Autor: Magdalena.Arnold@bauernverlag.de

Asiatische Hornisse - Monitoring Foto: stock.adobe.com/shocky

Asiatische Hornisse: Monitoring in Metro...

Um die Ausbreitung der asiatischen Hornisse in Hamburg und Umgebung weiter unter Kontrolle zu halten, werden Imkerinnen und Imker gesucht, die am AHhlert-Monitoring teilnehmen.

Die asiatische Hornisse lokalisieren, erkennen, registrieren und terminieren: Das ist das Ziel des Monitoring-Programms AHlert, das in der Metropolregion Hamburg und mit Hilfe der dort ansässigen Imkerinnen und Imkern durchgeführt werden soll. Das Monitoring soll einen Überblick über die derzeitige Ausbreitung der asiatischen Hornisse im Norden liefern und die frühzeitige Bekämpfung möglich machen.

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Schwärme verhindern - Foto: Silke Beckedorf

Imker Ralf weiß Rat: Schwärme verhindern

Berufsimker Ralf Sester hat schon unzählig viele Schwärme eingefangen – fremde wie eigene. „Auch bei den besten Imkern geht mal ein Schwarm ab“, sagt er. Das dürfe aber nicht die Regel werden. Kniffe, um Schwärme zu verhindern, stellt er hier vor.

Schwärme verhindern – warum?

Wer keine Schwärme verhindert, hat oft Pech: Nicht nur, weil dadurch der Honigertrag flöten geht. Wenn sich der Schwarm nicht gerade in den nächsten Busch verirrt hat, war’s das mit dem Einfangen.

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Rückstandsfreier Frühtrachthonig - Foto: Sabine Rübensaat

Rückstandsfreier Frühtrachthonig – so ge...

Imker Heinrich Kersten berichtet darüber, wie der Frühtrachthonig aus der Region Verden im Jahr 2020 trotz Rapsblütenbehandlung mit einem Fungizid rückstandsfrei blieb.

Eine Untersuchung von einem Glas Frühtrachthonig im letzten Jahr hat gezeigt: Inmitten aktiver Landwirtschaft kann Honig frei von Pestizidrückständen bleiben. Der Honig, den ich ans Bremer Qualitätsprüfungslabor QSI schickte, wurde auf 695 Pestizid-Parameter getestet. Das Ergebnis: Trotz Rapsblütenbehandlung mit dem Fungizid CANTUS Gold im Jahr 2020 konnten keine Rückstände nachgewiesen werden – oder sie lagen unterhalb der Berichtsgrenze.

Rückstandsfreier Frühtrachthonig: Wie haben wir das geschafft?

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Flugloch verkleinern – mit Holzkeil, Sch...

Um das Flugloch zu verkleinern oder zu verschließen, können Imkerinnen und Imker zwischen Holzkeilen, Fluglochschiebern oder auch Schaumstoffstreifen wählen. Womit fährt man am besten?

Ein verkleinertes Flugloch bietet Jungvölkern eine Stütze, um Angriffen standhalten zu können und Räuberei zu vermeiden. Von Beginn ihrer Bildung bleibt das Flugloch eingeengt. Wirtschaftsvölker brauchen diese Verkleinerung in der Regel nicht. Allerdings muss deren Flugloch beim Wandern komplett geschlossen werden. Das gilt auch für Jungvölker, die von einem Ort zum anderen gelangen sollen.

Die Wahl: Holzkeil, Fluglochschieber, Schaumstoffstreifen

Zur Fluglochverkleinerung und -schließung gibt es verschiedene Mittel auf dem Markt: Holzkeile, Fluglochschieber aus Kunststoff oder Metall und Schaumstoffstreifen sind drei davon. Vor dem Kauf sollten die jeweiligen Vor- und Nachteile bedacht werden:

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Imkerschein - AdobeStock/topo84

Verpflichtender Imkerschein: Stellungnah...

Die Diskussion um einen verpflichtenden Imkerschein für Freizeitimkerinnen und -imker hält weiter an. Nun hat sich der Deutsche Berufs- und Erwerbsimkerbund (DBIB) für die Einführung eines Bienenhaltungsscheins ausgesprochen.

