nicht nur den Weltbienentag am 20. Mai erfolgreich eingeführt. Der Slowenische Imkerverband setzt sich auch für ein Europäisches Honigfrühstück ein. Dieses findet jedes Jahr am dritten Freitag im November an slowenischen Schulen und Kindergärten statt. Imker aus der Region spenden hierfür ihren Honig, die Kinder erhalten Informationsbroschüren und verschiedene, manchmal auch prominente Gäste, folgen der Einladung zum Frühstück. Ziel sei es, Kinder für regionale Lebensmittel zu sensibilisieren und über Honig und Bienen aufzuklären.

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Jetzt noch Wespen: Ist das normal? Foto: AdobeStock/Daisy Daisy

Wespen im November – ist das normal?

Auch jetzt, im November, kann man in bestimmten Gegenden noch Wespen beobachten. Sind Wespen im November als normal zu betrachten?

Es war Ende Oktober, um die 12 Grad, da sehe ich, wie sich eine Wespe den Weg in den Bienenstock bahnt. Sie wirkt träge und verwirrt. Dennoch findet sie den Eingang. Die Bienen sind alarmiert, schaffen es nur unter großer Anstrengung, die Wespe draußen zu halten. Es gelingt ihnen.

Wespen im November: Nicht ungewöhnlich

„Es ist nicht ungewöhnlich, dass es um diese Jahreszeit noch Wespen gibt“, erklärt Diplombiologe Rolf Witt. „Allerdings sind nur zwei Arten der Kurzkopfwespen, die Gemeine Wespe und die Deutsche Wespe sowie die Hornisse, bis in den Spätherbst und Frühwinter hinein aktiv – wenn es die Witterung und die Nahrungsversorgung zulassen.“ Langkopfwespen, die Rote Wespe (Kurzkopfwespe) und die Feldwespen würden dagegen schon früher ins Winterquartier ziehen, so Witt.

Wir kennen die Bilder zu gut aus dem Sommer – Wespen, die vermehrt ins Bienenvolk eindringen wollen, aber mit den Gegenangriffen der Wächterinnen zu kämpfen haben. Jetzt, im November, gibt es diese Gemetzel nicht mehr, aber immer noch einzelne Wespen, die unterwegs auf Nahrungssuche sind. Die Gegenangriffe seitens der Honigbienen streben dagegen gegen Null. Sollten sich die Wespennester um diese Jahreszeit nicht längst aufgelöst haben?…

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Dokumentarfilm Eine Frage der Haltung Rezension

Filmrezension „Eine Frage der Haltung“ –...

Der Dokumentarfilm „Eine Frage der Haltung“ von Felix und Miriam Remter bietet eine unvoreingenommene Sicht auf die Beziehung zwischen Imkern und Honigbienen. Ein Film, der dazu anregt zu sehen und zu hören, ohne vorschnell zu urteilen.

Nebel hängt über der kargen Landschaft, Wasser rauscht, ein Hahn kräht. Sieht eigentlich ganz idyllisch aus, dieser Morgen. Dennoch schleicht sich ein mulmiges Gefühl ein, auch, als man die erste Honigbiene zu Gesicht bekommt. Kommt jetzt der große Knall?

„Eine Frage der Haltung“ – Dokumentarfilm über Imker, Bienen und ihrer Beziehung zueinander

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Ted Talk Bienen Foto: AdobeStock/Paloma Ayala

Neun TED Talks über Bienen

Herbstwetter gepaart mit ‚Lockdown light‘ – Zeit, um es sich drinnen gemütlich zu machen. Wer Beschäftigung sucht, kann einen Blick auf diese TED-Talks über Bienen werfen: Wir haben neun Vorträge zum Thema Bienen und Imkerei ausgewählt.

TED Talks – das sind Vorträge, die von Fachleuten auf sogenannten TED-Konferenzen gehalten werden. Die internationale Konferenz TED steht für „Technology, Entertainment, Design“ und fand erstmals 1984 statt. Mittlerweile hat sich das Themenspektrum massiv erweitert. Über 3.500 TED Talks sind online auf der Website kostenlos einsehbar. In maximal 18 Minuten stellen die Vortragenden kurz und prägnant Themen und Ideen vor, die es „wert sind, verbreitet zu werden“ (‚Ideas worth spreading‘). Die Sprecherinnen und Sprecher tragen Ihre Erkenntnisse meist sehr überzeugend, nachvollziehbar und spannend vor. Auch in dem Themenbereich Bienen und Imkerei sind wir fündig geworden. Die Auswahl – die sowohl für Bienenkenner als auch für Neulinge interessant sein dürfte – finden Sie im Folgenden.  