Anfang März stellten die Fraktionen der CDU und SPD im niedersächsischen Landtag einen Entschließungsantrag zur Einführung eines verpflichtenden Imkerscheins. Die Landesverbände der Hannoverschen Imker e. V.  und der Imker Weser-Ems e. V. reagierten daraufhin empört und sprachen sich gegen eine solche Reglementierung aus. „Unsere Schulungen funktionieren“, betonte der Vorsitzende des Landesverbandes Hannoverscher Imker damals gegenüber dem dbj. Auch Torsten Ellmann, Präsident des Deutschen Imkerbundes e.V. (D.I.B.), ist gegen einen Schein. „Ich appelliere aber an alle, die Bienen halten wollen, dass sie sich vorher sachkundig machen.“

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Honigraum wird nicht angenommen - Foto: Silke Beckedorf

Honigraum wird nicht angenommen

Imker Ralf weiß Rat: Berufsimker Ralf Sester stellt in diesem Video drei Möglichkeiten vor, wie man vorgehen kann, wenn die Bienen den Honigraum nicht annehmen. Seine Tipps gibt es hier aufgelistet.

Die Tracht ist da, die Völker stark – und die Honigräume stehen bereit, um gefüllt zu werden: Klingt doch prima, oder? Wären da nicht die Bienen, die den Honigraum nicht annehmen und mit Freude ausschließlich den Brutraum besetzen. Gehen sie bei Dadant hinters Schied und bauen dort Waben, fangen sie bei zweiräumiger Betriebsweise an, einen dicken Honigkranz unter das Absperrgitter zu legen. Der Brutraum verhonigt und die Bienen kommen in Schwarmlust. Um das zu verhindern, gibt es einige Tricks. 

Honigraum wird nicht angenommen – Absperrgitter weglassen

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Mittelwände richtig einlöten - Foto: Sabine Rübensaat

Imker Ralf weiß Rat: Mittelwände richtig...

Falsch eingelötete Mittelwände führen oft zu Frustration am und im Bienenstock. Berufsimker Ralf Sester erklärt, worauf es beim Einlöten der Mittelwände ankommt, um später Stress für Bienen und Imkernde zu vermeiden. Gleichzeitig geht er der Frage nach, ob man lieber senkrecht oder waagerecht gedrahtete Rähmchen verwenden sollte.

Mittelwände richtig einlöten ist nicht schwierig. Allerdings muss man ein paar Sachen beachten, damit die Waben später nicht ausbeulen oder sich wellen. Folgen davon wären, dass die Bienen beim Wabenziehen gerollt werden – oder das Entdeckeln von Honigwaben zur Qual wird.

Das ist wichtig beim Mittelwände einlöten

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Imkerbücher stock.adobe.com/Markus Wegmann

Imker Ralf weiß Rat: Fünf Imkerbücher

Für den Start in die Imkerei ist ein Wechselspiel aus praktischer und theoretischer Ausbildung sinnvoll. Wer noch nach Lektüre sucht, der findet hier eine Auswahl von fünf Imkerbüchern – zusammengestellt von Berufsimker Ralf Sester.

Erstes Imkerbuch: Karl Pfefferle „Unser Imkern mit dem Magazin“

Das sagt Ralf zum Buch:

„Ein ausgeprochen gutes Grundlagen-Buch. Da ist alles drin, was man braucht: Es geht um’s Imkern durch die Jahreszeiten, die Königinnenzucht und Überwinterung, […]. Der Autor geht auch ausführlich auf die Beute ein – in diesem Fall Zander. Ich finde: Wenn man anfängt zu imkern, muss man sich ein System suchen, wobei alle Systeme ihre Berechtigung haben. Ob Dadant, Zander oder Deutsch Normalmaß. Damit kann man immer Imkern lernen. Dass der Autor hier mit Zander imkert, ist für die Qualität des Buches nicht entscheidend.“

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Bienenvölker gestohlen, Foto: Dirk Triphahn

Bienenvölker gestohlen: Was wir bis jetz...