1. TED Talk: Robert Paxton – What’s Killing the Bees?  | Was tötet die Bienen? | von 2018 | 19 min

Der Bienenforscher Prof. Dr. Robert Paxton lehrt Allgemeine Zoologie an der Martin-Luther-Universität in Halle und ist Autor zahlreicher Publikationen. Im TED Talk geht er auf die Bedeutung der Bienen für die Bestäubung von Pflanzen ein und erklärt, mit welchen Problemen Wild- und Honigbienen konfrontiert sind.…

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Waben ausschmelzen Foto: AdobeStock/jonnysek

Waben ausschmelzen: Diese Möglichkeiten ...

Zu einer zeitgemäßen Bienenhaltung gehört das regelmäßige Aussortieren und Einschmelzen von Altwaben. Doch wie funktioniert das Waben ausschmelzen? In unserer Bildstrecke finden Sie Vor- und Nachteile der Ausschmelzverfahren von Wachs für kleine bis mittelgroße Imkereien. Mit darunter: Das Ausschmelzen von Waben mit Wasser, Sonne und Dampf.

Wenn Sie mehr erfahren möchten: In unserer Ausgabe 11/2020 finden Sie ausführliche Informationen zum zargenweisen Ausschmelzen von Waben.


Waben ausschmelzen: Die Methoden im Überblick

Mit Wasser: Das Auskochen von Altwaben in großen Edelstahl- oder Emailtöpfen kann eine richtige Sauerei ergeben, denn der Trester lässt sich kaum vom Wasser-Wachs-Gemisch trennen. Die Wachsausbeute ist damit minimal. Auch der Betreuungsaufwand ist hoch. Günstig sind hingegen die Anschaffungskosten.

 


Mit Sonne: Sonnenwachsschmelzer bedürfen keiner Stromversorgung und sind daher besonders nachhaltig. Das Ausschmelzen der Waben ist von der Wetterlage abhängig und kann damit innerhalb weniger Stunden erledigt sein. Oder auch überhaupt nicht gelingen. Auch wenn der Schmelzer nicht in der Nähe der Bienenstände aufgestellt ist, kann es zu Räuberei kommen. Am Wachsduft interessierte Bienen umschwirren jeden Schmelzer bei über 10 °C.

 


Mit Dampf: Ein Dampfentsafter bietet viele Vorteile: Er ist günstig in der Anschaffung, schmilzt das Wachs sauber, schnell und effizient ein und benötigt wenig Stauraum. Nachteilig ist allerdings, dass nur zuvor zerkleinerte Waben in den Entsafter passen.

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Was hilft gegen Corona Adobestock/Yaruniv-Studio

Honig, Pollen, Propolis – was hilft gege...

Kann man mit Bienenprodukten Covid-19 heilen oder Symptome lindern? Wir haben die wissenschaftliche Literatur auf Hinweise überprüft. Hier einige Ergebnisse dazu, ob Honig, Pollen, Propolis oder Bienengift tatsächlich gegen das Coronavirus wirken.

Hilft Bienengift vor und bei einer Coronainfektion?

Besonderes Aufsehen hat ein chinesischer Beitrag in der Zeitschrift Toxicon erregt, der Bienengift als mögliches Mittel gegen COVID-19 ins Spiel brachte. Demnach sei kein einziger von über 5.000 befragten Imkernden erkrankt, nicht einmal in der chinesischen Provinz Wuhan, in der die Krankheit ursprünglich ausgebrochen war. Bei dieser Veröffentlichung handelt es sich jedoch um einen „Brief an den Redakteur“, in dem sich keine weiteren Hinweise zur Datenerhebung finden. Es handelt sich also um keine wissenschaftliche Veröffentlichung im engeren Sinne.

Professorin Dr. Jutta Hübner vom Universitätsklinikum Jena äußerte gegenüber dem MDR Thüringen starke Bedenken an den Aussagen aus China: „Wir wissen, dass in Bienenprodukten Substanzen enthalten sind, die gegen Viren und Bakterien wirken können. Aber die Frage ist natürlich, ob das jetzt vor Corona schützt? Und da würde ich die Behauptung ‚kein Imker erkrankt‘ mit mehreren Fragezeichen versehen. Das klingt nicht nur zu schön, dafür gibt es keine gute Erklärung. In solchen Fällen gibt es nie 100 Prozent in der Medizin.“

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Imker immun gegen Corona? Foto: AdobeStock/The physicist

Imker immun gegen Corona? – Hypothese au...

Eine chinesische Studie zeigte Ende April, dass kein Imker in der Provinz Hubei COVID-19-Symptome aufwies. Die Hypothese, Imker seien aufgrund einer Toleranz gegenüber Bienengift immun gegen Corona, konnte nun von deutschen Ärzten widerlegt werden.