Berufsimker Dirk Triphahn aus Mecklenburg-Vorpommern wurden etwa 50 Bienenvölker gestohlen. Um an mögliche Hinweise zu gelangen, wurde der Fall vielfach im Netz geteilt. Hier der aktuelle Stand.

„Ab ca. dem 22.03.21 wurden vom eingezäunten Gelände in 18311 Borg, An den Tannen, ca. 50 Bienenvölker gestohlen.“ – Diese Nachricht machte in den letzten zwei Tagen bei Facebook unter Imkerinnen und Imkern die Runde. Wir erhielten am Mittwoch, 24. März, eine E-Mail über den Verlust der Völker und wurden gebeten, das Anliegen öffentlich zu machen. Daraufhin haben wir den Hilferuf bei Facebook hochgeladen. Mittlerweile wurde der Beitrag über 250-mal geteilt.

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Imker gesucht AFB Monitoring AdobeStock/veressalbert
22. März 2021

Imker gesucht: Freie Universität Berlin ...

Um die anzeigenpflichtige Tierseuche Amerikanische Faulbrut (AFB) in Berlin rechtzeitig zu erkennen und ihr vorbeugen zu können, sucht die Freie Universität Berlin erneut Imkerinnen und Imker, die Futterkranzproben bereitstellen. Das jährliche AFB-Monitoring findet seit 2020 statt.

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Raps Acetamiprid - Foto: AdobeStock/AppiMatic
21. März 2021

Acetamiprid nicht in die Blüte – Begründ...

Mittel mit dem Wirkstoff Acetamiprid dürfen nicht mehr in die Blüte gespritzt werden. Bis wann genau darf noch gespritzt werden? Was ist jetzt wichtig? Und wie begründet das BVL die Entscheidung?

Die Pflanzenschutzmittel Mospilan und Danjiri mit dem Wirkstoff Acetamiprid dürfen nicht in die Blüte gespritzt werden. Dies hatte das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) am 12. März entschieden. Nun liegt uns die Begründung des BVL vor.

Darin heißt es: „Der Anwendungszeitraum wurde angepasst, da eine Behandlung gegen den Rapsglanzkäfer zum Schutz der Blütenknospen nach Beginn der Rapsblüte meistens keinen ausreichenden Effekt mehr hat. Somit entspricht die Behandlung zum Zeitpunkt der Blüte in der Regel nicht mehr der guten fachlichen Praxis im Pflanzenschutz (§ 3 PflSchG). Die Änderung folgt somit dem Minimierungsgebot.“

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Imkerschein - AdobeStock/understand_media
17. März 2021

SPD und CDU in Niedersachsen fordern Imk...

Ein Antrag der SPD- und CDU-Fraktion im niedersächsischen Landtag über die Einführung eines Imkerscheins soll am Mittwoch Thema im Plenum sein.

Die Diskussion darüber, ob Freizeitimker verpflichtend einen Imkerschein ablegen sollen, hat Einzug in den niedersächsischen Landtag erhalten. Anfang März 2021 stellten die Fraktionen der SPD und CDU einen Entschließungsantrag zur Einführung eines verpflichtenden Imkerscheins, der das „notwendige Mindestmaß an Sachkunde der Bienenhaltung“ belegen soll. Die bisherigen Gesetze und Regelungen zur Bienenhaltung wurden als unzureichend deklariert. So würde es zwar im § 2 des Tierschutzgesetzes heißen, dass derjenige, der ein Tier hält, über die erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten für eine angemessene Ernährung, Pflege und verhaltensgerechte Unterbringung verfügen muss. Allerdings fehle für Imker ein Ausbildungsnachweis oder Imkerschein, der dies auch belegen könnte. Die Folgen des Nichtwissens seien verheerend, was schon vor längerer Zeit von Experten festgestellt worden wäre.

Imkerschein: Wichtig für Neuimker?

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Wildbiene des Monats - Zweifarbige Sandbiene, Foto: Albert Krebs

Wildbiene des Monats der Stiftung für Me...

Die Zweifarbige Sandbiene wurde von der Stiftung für Mensch und Umwelt zur „Wildbiene des Monats“ ernannt. Die Stiftung verleiht den Titel achtmal im Jahr an bekannte und weniger prominente Wildbienenarten.

Acht Mal im Jahr kürt die Stiftung für Mensch und Umwelt, die auch Deutschland summt initiiert hat, die „Wildbiene des Monats“ und stellt sie in einem ausführlichen Artenporträt auf deutschland-summt.de vor. Oberstes Kriterium bei der Auswahl der Wildbiene ist, dass ihre Flugsaison auf den jeweiligen Monat fällt. Weiter berücksichtigt werden Besonderheiten beim Pollen sammeln, im Nestbau, beim Nestmaterial sowie in der Lebensweise. Nicht nur selten gewordene Arten bekommen einen Monatstitel verliehen: Die Stiftung will einen Überblick über alle Gattungen geben.

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Werner von der Ohe Ruhestand, Foto: Xandia Stampe

Werner von der Ohe geht in den Ruhestand

Fast 40 Jahre lang war Prof. Dr. Werner von der Ohe am heutigen LAVES – Institut für Bienenkunde in Celle beschäftigt, 20 Jahre davon als Leiter des Instituts. Nun verabschiedet er sich in den Ruhestand.

Nach fast 40 Jahren im Dienst der Bienen geht Prof. Dr. Werner von der Ohe, zuletzt Institutsleiter am LAVES – Institut für Bienenkunde in Celle, in den Ruhestand. Von der Ohe befasste sich schwerpunktmäßig mit der Bienenbiologie und -krankheiten sowie der Untersuchung von Bienenprodukten. Zu seinen Verdiensten gehören unter anderem die Harmonisierung der Honiganalytik im internationalen Raum sowie die Entwicklung eines Tools zur Frühdiagnose Amerikanischer Faulbrut (AFB). Unter seiner Leitung forschte und forscht das Institut zur Gefährlichkeit von Pflanzenschutzmitteln und brachte die Bienen mit ins Umweltmonitoring. Von der Ohe war bereits Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Institute für Bienenforschung e. V. und der „International Honey Commission“. Noch heute ist er Vorsitzender der der AG Bienenforschung e. V. und in weiteren Arbeitsgemeinschaften vertreten.

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Bruder Adam - Kloster Buckfast, Foto: Silke Beckedorf

Bruder Adam: Der Mönch hinter den Bienen

Als junger Mann übernahm Bruder Adam die Leitung der Klosterimkerei Buckfast und wurde später weltberühmt. Unser Autor Martin Erdmann hat Bruder Adams Buch „Meine Betriebsweise“ im Hinblick darauf gelesen, ob sich darin auch das Klosterleben widerspiegelt.

Vor etwa 100 Jahren fand Bruder Adam seine zweite Berufung. Dem Mönch des englischen Klosters Buckfast und gebürtigen Schwarzwälder wurde am 1. September 1919 die Leitung der Klosterimkerei übertragen. Offenbar kam es ihm dabei zugute, dass er sich schon von Kindesbeinen an für Bienen interessiert hatte. Ob sein Abt wohl ahnte, welches Talent er damit förderte? Bruder Adam nahm diese Arbeit jedenfalls in der Haltung klösterlichen Gehorsams an. Denn als Benediktinermönch war er in erster Linie der Klostergemeinschaft verpflichtet.

Eine Benediktinerabtei ist eine Klostergemeinschaft, die unter einem Abt und nach der 1.500-jährigen Regel des Benedikt von Nursia lebt. Die Regel – eigentlich ein ganzes Regelwerk – hatte schon damals eine solche geistige Weite, dass sie bis heute als Richtschnur klösterlichen Lebens taugt. So leben neben den Benediktinern auch die Ordensgemeinschaften der Zisterzienser, Trappisten und Kamaldulenser nach der sogenannten Regula Benedicti. Es gibt nur wenige Texte, die für den Westen so kulturwirksam waren wie die Benediktinerregel.

Bruder Adam: Wie war sein Leben als Mönch?

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