Ende April sorgte eine Studie aus China in der Zeitschrift Toxicon für Furore. Demnach hatten sich unter 5.115 interviewten Imkern und 121 Apitherapie-Patienten aus der Provinz Hubei und deren Hauptstadt Wuhan keine mit COVID-19-Symptomen befunden, obwohl einige engen Kontakt zu Infizierten hatten. Daraus schlossen die chinesischen Wissenschaftler, die die Umfrage durchführten, dass Imker durch den Einfluss von Bienengift immun gegen Corona sein könnten.

Imker immun gegen Corona? Aus Zweifel entsteht Befragungsbogen in Deutschland

Die deutschen Ärzte Karsten Münstedt, Dr. Heidrun Männle und Prof. Dr. Jutta Hübner nahmen die Studie zum Anlass, um eigene Forschung zum Thema zu betreiben. Sie entwickelten in Kooperation mit der Universität Jena einen Fragebogen für die deutsche Imkerschaft. Während der fast dreimonatigen Laufzeit der Umfrage hatten sich 342 Imker rückgemeldet, wobei nur 234 Formulare ausgewertet werden konnten. Es wurden demografische Daten wie Alter, Geschlecht, chronische Krankheiten und die Länge des Imkerdaseins abgefragt. Weiterhin mussten die Imker Aufschluss geben über die Gesamtzahl der erhaltenen Bienenstiche und der Zahl der Bienenstiche im Jahr 2020.…

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Bienenpodcasts AdobeStock/Andreas

Bienenpodcasts – Dreimal Bienen für die ...

Das Podcastgeschäft blüht: Auch Imkerinnen und Imker entdecken den Bienenpodcast für sich. Das Praktische: Er kann gehört werden, wann und wo man will. Wir stellen drei Podcasts vor, die sich mit Bienen und Imkerei befassen.

Bienenpodcast Nr. 1: Bienengespräche von Lothar Bodingbauer

Wer steckt dahinter? Lothar Bodingbauer aus Österreich. Er hat Physik und Mathematik auf Lehramt studiert und arbeitete schon während seines Studiums als freier Radiojournalist. Der Radioszene ist er bis heute treu geblieben. Aktuell unterrichtet er an einem Abendgymnasium in Wien. Bienengespräche ist einer seiner acht Podcasts. Bodingbauer hält zusammen mit seiner Frau seit 2014 Bienen, aktuell in Zander-Jumbo-Beuten.
Hier erfährt man mehr über ihn.

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Naturnah imkern Sonderheft AdobeStock/Darios

Neues Sonderheft „Naturnah imkern“ – Int...

Unser neues Sonderheft „Naturnah imkern“ ist da! Saskia Schneider kümmert sich in der dbj-Redaktion um die Sonderprodukte. Wir haben sie zum neuen Heft interviewt.

dbj: Saskia, du hast das neue Sonderheft „Naturnah imkern“ erstellt. Wie kam es dazu? Und – was bedeutet ‚naturnah imkern‘ überhaupt?

Saskia Schneider: Ein Sonderheft zu diesem Thema hatten wir schon seit längerem geplant. Viele, die heute in die Imkerei starten, tun dies nicht, um Honig zu gewinnen. Sie wissen um die Bedeutung der Biene als Bestäuber und wählen das Hobby Imkerei aus ethologischen und ökologischen Gründen. Dabei gibt es keine einheitliche Definition vom „naturnahen Imkern“. Jeder Bienenhalter hat da seine eigene Vorstellung und Auslegung. Aber es gibt viele gemeinsame Werte wie die natürlichen Bedürfnisse der Bienen bei der Betriebsweise zu berücksichtigen, indem man zum Beispiel in Naturwabenbau oder dem Schwarmtrieb imkert. Ein wichtiger Punkt ist auch der Umgang mit den Bienen und die Achtung vor dem Bienenvolk als Lebewesen.

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Bee song Muckemann Christian Friedrich AdobeStock/BigBlueStudio
30. September 2020

Ein Bienenlied, das rockt – The Bee Song...

Unweit der Kopenhagener Innenstadt produziert Christian Friedrich in seinem Wohnzimmer Musik. Als Inspiration für „The Bee Song“ von Muckemann diente seine Frau, die seit drei Jahren imkert.

„Mich haben die Bienen schon fünfmal gestochen“, sagt Christian Friedrich am Telefon. „Respekt habe ich vor ihnen, aber keine Angst“. Das Imkern überlässt der gebürtige Bad Hersfelder lieber seiner Frau; sie betreut zwei Bienenvölker und erntet pro Jahr durchschnittlich 100 kg Honig. Wenn sie imkert, ist er eher damit beschäftigt, seine zwei Kinder zurückzuhalten. Seit zehn Jahren leben Friedrich und seine Familie mittlerweile in Kopenhagen, Musik macht er schon, seitdem er 16 ist. „Angefangen habe ich mit Trash Metal in den 90ern, dann kam Nirvana. Als großer Fan der Band bin ich musikalisch dort hängengeblieben, auch von meinem ‚Können‘ an der Gitarre her.“

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Pflanzwettbewerb Gewinner AdobeStock/Vera Kuttelvaserova

Bundesweiter Pflanzwettbewerb: Gewinner ...

Ein Aufruf zum Pflanzen: Seit 2016 gibt es den Pflanzwettbewerb „Wir tun was für Bienen“. Nun stehen die Gewinner für 2020 fest. Neue Kategorien und die Corona-Umstände hatten den Wettbewerb in diesem Jahr besonders spannend gemacht.

Fast 2.500 Menschen haben sich in diesem Jahr beim bundesweiten Pflanzwettbewerb „Wir tun was für die Bienen“ beteiligt – und das in unterschiedlichsten Formationen. Ob allein oder als Gruppe in der Firma, dem Verein oder Kindergarten: Zusammen bepflanzten die Teilnehmer auf 41 Hektar Grünflächen, bauten Nisthilfen oder Wasserstellen. Immer mit dem Ziel vor Augen: den Honig- und Wildbienen etwas Gutes tun.

Bewerben konnte man sich vom 1. April 2020 bis zum 31. Juli in insgesamt acht Kategorien. Die meisten Einsendungen verzeichnete in diesem Jahr die Kategorie „Privatgärten, Gärten von Mietwohnungen“, die wenigsten die Kategorie „Kitagärten“, was auch der Corona-Situation geschuldet ist. Neu hinzu kam 2020 die Kategorie „Naturgärten und -balkone“, für die seit 2018 bestehende Pflanzenparadiese zugelassen waren. Die Teilnahme war dieses Mal auch Einzelpersonen gestattet. Bewertet wurden die eingereichten Projekte unter anderem danach, ob heimische Pflanzen verwendet und insektenfreundliche Strukturen angelegt wurden. Schöne Bilder, die Zahl der Gruppenmitglieder, aber auch Medienpräsenz erhöhen die Chancen auf einen Gewinn. Neben Sachpreisen locken auch Geldpreise in Höhe von bis zu 400 Euro.…

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Alfred-Emmerer

Alfred Emmerer: Der wohl dienstälteste I...

Es gibt Grund zur Vorfreude: In der Oktoberausgabe des Deutschen Bienen-Journals erscheint das Interview mit Alfred Emmerer – dem vermutlich dienstältesten Imker Deutschlands. Seit 84 Jahren hält der in Miesbach geborene Oberbayer eigene Bienen. Beeindruckend ist nicht nur der Schatz an Imkerwissen, den der gerade noch 93-jährige bereithält. Die Geschichte, wie Emmerer zu seinem ersten Bienenvolk kam, ist ebenso spannend: Sie ist eng mit den Wirren des zweiten Weltkriegs verbunden und hat uns in der Redaktion sehr berührt. Freuen Sie sich mit uns auf eine echte Perle imkerlicher Zeitgeschichte!

Das Interview mit Alfred Emmerer haben wir im Juni in seinem Bienenhaus bei Miesbach geführt, rund 15 Kilometer vom Tegernsee entfernt. Jetzt, im August, verriet er uns am Telefon, wie seine 85. Imkersaison gelaufen ist.

Ein Interview mit dem ältesten Imker Deutschlands

Herr Emmerer, wie geht es Ihnen und Ihren Bienen?

Emmerer: Danke, es geht mir gut. Die Saison war allerdings sehr ungewöhnlich. So wenig Honig wie in diesem Jahr habe ich kaum jemals geerntet. Ich zeichne die Ergebnisse jedes einzelnen Volkes seit 1947 kontinuierlich auf und kann daher genau sagen, wie viel Honig ich im Durchschnitt pro Jahr geerntet habe. Heuer war eins der schlechtesten Jahre meiner ganzen Zeit als Imker.…

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Umfrage Gesundheit Bienenvölker AdobeStock/CL-Medien
18. September 2020

Neue Umfrage zur Gesundheit der Bienenvö...

Das Fachzentrum für Bienen und Imkerei Mayen hat eine neue Umfrage gestartet. Dieses Mal steht die Gesundheit der Bienenvölker im Vordergrund. Bei den Fragen kann man u.a. den Pollenvorrat, auffällige Krankheiten und die Brutaktivität der Bienen bewerten.

Er lohnt sich: Der genaue Blick ins Bienenvolk. Wie geht es meinen Bienen? Fällt mir etwas Bestimmtes auf? Wie steht es um die Brut? Fehlt den Bienen Pollen? – Wer seine Bienen in diesem Jahr gut beobachtet hat, kann an der neuen Onlineumfrage des Fachzentrums für Bienen und Imkerei Mayen teilnehmen. In insgesamt 20 Fragen soll die Vitalität der Honigbienen bewertet werden. 

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